Der am meisten gesehene Film der Welt…

29 12 2008

… ist der Jesus Film

Inzwischen wurde dieser Film mittlerweile in ca. 1200  Sprachen übersetzt und über 6,2 Milliarden Mal gesehen oder gehört (Hörspiel).
Mindestens 218 Millionen Menschen haben aufgrund des Films eine Entscheidung für ein Leben mit Jesus getroffen!!

Der Film wurde mittlerweile auf ca. 60 Millionen Datenträger (Filmrollen, DVDs, Videokassetten, Audiokassetten) gespielt

Sie haben sicher viele Filme gesehen, aber der Jesus-Film ist anders. Er ist eine klare Darstellung des Lebens Christi und er verändert buchstäblich das Leben von Menschen. Jesus ist der am meisten übersetzte und am meisten gezeigte Film der Geschichte. Die Gründe für seinen weltweiten Erfolg und seine Anziehung zu Menschen scheinen in seiner Authentizität zu liegen, seiner Genauigkeit und Detailtreue.

hier gibt es aktuelle Zahlen:

http://www.cfc-online.org/jesusprojekt/content/der_film/Zahlen.php





„Welt“: Christliche Fußballspieler in Verruf geraten

27 12 2008

Im Netzwerk „Saints of Football“ haben sich gläubige Fußballspieler, -trainer und -manager zusammengeschlossen, um öffentlich ihre Liebe zu Gott zu demonstrieren. Dass sie dabei häufig auf Hindernisse stoßen, beschreibt Till-Reimer Stoldt in der aktuellten Ausgabe der „Welt“.

Sie bringen „mehr in Bewegung, als nur Fußbälle“, schreibt Till-Reimer Stoldt in der neuesten Ausgabe der Zeitung „Die Welt“. Gemeint sind die zahlreichen gläubigen Sportler, deren Funktionäre und Trainer, die sich derzeit in der deutschen Medienwelt tummeln. Die Liste ihrer Namen ist lang: Andreas Müller, Ze Roberto, Marcello Bordon, Jürgen Klopp – allein im Fußball wurden laut Stoldt in acht Bundesligavereinen Gebets- und Bibelkreise gegründet.

„Saints of Football“ wollen Glauben öffentlich machen

Der Kabarettist und Filmemacher David Kadel, selbst Christ und wie Stoldt Gewinner des KEP-Medienpreises „Goldener Kompaß 2008“, hat deshalb ein Netzwerk für christliche Fußballer gegründet, die „Saints of Football“ (Heilige des Fußballs). Darin, so Stoldt, hätten sich derzeit rund 70 Sportler zusammengeschlossen, „um sich gegenseitig im Glauben zu bestärken und ihr Gottvertrauen unter die Leute zu bringen“.

Genau das aber, werde ihnen häufig von offizieller Seite untersagt. Im Fußballstadion etwa herrsche ein „Verbot religiöser Botschaften“ für Spieler. Schalke 04-Star Marcello Bordon und andere hatten nach gewonnenen Spielen Glaubensbotschaften unter dem Trikot hervorblitzen lassen, etwa ein T-Shirt mit der Aufschrift: „Jesus ist der Herr“. Der internationale Fußballverband FIFA hat das verboten. Bordon reagierte – mit einer Rückentätowierung. „Jesus ist meine Kraft“ ist dort zu lesen. Den entblößten Oberkörper kann die FIFA nicht untersagen.

Kritik an hoher Spendenbereitschaft der Christen

In die Kritik geraten seien die christliche Spieler auch wegen auffällig hoher Spenden. „Ihre Spendenbereitschaft wurde von Medien wie dem Magazin ‚Der Spiegel‘ zu einer Art Neurose erklärt: Angeblich wollten sich pfingstlerische Christen wie Bordon durch ihre Spenden ‚das Heil erkaufen'“, erklärt Stoldt. Übersehen würden bei aller Kritik, die positiven Folgen des überdurchschnittlich starken Engagements. Schalke-Stürmer Gerald Asamoah etwa unterstütze mit seinem Geld eine Herzklinik für Kinder, Bordon finanziert die Schulausbildung von brasilianischen Straßenkindern.

„Werden Spenden, Spendenaufrufe und Benefizauftritte der ‚Saints of Football‘ addiert, dürften die Sportler mehrere Millionen Euro pro Jahr gegen Armut und Leid einsetzen“, schreibt Stoldt. Atheistische Verbände sähen sie dennoch als „antiaufklärerische“ Bedrohung.

Pro Medienmagazin





Das „Jesuskind“ und die Finanzkrise.

27 12 2008

Von Jesaja bis Maleachi haben die Propheten die damlige Wirtschaftskriminalität und Korruption angegriffen.Auch das „Jesuskind“ in der Krippe hat den Missbrauch des Glaubens im Tempel voll angegrippen. Seine spätere Austreibung der Händler aus dem Tempel war eine demonstrative Attacke gegen die Geldfabriken. Bald kommen die Heiligen Drei Könige an die Krippe, die dem Kind Gold, Weihrauch und Myrrhe darbringen. Die Milliardensummen die jetzt den Bankgängstern gebracht werden, haben nichts mit einem armen Kind, nichts mit den Armen der Welt, sondern einem fressenden Finanzmarkt zu tun.Die „Sueddeutsche“ fragt:“Haben sich die Staaten vor den Karren rein partikularer Interessen spannen lassen? Jedenfalls haben Regierungschefs und Präsidenten, die bis dahin für Schulen, Sozialhilfe und Universitäten kaum Geld hatten, Milliardenpakete zu Hypo Real Estate, Bear Stearns, den Landesbanken und anderen Finanzinstituten getragen“.Ja diese Banker sind schlau, sehr schlau.

Wiederum eine kleine Geschichte dazu aus der „Sueddeutschen“:“In der Kulturzeitschrift Die Gazette findet sich ein Stücklein, welches das Gewese des Finanzmarkts pfiffig erklärt. Es geht so: Chuck kauft für 100 Dollar einen Esel. Das Tier stirbt vor der Lieferung. Chuck will sein Geld zurück, der Farmer hat es aber angeblich schon ausgegeben. Nun will Chuck den toten Esel, um ihn zu verlosen. Verlosen? Ich sag‘ den Leuten einfach nicht, sagt Chuck, dass er tot ist. Einen Monat später trifft der Farmer Chuck wieder. Was aus dem Esel geworden ist? Ich hab‘ ihn verlost, 500 Lose zu zwei Dollar verkauft und 998 Dollar Gewinn gemacht.
Hat sich keiner beschwert? Nur der Kerl, der den Esel gewonnen hat. Dem ich habe ich seine zwei Dollar zurückgegeben… Die Erzählung endet mit der Anmerkung: „Heute arbeitet Chuck für Goldman Sachs.“

Auch Bischof Huber hat sich jetzt an Weihnachten heuchlerisch über Profitmaximierung und den Oberbanker Ackermann aufgeregt und dabei ganz vergessen, dass seine Landeskirche in Oldenburg 4,3 Millionen Euro bei der amerikanischen Pleite-Bank Lehman angelegt hatte,dass er bei seiner Landeskirche auch betriebsbedingte Kündigungen einführt hat und sogar Kirchtürme zu Werbezwecken freigegeben hat.Was würden die Propheten und Jesus dazu sagen?Jesus Christus war nicht nur ein putziges Krippenkind, sondern auch ein wütender Mann im Tempel.

soulsaver.de





Warum lies Gott den Tsunami zu ?

26 12 2008

Weihnachten 2004: Brennpunkt in der ARD

Eine Evangelische Seelsorgerin beantwortet die Frage: Warum Gott das zugelassen hat mit: Sie hat für diese Frage keine Antwort, obwohl sie studiert hat, aber sie hat einen Kollegen, der sagt, wenn er Gott begegnet, soll dieser sich warm anziehen.

Ich fand diese Antwort schockierend.

Ist das die Antwort, die uns die Bibel gibt, das Buch, das Gott uns gegeben hat um Ihn und die Welt besser zu verstehen?

Ich habe vor einigen Jahren einen Freund verloren der von einem Betrunkenen, der auf der falschen Spur gefahren ist, frontal zusammen gestoßen ist und sofort tod war, WARUM?

Am 31 Dezember habe ich die Grabrede von einem Freund gehalten, der am 23 Dezember an einem epileptischen Anfall alleine in seiner Wohnung gestorben ist. WARUM?

Vielleicht mehr als 200.000 Tote bei der Tsunami Welle in Südostasien.WARUM?

Millionen Tote bei Kriegen, die jährlich weltweit stattfinden. WARUM? WARUM? WARUM? WARUM? Ist es vielleicht das Gericht Gottes? Wie kann man das erklären? Ist es vielleicht so?

Da ist ein Korb, voller wunderschöner reifer saftiger Äpfel. Doch EIN Apfel ist faul, was tun? Na klar, der EINE Apfel wird ausgesondert und ist somit keine Gefahr mehr für die Anderen. Ist doch logisch. Oder? Ist das wirklich so? Wenn es so wäre, würde es auf jeden Fall das deutsche Volk nicht mehr geben, bei unserer Vergangenheit wäre schon vor 50 Jahren eine riesen Welle über ganz Deutschland gekommen und Gott hätte uns von der Erde genommen. Ja, schlimmer noch, es würde so viele Katastrophen auf der Welt geben, das nicht ein Mensch überleben würde, wenn alle faulen Äpfel ausgesondert werden müssten, denn die Bibel sagt:

Röm 3,23 denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes,

Röm 6,23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unserem Herrn.

Das bedeutet jeder Apfel in dem Korb ist faul und müsste theoretisch ausgesondert werden. Aber zum Glück sind wir für Gott nicht irgendwelche faulen Äpfel in einem Korb. Gott liebt uns so sehr das er seinen Sohn für uns sterben ließ. Und dieser sein Sohn, der sich für uns hinschlachten ließ spricht ernste Worte zu uns.

In Lukas 13.4 lesen wir: Lk 13,4 Oder jene achtzehn, auf welche der Turm in Siloam fiel und sie tötete: meinet ihr, daß sie vor allen Menschen, die in Jerusalem wohnen, Schuldner waren?

Lk 13,5 Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle gleicherweise umkommen.

Bei dieser Tragödie handelte es sich um den Einsturz eines »Turmes in Siloah«, bei dem »achtzehn« Menschen getötet wurden. Über diesen Unfall ist nichts bekannt außer der Erwähnung hier in der Bibel. Glücklicherweise ist es nicht notwendig, weitere Einzelheiten darüber zu erfahren. Jesus betonte, daß diese Katastrophe nicht als Gericht für irgendeine große Sünde angesehen werden solle. Sie sollte besser als Warnung an das gesamte Volk Israels gesehen werden, daß ihnen ein ähnliches Schicksal drohen würde, wenn sie »nicht Buße tun« würden.

Apg 3,19 So tut nun Buße und bekehret euch, daß eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn

mit freundlicher Genehmigung von http://www.soulsaver.de





Why Nacht? Warum wurde Gott Mensch ?

25 12 2008

Am Anfang war Gott, und weil er Gott war, schuf er.

Die Schöpfung Gottes spiegelt seine Pracht wieder. Er schuf ein Universum mit unendlichen Dimensionen. Er säte Sterne und Galaxien. Die Größe des Makrokosmos entspricht der ungeheuren Komplexität des Mikrokosmos der Atome und Moleküle. Das ausmaß seiner Kunst – seine Farben, Geräusche, Stille – sind ein Spiegelbild des Reichtums seiner Macht und Liebe.

Doch Gott wollte mehr als Welten, deshalb schuf er Wesen – das Leben. Er wandte sich seiner besonderen Welt, der Erde, zu und füllte sie mit Pflanzen und Tieren, riesengroßen und winzig kleinen – ein Reich von sich bewegenden und atmenden, ja, sogar denkenden Geschöpfen in einer verschwenderischen Vielfalt: gigantische Mammutbäume, die zwanzig Jahrhunderte überdauerten, und filigrane Eintagsfliegen, deren Leben innerhalb eines Tages beginnt und endet.

Doch Gott wollte mehr als Leben, er wollte Lieben – eine Freundschaft, deshalb schuf er die Menschheit. Das sollte die Krönung seines Werkes werden: eine Art des Lebens, die sein eigenes Wesen widerspiegeln sollte. Felsen und Bäume, Sterne und Wale – sie waren alle wundervoll, aber sie waren nicht seine Kinder. Männer und Frauen, wie er sie erschuf, sollten zu engen Familienangehörigen des unendlichen Gottes werden, obwohl sie in Fleisch und Blut gekleidet waren. Eine unerhörte Vorstellung von Gemeinschaft war das: der vollkommene, unendliche Geist, der Herr über alles ist, und das kleine, beschränkte Geschöpf, das sich Mensch nennt.

Doch war zwischen ihnen nur so lange Liebe, bis die Kinder auf der Erde strauchelten. Diese Geschichte führt hier zu weit, aber die Wahrheit ist, dass die Menschen den Ungehorsam wählten und beschämt aus seiner Gegenwart fliehen mussten. Ein anderer Name für den Ungehorsam ist Sünde, und sie wurde zum unüberbrückbaren Hinderniss zwischen Schöpfer und seinen Geschöpfen. Menschen kannten von da an Gott nur noch wie einen weit entfernten Verwandten, den man nie persönlich kennengelernt hat.

In gewissen Augenblicken erahnen die Kinder auf der Erde, wie das Leben anders sein könnte. Ein Dicher schaute sich in der schönen Welt um sich her um und dachte über das Gesehene nach:

„Wenn ich anschaue deine Himmel, deine Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen  Sohn, dass du dich um ihn kümmerst ? Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel, mit Herrlichkeit und Pracht krönst du ihn“ (Ps. 8,4-6)

Die Distanz zwischen dem ewigen Schöpfer und seinen winzigen, machtlosen Kindern war einfach zu groß. Die Folge davon war, dass viele ihn völlig ignorierten. Die Besten und Gehorsamsten strebten heldenhaft danach, Gott zu gefallen, aber der större, menschliche Wesenszug des Ungehorsams brachte jeden Versuch zum Scheitern.

Die Kinder hatten keine Illusionen bezüglich ihrer Schwachheit. Sie wussten, dass sie verloren waren, und sehnten sich nach dem Vater, zu dem alle Sehnsüchte sie hinzogen. In ihren weisesten Augenblicken erkannten sie, dass ihr ferner Vater sie sogar jetzt liebte, trotz aller Fehler, die sie begangen hattten. Dennoch war es eine vergebliche Sehnsucht, denn die Trennung blieb. Er ist rein, und sie sind unrein. Wie könnten sie jemals eine Vollkommenheit anstreben, die sie ihm wieder würdig machen würde ? Wie eine Verbindung zu ihm anknüpfen ? Sie könnten genausogut eine Strickleiter zum Mond werfen.

Wenn die Kinder ihren Verlust so bitter empfanden, wieviel größer war der Schmerz im Herzen des Vaters ? Er war so groß, wie seine Liebe weit war. Wie für jeden der Kinder hat, waren diese Kinder seine größte Freude. Sie hatten ihn immer wieder enttäuscht, jedes einzelne von ihnen, jeden Tag, und doch lies seine Zuneigung zu ihnen nicht nach. Er liebte jedes Kind vollkommen, grenzenlos, als ob das Kleine sein einziges Kind wäre. Deshalb sehnte sich der Vater jahrhundertelang, und hörte nie auf, sich nach den Verlorenen auszustrecken.

Er tat dies auf allen möglichen Wegen: Durch die Herrlichkeit der Schöpfung, durch unermessliche Gaben, die er ihnen schenkte, durch die Worte von Propheten und Lehrern.  Er schickte seine Diener mit zahllosen Botschaften, die dasselbe auf zehntausend verschiedene Arten sagen:

„Kommt heim, kommt heim, ihr seid jetzt und in alle Ewigkeit geliebt !“

Das große Problem bedurfte einer Lösung. Der erste Schritt dazu war, die Kinder wieder mit dem Vater bekanntzumachen. Wie konnte das unreine Fleisch den reinen Geist kennenlernen ?

Es musste einen Weg geben, damit Menschen wissen können, wer und wie Gott ist, und deshalb erkennen können, wie das Leben sein konnte. Das gesamte Ausmaß dessen war natürlich größer als das Fassungsvermögen ihres Verstandes. Zum Beispiel konnten sie nie die Natur des Himmels verstehen. Um dies zu erreichen, hätten sie durch die Himmelstüren eintreten müssen, aber das war ihnen in ihrem verdorbenen Menschsein unmöglich.

Doch der Himmel konnte zu ihnen kommen ! Gott selbst konnte sich auf die Reise begeben. Er konnte seine Gottheit in Fleisch und Blut gießen und selbst die Erde als Mensch besuchen. Er würde unter den Menschen als ein in jeder Hinsicht menschliches Wesen leben – und doch gleichzeitig in jeder Hinsicht Gott sein. Er hatte schon oft Propheten geschickt, aber nun wollte er noch etwas viel beachtlicheres tun. Er wollte den Thron verlassen, um unter ihnen zu leben – als verkleideter König, der Herr des Universums in menschlichem Gewand, der Schöpfer unter seinen Geschöpfen.

Dann könnten alle Gottes Wesen kennenlernen. Die Menschen auf der Erde könnten sehen, wie Gott ist. Sie könnten seine vollkommene Liebe und Treue sehen, seine grenzenlose Hingabe auch gegenüber denen, die krank oder schwach oder finstere Herzen haben. Sie könnten sehen, was bei ihm zählt. Und in dieser Meschwerdung könnten sie ein vollkommenes Vorbild sehen, wie Gott sich das Leben wirklich dachte.

All dies müsste geschehen, wenn Gott und die Menschheit miteinander versöhnt werden sollten.

Der Herr des Universums kam in diese Welt. Er betrat unsere Welt durch die Tür namens Behtlehem, und die Welt wurde dadurch für immer verändert.

„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1,14)

(Auszug aus dem Buch „Es begab sich aber in jenen Tagen“ von David Jeremiah)

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest !!

euer sacky 😉





Dritte Kirche in Hamburg verwüstet

22 12 2008

Im Hamburger Stadtteil Poppenbüttel ist innerhalb weniger Wochen die dritte Kirche in Brand gesteckt worden. Drei Tage vor Heiligabend traf es die katholische St.-Bernard-Kirche.

Vor sieben Wochen waren zwei evangelische Kirchen Ziele der unbekannten Täter. Nach Angaben der Polizei wurden in allen drei Fällen Brandbeschleuniger verwendet. Am 21. Dezember hatten die Täter in den Morgenstunden ein Fenster der Bernard-Kirche eingeschlagen. In der Kirche steckten sie Gesangbücher und Bibeln in Brand. Die Sakristei brannte aus. Bei den Löscharbeiten wurden zwei Feuerwehrleute schwer verletzt. Die Weihnachtsgottesdienste können in diesem Jahr nicht in der Kirche stattfinden. Auch der angrenzende Kindergarten bleibt bis auf weiteres geschlossen. Anfang November war die evangelisch-lutherische Simon-Petrus-Kirche verwüstet worden. Auch dort hatten die Täter Bibeln und Gesangsbücher zusammengetragen und in einem Schacht außerhalb der Kirche angesteckt. Das Taufkreuz steckte vor der Kirche im Boden, Kruzifixe wurden zerbrochen, Wein verschüttet und Teile der Orgel zertreten. In derselben Nacht warfen Unbekannte an der nahen Marktkirche Scheiben mit Steinen ein. Bei den Brandstiftungen hatten es die Täter in allen Fällen auf christliche Symbole abgesehen.

http://www.idea.de/index.php?id=917&tx_ttnews%5Btt_news%5D=71171&tx_ttnews%5BbackPid%5D=18&cHash=cb39d10dda





„Time“: Londoner Christen zahlreicher denn je

22 12 2008

In der britischen Hauptstadt besuchen mehr Menschen denn je Gottesdienste. Das schreibt die Online-Ausgabe des „Time-Magazine“. Besonders beliebt sei das christliche Angebot unter jungen, wohlhabenden und gebildeten Engländern.

James Mumford ist 27 Jahre alt, in der Finanzindustrie tätig und lebt in der Weltmetropole London. Das allein war für die Online-Ausgabe des „Time-Magazine“ noch kein Grund, seine Geschichte in einem Artikel zu erzählen. Das Außergewöhnliche an Mumford: Er ist Christ. Er besucht die „Holy Trinity Brompton“(HTB), eine 4.000 Mitglieder zählende anglikanische Gemeinde in der britischen Hauptstadt. In den letzten 15 Jahren hat sich die Zahl der Gläubigen dort verdreifacht. Für „Time“ stellt James Mumford nur eines von vielen Beispielen dar, die belegen: „In den letzten Jahren hat sich unbemerkt eine unerwartete spirituelle Erweckung in Londons gehobener Gesellschaft vollzogen.“ Der Artikel „Finding Jesus in London“ berichtet über diese Entwicklung.

Zahl der Christen steigt – trotz Atheismus-Kampagnen

Die Christen sind auf dem Vormarsch – trotz atheistischer Kampagnen. Unterstützt vom Oxford-Professor und Autor Richard Dawkins gründete die atheistische „British Humanist Association“ einen Fonds, aus dem antichristliche Plakatierungen auf Bussen finanziert werden. Ab Januar soll dort zu lesen sein: „Es gibt wahrscheinlich gar keinen Gott. Jetzt hören Sie auf, sich Gedanken zu machen und genießen Sie das Leben.“ In wenigen Wochen kamen umgerechnet 190.000 Euro zusammen, weit mehr als von den Initiatoren erwartet (pro berichtete).

„Ich habe kein Problem damit, über meinen Glauben zu sprechen“, erklärt Mumford in „Time“, „aber ich fühle mich dabei ein wenig unbehaglich.“ Dem Magazin zufolge ist das jedoch unbegründet. „London ist still und heimlich eine von Großbritanniens christlichsten Gegenden geworden.“ Noch 1979 seien dort die wenigsten praktizierenden Christen im Land zu finden gewesen, heute lebten in London die meisten Christen Großbritanniens. Das sei zum einen die Folge der städtischen Expansion, zum anderen gebe es eine wachsende Zahl junger, hochgebildeter und wohlhabender Londoner, die sich der Kirche zuwendeten – Menschen wie James Mumford.

Wohlhabende Londoner finden zum Glauben – und unterstützen die Kirchen

Viele finden ihr geistliches Zuhause in der HTB. Das Durchschnittsalter dort beträgt 27 Jahre. Die Kirche nahm laut „Time“ im vergangenen Jahr über sieben Millionen Euro an Spenden ein. Zum Vergleich: Eine mittelgroße anglikanische Gemeinde rechnet durchschnittlich mit rund 150.000 Euro im Jahr. Erst kürzlich, so das „Time-Magazine“, habe die HTB ihre Mitglieder dazu angehalten, aussterbende Gemeinden in der Umgebung zu besuchen, auch auf die Gefahr hin, dass das die eigene Gemeinde schwächen könnte.

Die HTB bietet seit 1990 Glaubensgrundkurse, so genannte Alpha-Kurse, an. Im Laufe der Jahre haben laut „Time“ weltweit 11 Millionen Menschen aller Denominationen an solchen Seminaren im In- und Ausland teilgenommen. Die Kurse sind noch heute beliebt: „Jeden Mittwoch stehen Schlangen von Teenagern und Twens zu Hunderten vor der HTB, um die Chance auf ein kostenloses Essen zu nutzen, eine Predigt zu hören, Lobpreislieder zu singen und sich zu überlegen, ob sie Jesus in ihr Herz lassen wollen.“ Bis zu 900 Menschen besuchen die Londoner Alpha-Kurse.

HTB sei erfolgreich, weil es ein Gefühl der Gemeinschaft bei diesen jungen Teilnehmern fördern könne, erklärt Priester Nicky Gumbel dem Magazin. Selbst wenn alle materiellen Wünsche befriedigt sind, bleibe ein spiritueller Hunger übrig. „Ganz egal, wie schön dein Haus oder dein Auto ist, etwas fehlt“, ist Gumbel überzeugt.

„Die anglikanische Kirche hat neues Leben in Großbritanniens größter und mutmaßlich gottlosester Stadt gefunden“, schreibt das „Time-Magazine“ und schickt eine Botschaft in Richtung Richard Dawkins und „Humanist Association“: „Gemessen am Erfolg der HTB könnten die Humanisten eine verlorene Schlacht kämpfen.“

http://www.pro-medienmagazin.de/themen/gesellschaft/gesellschaft-single/datum/22/12/2008/time-londoner-christen-zahlreicher-denn-je/