Rüttgers prangert Gewalt gegen Christen an

28 01 2010

Besorgt über die Lage der Christen im Nahen und Mittleren Osten hat sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) geäußert.

Sie würden immer häufiger Opfer von Plünderung, Vergewaltigung und Mord, sagte er am 27. Januar bei einem Treffen mit dem katholischen Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, Erzbischof Foud Twal, in Düsseldorf. Als Beispiel nannte er die jüngsten Mordanschläge auf koptisch-orthodoxe Christen in Ägypten. Am 6. Januar waren sechs Kopten im südägyptischen Nag Hammadi beim Verlassen der Festmesse am orthodoxen Heiligabend erschossen worden. Auch ein muslimischer Wachmann kam ums Leben. Etwa zehn weitere Personen wurden verletzt. Die Polizei nahm daraufhin drei als muslimische Extremisten bezeichnete Tatverdächtige fest. Rüttgers rief dazu auf, den Christen in den betroffenen Ländern beizustehen. Es dürfe nicht erst über Verfolgung und Diskriminierung von Christen gesprochen werden, wenn Blut fließe. Rüttgers: „Unterdrückung hat viele Gesichter.“

Rüttgers will Verfolgung bei Regierungen ansprechen

Kritik übte er auch am EU-Beitrittskandidaten Türkei. Dort hätten Christen nach wie vor Probleme, ihren Glauben frei von Angst vor staatlicher oder gesellschaftlicher Repression auszuüben. Rüttgers versprach, die Problematik der Christenverfolgung – wann immer es möglich sei – bei den entsprechenden Regierungen anzusprechen. Rüttgers: „So wie wir Juden, Muslimen und anderen Religionen Glaubensfreiheit garantieren, fordere ich dies auch umgekehrt für Christen.“ Zuvor hatten bereits das Europäische Parlament und der Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder, Kritik an Gewaltakten gegen Christen geübt. Der CDU-Politiker bezeichnete die Christen als „die bedrohteste Glaubensgruppe in der Welt“. Das Europäische Parlament hatte angesichts der Vorfälle in Ägypten und Malaysia, wo radikale Muslime Angriffe auf Kirchen verübt hatten, die dortigen Regierungen aufgefordert, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Zudem beauftragten sie den EU-Ministerrat und die Außenbeauftragte Catherine Ashton, sich bei den beiden Staaten für die religiösen Minderheiten einzusetzen.  Idea.de





zuviel Computerspielen macht Kinder krank

25 01 2010

Fernsehen und Computerspiele sind dafür verantwortlich, dass eine im Westen fast ausgestorbene Kinderkrankheit wieder auflebt: die Rachitis. Sie fällt vor allem durch Verformungen des Knochenbaus – gebogene Beine – auf und geht auf Calcium-Mangel zurück.

Auslöser ist meist eine Unterversorgung mit Vitamin D, das der Körper selbst produziert, wenn er dem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Die „englische Krankheit“ suchte im 19. und frühen 20. Jahrhundert viele Kinder in durch Smog verdunkelten Industriestädten heim. Aktuell beobachten Wissenschaftler, dass sich die Krankheit wieder unter Kindern in Großbritannien ausbreitet. Der Smog ist zwar verschwunden, aber die Heranwachsenden kommen zu wenig ans Tageslicht, weil sie Stunden über Stunden vor dem Computer, mit der Spielekonsole oder dem Fernseher verbringen. Wie die Londoner Tageszeitung „Times“ berichtet, werden allein in der 272.000 Einwohner zählenden Stadt Newcastle in Nordengland jährlich mehr als 20 neue Rachitis-Fälle entdeckt. Das beunruhigt die Mediziner Prof. Simon Pearce und Dozent Tim Cheatham von der dortigen Universität. Pearce: „Kinder bleiben heute eher drinnen und spielen am Computer statt an der frischen Luft. Das führt dazu, dass ihr Vitamin-D-Pegel niedriger ist als früher.“ Cheatham ist bestürzt, dass die Zahl der Kinder mit Rachitis, einer leicht vermeidbaren Krankheit, steigt. Früher hätte man ihnen regelmäßig Lebertran gegeben, aber das sei heute kaum noch der Fall. Inzwischen wird in Großbritannien erwogen, Vitamin D bestimmten Nahrungsmitteln künstlich hinzuzufügen, etwa der Milch.

idea.de





Christ sein bedeutet „Nach-folge“, und nicht nach weltlichen Maßstäben leben

24 01 2010

Sehr bewegende Predigt von Paul Washer, der vor Teenagern in Amerika predigt. Ich denke, dass auch bei uns in vielen Kirchen die gleiche verwässerung des Evangeliums gepredigt wird, und Menschen letztendlich nur zu schwachen und oberflächliche Christen werde, die nicht verändert wurden.  Überprüfe dich selbst !

deshalb diese „Shocking Message“:





60. Todestag von George Orwell, der Vater von Big Brother

22 01 2010

George Orwell ist am 21. Januar 1950 in London an Tuberkulose gestorben. George Orwell untersuchte seinerzeit die totalitären Tendenzen moderner
Technik. Seine düstereren Visionen prägen unsere Sprache, wenn wir über
staatliche Überwachung reden.Als Fernsehproduzenten 1999 George Orwells düsteres Konzept des „Big
Brother“ in die Tat umsetzten, war dies einer der Höhepunkte
postmodernen Zynismus. Mit seiner Ironisierung durch das Fernsehen
schien 1984 ganz dem medialen Recyclingsprozess zum Opfer gefallen zu sein. Die deutsche Ausgabe von Big Brother startete nur einige Wochen nach dem 50. Todestag des Schöpfers von 1984 am 21. Januar 2000. George Orwell, mit bürgerlichem Namen Eric Arthur Blair, wurde im Grab umgedreht.Nicht abzusehen war damals, dass dem Fernsehen in seiner Eigenschaft
als Leitmedium selbst nur eine relativ kurze Lebensdauer beschieden
war. Heute, zum 60. Todestag Orwells, hat sich die Situation geändert.
Was RTL noch mühsam im Container inszenieren musste, ist im Internet
Realität. Twitter, Flickr und Facebook haben, wenn man so will, die
ganze Welt zu kleinen Containern gemacht.(Quelle:zeit.de) Irgendwann wird jeder mit einem eingepflanzten RFID Chip herumlaufen
und Tracking Stationen werden in der Lage sein jede Bewegung zu
protokollieren. Dazu bedarf es nur ein oder zwei größerer
Terroranschläge und der Feststellung, dass die vorhanden
Sicherheitsmassnahmen unzureichend sind. Was darüber hinaus an
„Sicherheitsvorkehrungen“ erdacht wird, wird sich aus der Eigendynamik
dieses pervertierten Sicherheits -und Kontrolldenkens ergeben. Eine Fehleinschätzung liegt in der Paranoia der Mächtigen vor (siehe: Gestern in München.Der Flughafen wurde gesperrt, weil ein Gerät angeschlagen hat. Der verdächtigte Mann hatte vorher wahrscheinlich seinen Laptop gereinigt)Unser  Überwachungssystem ist heute viel überdrehter, als Orwell sich vorgestellt hätte. Wir leben praktisch in einem permanenten Kriegszustand.Wir lassen uns Stück für Stück die Freiheit abnehmen und die Sinne vernebeln.Die Bibel wußte es schon 2000 Jahre vor Orwell. In der Offenbarung nachgoogeln.

soulsaver.de





Spruch des Monats

19 01 2010

Niemand im All ist so einsam wie ein Mensch ohne Gott.

Jean Paul





„Knapp an Zusammenbruch der Wirtschaft vorbei“

19 01 2010

Den Menschen ist ja gar nicht bewusst, wie knapp sie am Zusammenbruch der Weltwirtschaft vorbeigeschrammt sind. Das verdeutlichte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo-Instituts am Donnerstag auf der DLG-Wintertagung in Berlin. Nur durch die massive staatliche Intervention seien uns Verhältnisse wie vor einigen Jahren in Argentinien erspart geblieben. Auch bei uns hätten viele ihr Bargeld von den Banken geholt. Anhand von Grafiken zeigte der Wirtschaftsfachmann aus München, dass die Weltwirtschaft 2009 erstmals seit dem zweiten Weltkrieg unter die Nulllinie gefallen sei. „Das war hier eine echte Rezession.“ Grafisch legte er die aktuelle Abschwungkurve auf die der 20er Jahre. Bis zum Eingreifen der Staatsregierungen war sie identisch. Für 2010 erwartet das Institut in Deutschland ein Wachstum von 1,7 % und 2011 eine Steigerung um 1,2 %.

Als Ursache des Problems erläuterte er die Immobilienkrise in den USA. „Die Amerikaner sparen seit den 70er Jahren nicht mehr, sie geben mehr aus, als sie haben.“ Sie beschafften sich das fehlende Geld durch Schuldscheine im Ausland. Bemerkenswert sei dabei, dass neben Deutschland und anderen westlichen Ländern vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer „Geld gegen Papier“ geben würden, dabei müsste es doch umgekehrt sein und sie müssten Finanzmittel bekommen. Der Kapitalimport der USA betrage mehr als 5 %. Und da Privatpersonen in den Vereinigten Staaten keine Kredite mehr bekämen, seien die Häuser zu 95 % über den Staat finanziert. „Früher nannte man so etwas sozialistisch“, so der Wissenschaftler, der damit im Saal für Heiterkeit sorgte. Deutschland solle die USA daher als Exportland abhaken, lautete der Rat.

Aber auch Deutschland handelt in den Augen von Prof. Sinn falsch. Das Land habe trotz Krise im letzten Jahr 161 Mrd. Euro angespart, aber nur 52 Mrd. Euro investiert. 109 Mrd. Euro habe es ins Ausland verliehen. Das geht laut Prof. Sinn nicht. Kein anderes Land investiere so wenig im Inland wie wir. Wir seien zudem zu stark auf den Export ausgerichtet. Es dürfe nicht bei den Exportüberschüssen bleiben. Echtes Wachstum sei nicht stärkerer Konsum, sondern Kapazitätserweiterung.

Allerdings, so der ifo-Präsident, sei die Krise gar nicht im Bewusstsein der Bevölkerung angekommen, auch nicht auf dem Arbeitsmarkt. „Denn während die Arbeitslosigkeit in den USA drastisch anstieg, ist sie bei uns bis November 2008 weiter gesunken.“ Und er fügte hinzu: „Das ist ein wahres Wunder“, für das er die Agenda 2010 der rot-grünen Regierung und das Kurzarbeitergeld verantwortlich macht. Seiner Meinung nach sei es besser, Menschen zu geringen Löhnen mit Staatszuschüssen in den Firmen zu behalten, als die Arbeitslosigkeit zu finanzieren. Daher spricht er sich für einen Ausbau von Harz IV und dem Kurzarbeitergeld aus. „Den Staat kostet das Kurzarbeitergeld unter dem Strich nachher gar nichts, weil keiner seinen Job verliert“, so sein Lob für diese Politik.

Quelle:

http://www.topagrar.com/index.php?option=com_content&task=view&id=15857&Itemid=519





Jemen: Entführer verlangen angeblich Freilassung von Terroristen

19 01 2010

Im Geiseldrama um die im Jemen verschleppte christliche Familie zeichnet sich noch kein Ende ab. Die Informationen über den Stand der Verhandlungen zwischen der Regierung in Sanaa und den Entführern sind widersprüchlich.

Nach Angaben des Internetdienstes „Spiegel Online“ haben die Entführer eine neue Forderung gestellt: die Freilassung mehrerer dem Umfeld der Terrororganisation El Kaida zugerechneter Häftlinge. Diese Forderung sei aber kaum erfüllbar, da die jemenitische Regierung gerade massiv gegen El Kaida vorgehe. Erst am 15. Januar töteten Soldaten den Militärchef von El Kaida auf der Arabischen Halbinsel, Kassem el Rimi, und fünf weiteren ranghohen El Kaida-Mitglieder. Bisher hätten die Kidnapper rund 1,4 Millionen Euro Lösegeld verlangt sowie Straffreiheit, freies Geleit und die Zusicherung, nicht an Saudi-Arabien übergeben zu werden. Der jemenitische Außenminister Abu Bakr el Kurbi ist überzeugt, dass sich die Geiseln in der Hochburg schiitischer Houthi-Rebellen, der nordjemenitischen Stadt Saada, befinden. Dem Nachrichtendienst afp zufolge haben die Rebellen jedoch dementiert, dass sie über eine Freilassung der Geiseln verhandelten. Solche Berichte seien falsch. Auch deutsche Sicherheitsbehörden sind skeptisch. Bislang habe die Regierung kein aktuelles Lebenszeichen der Entführten beschaffen können. Das aus Sachsen stammende Ehepaar Johannes und Sabine Hentschel mit seinen drei kleinen Kindern war im Juni vergangenen Jahres verschleppt worden, zusammen mit zwei Pflegehelferinnen aus Niedersachsen, einem Briten und einer Südkoreanerin. Die beiden Deutschen Anita Grünwald (24) und Rita Stumpp (26) sowie die Lehrerin Um Young-Sun waren wenig später ermordet aufgefunden worden.

idea.de