Interview mit David Pierce von No Longer Music

27 02 2009




Was sagt die Bibel zur Finanzkrise ?

22 02 2009

Eigentlich alles, und zwar in einer Klarheit und Wahrheit die die von uns Menschen weit übertrifft.  Denn die Bibel ist Gottes Wort, und Gott kennt uns egoistische Menschen besser als wir uns selbst:

Jeremia 17,11 ”Wie ein Vogel, der sich über Eier setzt, die er nicht gelegt hat, so ist, wer unrecht Gut sammelt; denn er muss davon, wenn er’s am wenigsten denkt, und muss zuletzt noch Spott dazu haben.”

Sprüche 23, 5-7  Wenn du mit einem mächtigen Herrn am Tisch sitzt, dann bedenke, wen du vor dir hast! Beherrsche dich, selbst wenn du hungrig bist! Wünsche dir nichts von seinen Leckerbissen, denn es ist trügerisches Brot, täusche dich nicht selbst. Versuche nicht, mit aller Gewalt reich zu werden, spare deine Klugheit.  Schneller, als ein Adler fliegen kann, ist dein Geld plötzlich weg – wie gewonnen, so zerronnen!

2. Mose 22, 24 Wenn ihr einem Armen aus meinem Volk Geld leiht, sollt ihr euch nicht daran bereichern. Verlangt keine Zinsen von ihm!

Psalm 15, 1-5 Ein Lied Davids. Herr, wer darf dein heiliges Zelt betreten? Wer darf dich auf dem Berg Zion anbeten? Jeder, der aufrichtig lebt und andere gerecht behandelt, der durch und durch ehrlich ist und andere nicht verleumdet. Jeder, der seinen Mitmenschen kein Unrecht zufügt, der Nachbarn und Verwandte nicht blosstellt. Jeder, der keine Freundschaft pflegt mit denen, die Gott verworfen hat, der alle achtet, die den Herrn ernst nehmen. Jeder, der hält, was er geschworen hat, auch wenn ihm daraus Nachteile entstehen. Jeder, der keine Wucherzinsen nimmt, wenn er Geld ausleiht, der sich nicht bestechen lässt, gegen Unschuldige falsch auszusagen. Wer so handelt, den wird nichts mehr zu Fall bringen!

Sprüche 17, 16 Was nützt das Geld in der Hand des Narren; soll er Weisheit kaufen in seinem Unverstand

Prediger 5, 9-14 Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig – auch das ist völlig sinnlos! Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen – und er kann nur dabei zusehen. Was also hat der Reiche von seinem Besitz? Der Fleissige kann gut schlafen – egal, ob er viel oder wenig zu essen hat. Dem Reichen aber raubt sein voller Bauch den Schlaf. Etwas Schlimmes habe ich auf dieser Welt beobachtet: wenn einer seinen Besitz sorgsam hütet und ihn dann doch verliert. Nur ein misslungenes Geschäft – und schon ist sein ganzes Vermögen dahin, auch seinen Kindern kann er nichts hinterlassen. So wie er auf diese Welt gekommen ist, muss er sie wieder verlassen – nackt und besitzlos! Nicht eine Hand voll kann er mitnehmen von dem, wofür er sich hier abmühte.

Hesekiel 22, 25 Eure führenden Männer sind wie brüllende, blutgierige Löwen. Sie fallen über die Menschen her, reissen Geld und Gut an sich und machen viele Frauen im Land zu Witwen

Jakobus 5,1:

Nun also, ihr Reichen, weint und heult über eure Plagen, die über euch kommen!2 Euer Reichtum ist verfault, und eure Kleider sind von Motten zerfressen worden. 3 Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird zum Zeugnis sein gegen euch und euer Fleisch fressen wie Feuer; ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen. 4 Siehe, der von euch vorenthaltene Lohn der Arbeiter, die eure Felder geschnitten haben, schreit, und das Geschrei der Schnitter ist vor1 die Ohren des Herrn Zebaoth2 gekommen. 5 Ihr habt auf der Erde in Üppigkeit gelebt und geschwelgt; ihr habt eure Herzen gemästet an einem Schlachttag3. 6 Ihr habt verurteilt, ihr habt getötet den Gerechten; er widersteht euch nicht.

Matth. 16,26:   Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewönne, aber sein Leben einbüßte? Oder was wird ein Mensch als Lösegeld geben für sein Leben

Matth 6,25:

Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie? 27 Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge11 eine Elle zusetzen? 28 Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht. 29 Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen. 30 Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 So seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen? Oder: Was sollen wir trinken? Oder: Was sollen wir anziehen? 32 Denn nach diesem allen trachten die Nationen; denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles benötigt. 33 Trachtet aber zuerst nach dem Reich12 Gottes und nach seiner13 Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden. 34 So seid nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.


BETE JETZT, KAUFE SPÄTER





Was soll das ?

22 02 2009

Warum? Warum? Warum?

Wir wohnen als Menschen in einem Haus. Eine geniale Architektur liegt dem Gebäude zugrunde, es ist fantastisch eingerichtet und bietet alles, was sich des Menschen Herz nur wünschen kann – viel Raum, fließendes Wasser, Wärme, Licht, Schutz, Geborgenheit, Entfaltung… Allerdings ist dieses Haus in einem extrem desolaten Zustand: Es ist dreckig – so furchtbar dreckig, dass man sich schon beim bloßen Aufenthalt sofort tödlich infiziert. Überall türmt sich stinkender Müll. Es ist dunkel – alle Lampen sind kaputtgetreten und die Fenster vernagelt. Es ist kalt – die Verbindung zur Fernwärme ist schon lange abgeklemmt. Die Wasserrohre werden aus verseuchten Flüssen gespeist und die Treppen und Stockwerke drohen einzubrechen…

Nun sagt der Mensch: „Gott, was soll das? Wir sehen, im Grundbuch bist du als Eigentümer dieses Hauses eingetragen…?! Warum setzt du uns in so ein Dreckloch? Warum lässt du Kälte, Krankheit und Tod zu? Warum strafst du uns mit so einer Welt – soll das dein Ausdruck von Liebe sein?“

Doch wer dieses besagte Grundbuch studiert, wird herausfinden, dass Gott nicht nur Eigentümer des Hauses ist, sondern darin auch einige Tipps zum sinnvollen Gebrauch des Hauses gab. Allerdings wurde diese „Hausordnung“ nicht sonderlich beachtet. Oder vielmehr gar nicht. Obwohl schon allein die Beachtung der Präambel alles gerettet hätte: Danach hätte man Gott nur uneingeschränkten Einlass ins Haus gewähren sollen und er hätte jederzeit den Müll raus gebracht, aufgeräumt, geputzt, die Strom- und Heizungsrechnungen beglichen etc. Aber die Mieter wollten das lieber unter eigener Kontrolle haben. „Das können wir selber – wir lassen uns nicht in unsere Wohnungen schnüffeln!“ Und genau deshalb sieht es um dieses Haus so schrecklich, ja lebensverachtend und tödlich aus.

Um das Haus wieder in Schuss zu bringen, müssten alle raus und das Haus von Grund auf neu gebaut werden. Aber die Mieter bewegen sich nicht von der Stelle. Nun hat Gott zwei Möglichkeiten: Entweder er macht dieses verseuchte Haus mit all seinen tödlich infizierten Mietern dem Erdboden gleich und baut ein neues, in das er neue Mieter einziehen lässt. Oder er zieht selber als Mieter ein, desinfiziert seine Bude, schmeißt den Schutt raus, zahlt Heizungs-, Strom- und Wasserrechnung der Vormieter und so weiter und lässt alle, die bei ihm einziehen wollen, bei sich wohnen.

Da ihm mehr als sehr an uns liegt, kam die erste Möglichkeit absolut nicht in Frage. Also machte er sich auf den Weg, in das Dreckloch einzuziehen … und den Menschen vor Augen zu malen, was sie sich, durch ihre Gewöhnung an diese tödlichen Lebensweisen, gar nicht mehr vorstellen können: Saubere Verhältnisse, Wärme, gestillten Durst, Liebe, Geborgenheit, Sicherheit…

Soweit die Geschichte. Jesus erzählte auch oft Geschichten, statt vorschnelle Antworten zu geben. Möglicherweise gibt sie dir nur mäßige oder schlimmstenfalls gar keine Antwort auf deine Warum-Frage. Aber eins sollte sie hoffentlich ein bisschen illustriert und nachvollziehbar gemacht haben: Gott meint es absolut und uneingeschränkt gut mit uns. Auch wenn manches für unsere Augen nicht gut aussieht. Und wenn du willst, bringt er auch deine Bude auf Trapp. Das Haus mag dann zwar immer noch in einem ätzenden Zustand sein. Aber er schafft für dich wieder lebenswerte Lebensumstände. Er macht das sogar kostenlos – du müsstest ihn nur reinlassen.
Jesus gab ganz selten direkte Antworten. Manchmal erzählte Jesus Geschichten. Und manchmal reagierte er auf Fragen mit weiteren Fragen. Das brachte dann noch mal ganz andere Perspektiven in die ursprüngliche Fragestellung.

Vielleicht hätte Jesus auf unsere Warum-Fragen mit Fragen seinerseits geantwortet.

Warum lässt Gott WAS zu? Warum lässt Gott UNS zu? Warum lassen WIR das zu? Vieles von dem, was auf dieser Erde schief läuft müsste nicht sein, wenn wir uns anders verhalten würden. Zum Beispiel die Armut. Gott hat sie nicht geschaffen. Im Gegenteil, er liefert Unmengen von Tipps, wie wir sie verhindern können. Dass es Armut gibt – und nicht wenig – geht zu 100% auf unsere Rechnung. Gandhi sagte: „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“ In den Reden Jesu wimmelt es von Geschichten über Schulden, Löhne für Arbeiter, Umverteilung und Armenfürsorge. Mit dem Verwalten von Armut wird auf dieser Welt ein gutes Geschäft gemacht.

http://www.godnews.de





Winter Impressionen Fichtelgebirge

22 02 2009

Der Winter ist noch lange nicht vorbei, oben auf den Gipfeln von Ochsenkopf, Schneeberg & Co liegen bis zu 1 m Schnee.

Wollt ihr mal schnell mitkommen, in die dunklen Wälder unserer Fichtelmountains, und echte Schätze unserer Landschaft kennenlernen ?

Also: Rucksack, Schneeschuhe dran, Mütze auf, Skistecken und Trinkflasche nicht vergessen, evtl. noch Snowboard hintendrauf, und los gehts…. 🙂

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[ alle Fotos by sacky ]

Gottes Liebe und Herrlichkeit offenbart sich in seiner Schöpfung. Wir sollten ihm dafür dankbar sein, und ihn dafür loben.

Evolution hin oder her. Entweder ein Mensch erkennt diese Schönheit und gigantische Kreativität oder nicht.

Psalm 92,6:

Wie machtvoll sind deine Werke, und wie tief deine Gedanken! Nur ein unvernünftiger Mensch sieht das nicht ein, nur ein Narr kann nichts damit anfangen.Mag auch ein Gottloser Erfolg haben, mag er emporwachsen und blühen – er wird doch für immer vertilgt werden.





Was läuft falsch an Karneval?

21 02 2009

Ich habe einen Arbeitskollegen, der vom Karneval so begeistert ist, dass er sich immer zu dieser Jahreszeit Urlaub nimmt, um so richtig abfeiern zu können. Für ihn und für viele andere heißt es dann wieder: Hinein in das Getümmel! Da kann man was erleben. Da geht es wieder rund. Da muss man einfach dabei sein.
Denn für alle, die Karneval feiern läuft gar nichts falsch!
Natürlich ist es erlaubt zu lachen und Spaß zu haben. Was dabei falsch läuft ist etwas ganz anderes. Denn was so lustig anfängt, endet oft in einem unkontrollierbarem sinnlosen Gelage. Die Folgen sind Alkoholexzesse, Ehebruch, Hurerei und was noch so damit verbunden ist. Wir kennen das ja, nicht war?
So werden viele in Leid und Probleme gestürzt. Ehen zerbrechen durch untreue Partner. Ungewollte Kinder entstehen. Entweder werden sie abgetrieben oder wachsen ohne ihren Vater auf. Es wird schlecht geredet, gezankt und gestritten, viele werden beim Feiern verletzt. Andere werden mit AIDS infiziert. Manchmal gibt es sogar Tote. Eine lange Liste der schrecklichen Bilanz des bunten Treiben unter Kostüm und Maske! Welch ein Selbstbetrug.
Für das Leid, dass hier jedes Jahr entsteht, gibt es keine Entschuldigung. Die Party ist zu Ende und was bleibt, sind leeren Herzen und betäubte Gewissen.
Was ist nun falsch gelaufen? Wir Menschen denken, wir könnten ohne Gott glücklich werden!
Aber genau ihn brauchen wir, denn Gott hat uns geschaffen! Ohne Gott können wir nie wirklich glücklich werden.
Um uns vor diesen schrecklichen Leidenswegen und Lebenskatastrophen zu schützen hat Gott uns seine guten Gebote gegeben, damit es uns alle Tage gut geht.
(5 Mose 6,24)
In dem Moment, in dem wir Gottes Gebote missachten, haben wir gegen ihn gesündigt und uns von der Quelle des Leben abgetrennt. Wo man anfängt zu sündigen, hört für Gott der Spaß auf. So schön der Karneval auch sein mag, denn Sünde ist das Schrecklichste, was es gibt. Der Ursprung aller Not, Angst und jedem Leid. Die Quelle des Todes und der Krankheiten. Sünde kam durch die Auflehnung des Menschen gegen Gott! Sünde zerstört unser Leben und das ist kein Spaß.
Hier muss ich von Jesus sprechen, denn es gibt gute Nachrichten für jeden von uns, denn wir alle haben  falsche Dinge im Leben getan!
Jesus will und kann dir deine Schuld vergeben!
Zum Einen will er das, weil er dich liebt. Jesus war aus Liebe zu dir bereit, am Kreuz für dich zu sterben. Er wollte nicht, dass einer von uns für ewig in die Hölle kommt. Darum ist er gekommen und hat selbst unserer Strafe, die ewige Hölle, auf sich genommen. Wenn er das nicht getan hätte, wären wir alle hoffnungslos verloren.
Jesus sagt selbst von sich: Ich bin gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. (Lukas 19,10)
Zum Anderen kann er uns vergeben, weil er Gott ist. Nur Gott kann Sünden vergeben.
Er selbst hatte keine Sünden und keine Schuld auf sich geladen, als er hier lebte. Nur deshalb ist er überhaupt in der Lage unsere Sünden auf sich zu nehmen und uns zu vergeben. (1Petrus 2,24).
Die Frage, die sich hier an dieser Stelle jeder beantworten muss, ist aber eine ganz andere.
Willst du dir überhaupt deine Sünden vergeben lassen und dich vor Gott demütigen, indem du Jesus deine Sünden sagst? Oder denkst du auch noch zu gut von dir?
Denn die Ansicht der Meisten heutzutage ist doch eine ganz andere. Schuld, Sünde, Hölle und Vergebung, das sind doch Dinge, aus der Kirche. Die haben das erfunden, um uns Angst einzujagen und uns dadurch zu steuern. Wir lassen uns kein schlechtes Gewissen einreden. Wir haben diese altmodischen Weltanschauungen längst abgelegt und sind durch die Evolutionslehre aufgeklärt. Wir wollen unsere Freiheit und brauchen niemanden, der uns sagt, was wir tun und lassen dürfen.
Wenn du auch so denkst, dann lies doch mal was Gott persönlich zu dir sagt:
Wenn wir behaupten, sündlos zu sein, betrügen wir uns selbst. Dann ist keine Wahrheit in uns.
Wenn wir behaupten, wir hätten gar nicht gesündigt, dann machen wir Gott zum Lügner und zeigen damit nur, dass seine Botschaft in uns keinen Platz hat. (1Joh.1,8)
Die größte Sünde des Menschen ist, dass er sich weigert, den Worten Gottes zu gehorchen und ihn zu missachten. Deshalb sagt Jesus auch zu dir und zu allen, die ihn abgelehnt haben: Wenn du nicht glaubst dass ich es bin, dann wirst du in deinen Sünden sterben. (Joh.8,24) Das Bedeutet für immer verloren sein!
Was Jesus dir an diesem Karneval schenken will, ist eine viel größere Freude, als du sie bisher erlebt hast: Er will dir alle deine Schuld vergeben und dich zu einem Kind von Gott machen! Dazu bietet er dir heute Vergebung deiner Sünden an: Wenn wir unsere Sünden zugeben, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. (1Joh.1,9)





Brian «Head» Welch: «In Gott habe ich Frieden gefunden»

21 02 2009

Er hat mit KoRn Geschichte geschrieben, war Mitbegründer einer Musikrichtung und Jugendsubkultur. 2005 dann die Wende: Gitarrist Brian „Head“ Welch verlässt die Band, macht Schluss mit Drogen und beginnt ein neues Leben mit Jesus. Inzwischen hat er ein Soloprojekt auf die Beine gestellt und eine Biographie geschrieben. Sein neues Album „Save Me From Myself“ ist seit kurzem auf dem Markt.
Ihr hattet so viel Erfolg mit KoRn. Warum bist du damals ausgestiegen?
Brian „Head“ Welch: Wegen Drogen! In den letzten beiden Jahren mit KoRn war ich jeden Tag auf „Crystal Meth“. Die Droge hat mich langsam zerfressen und ich wäre mit Sicherheit nicht mehr am Leben, wenn ich nicht davon losgekommen wäre. Ich versteckte mein Drogenproblem vor den anderen Jungs und schleppte es mit mir herum. Ich war ein Junkie, Pornofreak und selbstmörderischer Wahnsinniger, der sich die ganze Zeit Speed und Pillen eingeworfen hat. Innerlich war ich tot.
Du hast dein Leben radikal umgestellt, hast dir sogar Bibelsprüche und ein Jesus-Tattoo stechen lassen. Wie kam es zu diesem Wandel, und warum derart radikal?
Ich verstehe Leute, die nicht an Gott glauben, schliesslich war ich früher genau so. Alles änderte sich, als ich mich langsam mit den Drogen selbst umbrachte und Gott meine letzte Rettung war. Eines Nachts, ich war wieder mal auf „Meth“, las ich in der Bibel und fragte mich, ob Gott existierte. Plötzlich spürte ich dieses unglaubliche, verrückte, euphorische Gefühl. Dieses Gefühl von Liebe und Frieden überall um mich herum, das meinen Drogenrausch schliesslich niederrang und ich wusste, es war die Gegenwart Gottes. Am nächsten Morgen warf ich all meine Drogen weg und änderte mein Leben. Ich habe seitdem noch öfter solche Erfahrungen gemacht und wenn Gott nicht sehr real für mich wäre, würde ich nicht so leben. In Gott habe ich endlich Frieden gefunden.

jesus.ch
http://www.myspace.com/brianheadwelch





Von Basketball, Gnomen und spirituellen Schwabbelbäuchen

21 02 2009

Zur Fastenzeit könnte man eigentlich mal den geistlichen Ernährungsplan checken, findet Martin Dreyer.

Ich hab beim Basketball vor ungefähr einem Jahr massive Probleme gekriegt. Kondition war okay, auch Bewegungsabläufe und Technik haben immer gestimmt. Aber irgendwann bekam ich sehr schmerzhafte Krämpfe. Mitten im Spiel spürte ich einen stechenden Schmerz im ganzen Oberschenkel und konnte einfach nicht mehr weiterspielen. Das wurde so extrem, dass selbst ein normales Training nicht mehr möglich war. Ich habe es dann mit Magnesium in Tabletten- und flüssiger Form probiert, um den Muskel damit weich zu kriegen. Das war aber auch nur die Bekämpfung eines Symptoms, ohne eine wirkliche Heilung herbeizuführen. Zudem bringt Magnesium den Nachteil mit sich, dass man mit einem weichen Muskel nicht mehr schnell springen und laufen kann – beides natürlich elementar wichtig beim Basketball.

Ich war bei insgesamt drei Ärzten. Der eine hat mir Massagen verschrieben, der andere sagte, es käme von einem eingeklemmten Nerv im Rücken, der dritte war einfach ratlos und hat mir irgendwelche Pillen mitgegeben. Aber keiner konnte mir wirklich helfen. Schließlich hab ich einen letzten Versuch bei dem Arzt gewagt, der in meinem Fitnesscenter arbeitet. Und der fragte mich gleich: „Wie ernährst du dich eigentlich?“ Und da lag die Lösung meines Problems. Nicht nur, dass ich zu viel Müsli und zu wenig Salzhaltiges esse: Ich trinke morgens sehr viel Kaffee und das entzieht dem Körper Flüssigkeit. Also hab ich meine Ernährung umgestellt – und es funktioniert! Die Krämpfe sind verschwunden, ich kann wieder ohne Schmerzen Sport treiben.

Jetzt ist die Frage, ob das, was auf unseren physischen Körper zutrifft, auch für unseren geistlichen Körper stimmt. Und meine Antwort lautet ganz klar: Ja! Zeig mir, was du isst, und ich sage, wie es dir geht. Man sollte sich überlegen, wie der Geist, dein Inneres, mit Nahrung versorgt wird. Denn so, wie du deinen geistlichen Körper fütterst, so geht es dir auch innerlich. Alles, womit du deinen Geist fütterst, hat auch Auswirkung auf dein Leben. Paulus schreibt im 1. Korintherbrief 3: „Darum ab ich euch Milch, nicht feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet.“ Auch in Hebräer 5 ist von geistlicher Ernährung die Rede, wenn dort steht: „Ihr braucht wieder Milch statt fester Nahrung. Wer Milch braucht, ist ein kleines Kind, das die Sprache der Erwachsenen noch nicht versteht. Erwachsene aber brauchen feste Nahrung.“ Beide Briefe zeugen von der Möglichkeit, sich auf unterschiedliche Art und Weise geistlich zu ernähren.

Ich möchte das mal an einem Beispiel deutlich machen: Wenn du Probleme mit depressiven Anflügen hast, frag dich doch mal, wie du dich geistlich ernährst. Was für Bücher liest du? Was für Filme siehst du so? Was für Musik hörst du? Mit welchen Fantasien füllst du dich? Wie ernährst du dich geistlich? Wenn du Probleme mit destruktiven Gedanken hast, wäre es eine gute Idee, mal ein Charles-Bukowski-Buch im Jahr weniger zu lesen. Und wenn du Probleme hast dein Geld zusammenzuhalten, wäre es vielleicht besser, mal den Quellekatalog abzubestellen.

Ich kenne aber auch viele Christen, die haben geistliches Fett angesetzt. Das sind so Leute, die sich eine zeitlang jeden Tag eine neue, leckere Predigt anhören – der tägliche Doppelwhopper von der Kanzel. Sie hören die vielen Sachen, die dort gesagt werden, nicken manches ab – aber setzen die Wahrheiten nie in ihrem Leben um. Wenn du dir ständig tausend super gesalbte, theologisch ausgefeilte Predigten gibst, aber die Inhalte nie in deinem Leben realisierst, dann wirst du irgendwann resistent für Gottes Reden, weil du ja „alles schon mal gehört“ hast. Kennst du das?

Dazu gehören für mich auch die Predigten, die einem immer nur erzählen, was man in Christus alles hat und wie toll es ist, mit Jesus zu leben. Klar müssen wir solche Inhalte auch hören. Aber wenn das die einzige Nahrung ist, die man zu sich nimmt, wird es ungesund: Du wirst geistlich dick und kriegst einen spirituellen Schwabbelbauch. Die Folge: Man wird unbeweglich, fett und ungelenk. Kommt ein geistlicher Angriff, eine Krise, ein Problem, kann man kaum noch ausweichen, geschweige denn sich wehren.

Vielleicht leidest du aber auch unter geistlicher Unterernährung und bist deshalb klapprig und schwach im Glauben? Richard Rohr, ein bekannter Franziskanermönch aus den USA, sagte mal zu dem Thema: „Wenn ein Kind nicht wächst, dann bleibt es kein Kind, sondern wird ein Gnom.“ Was er damit meinte, ist: Wenn ein Mensch nicht wächst, sich nicht verändert, nicht weiterkommt, dann ist er krank, dann stimmt was nicht. Übrigens: Wer fastet, also lange Zeit nichts isst, verliert nach einiger Zeit auch das Hungergefühl! Übertragen bedeutet das für mich auch: Wer sich lange Zeit nicht geistlich ausreichend ernährt, ist in Gefahr, den Hunger nach Gott ganz zu verlieren. Und wenn wir den Hunger nach Gott verlieren, dann sind wir verloren.

Ich kenne aber auch viele Leute, die irgendwie in einem geistlichen Pubertätsstatus hängengeblieben sind, weil sie sich noch nicht so richtig an das Schwarzbrot des Glaubens rangetraut haben. Bibelstellen, die einem nicht sofort reinlaufen, wo man hinterfragen, grübeln und nachdenken muss. Predigten, die auf einem hohen Niveau sind, wo man nicht nur Phrasen hört oder seichte Worte, sondern auch mal theologisches Backgroundwissen. Botschaften, die in die Tiefe gehen und nicht nur an der Oberfläche kratzen, die auch zu lebensverändernden Entscheidungenherausfordern. Solche Christen werden dann leicht umgepustet, wenn mal ein stärkerer Wind weht. Die Glaubenswurzeln gingen nicht in die Tiefe, sondern befanden sich nur an der Oberfläche.

Jeder ist selbst gefragt, wo er sich seine geistliche Nahrung herholt. Und wenn es in der heimischen Gemeinde nichts zu futtern gibt, sollte man sich vielleicht an anderen Futterstellen bedienen. Es kann passieren, dass man in seiner Gemeinde nur noch leichte Kost verabreicht bekommt, Milch eben, Babybrei, aber davon wird man nicht groß und stark im Glauben. Auch ein leckerer Hamburger ist mal gut und wichtig, auch das gehört zu einer gesunden Ernährung dazu. Aber auf Dauer wirst du so nicht weiterkommen. Ich bin überzeugt davon, dass die richtige, geistliche, ausgewogene Ernährung ein wichtiger Schritt ist, um ein reifer, stabiler, glücklicher und erfüllter Christ zu werden.

Von Martin Dreyer