Weihnachten ohne Jesus?

28 12 2010

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte…
Vor zweitausend Jahren war im Himmel eine große Aufregung. „Was?“, fragte ein Engel Jesus, „du willst von hier weg und auf die Erde zu den Menschen? Was willst du da unten? Schau doch wie diese Welt immer schlimmer wird!“
„Na eben deswegen, mein Lieber“ antwortete Jesus, „eben deswegen! Schau doch, wie sie hungern und dürsten, wie sie ratlos sind und immer tiefer in Schwierigkeiten geraten, weil sie keinen Ausweg sehen!“
„Aber Herr“, wendete der Engel ein, „du willst diese herrliche Umgebung eintauschen gegen dieses Elend da unten? Die sind doch selber schuld an ihrem Dilemma!“
Da mischte sich nun der Vater liebevoll aufklärend in die Diskussion ein: „Du irrst! Du weißt doch, wie lieb wir sie haben. Wir haben die Menschen nach unserem Ebenbild geschaffen, doch sie sollten sich frei entscheiden können, auf unsere Liebe zu antworten. Deshalb sende ich nun meinen geliebten Sohn zu ihnen, weil sie es nicht schaffen, diesem zu entsprechen. Er wird ihnen in allem ein Vorbild für Treue und Hingabe sein und so mein Wort lebendig werden lassen. In ihm wird meine ganze Liebe sichtbar werden und er wird so leben, wie wir uns die Menschen vorgestellt haben.“ „Aber was macht das für einen Sinn? Sie kümmern sich überhaupt nicht um dich, sie lehnen dein Wort ab und du wirst sehen, sie bringen Jesus sicher um“, erwiderte der Engel.
„Ja“ antwortete Gott nun sehr ernst, „das werden sie sogar ganz bestimmt tun.“
Da rief der Engel verzweifelt aus: „Aber warum denn das, du bist doch der mächtige Gott, der Schöpfer des Universums, hast du keinen anderen Plan?“ „Nein, das ist der einzig mögliche“, erklärte Gott geduldig. „ Wenn ich ihnen seinerzeit gesagt habe, dass sie sterben müssen als Konsequenz für ihren Eigenwillen, so muss ich nun für sie sterben, um ihnen meine unendliche Liebe, aber auch meine Gerechtigkeit zu beweisen. Doch nicht genug, um der Chancengleichheit willen muss Jesus geboren werden, so wie alle anderen Menschen auch.“
Nun war der Engel völlig durcheinander: „Was? Als Baby schickst du ihn in diese Welt? Dann wirst du ihn doch sicher in einem ihm angemessenen Palast geboren werden lassen!“ „Nein, er soll in Armut erscheinen, einem König würden sie sich um der Äußerlichkeit oder um des Vorteils willen hingeben. Vielmehr sollen sie wählen können zwischen einem Weg der gelebten Wahrheit und dem Weg der Lüge, Selbsttäuschung und Verweigerung. Und solche Menschen werden ihn letztlich auch ans Kreuz schlagen“, antwortete Gott. „Aber warum denn gerade diesen schmachvollen Tod am Kreuz?“ wendete der Engel ganz traurig ein. „Und warum sollen wir ihn dann nicht mehr sehen?“
Da tröstete ihn nun Jesus: „Mache dir keine Sorgen, ich werde nach drei Tagen auferstehen. Und glaube mir, das Erleiden des Todes am Kreuz ist nichts im Vergleich zu unserer Trauer über jene Menschen, die sich selbst durch dieses Opfer nicht von ihrem Elend erlösen lassen wollen, ja dass sie ihr Elend nicht einmal erkennen wollen!“
„Wie lange wirst du dann insgesamt wegbleiben und was soll danach geschehen?“ fragte ein fassungsloser Engel. „Nun, für uns hier ist das nur ein Augenblick, doch auf Erden wird mir die Zeit sehr lange vorkommen. Ich werde 33 Jahre unter den Menschen leben“ antwortete Jesus. „Das will ich aber hinnehmen, schließlich haben sie durch meinen Tod lebenslang Vergebung und brauchen ihren Tod nicht mehr zu fürchten. Außerdem werden sie durch den Heiligen Geist jene Kraft empfangen, durch die sie erst befähigt werden, tun oder lassen zu können, was sie ohne ihn nicht tun oder lassen können.“
„Und wenn sie selbst dann nicht hören wollen?“ fragte der Engel gespannt. Und wieder meldete sich Gott zu Wort: „Du weißt, wie groß die Angst der Menschen vor dem Sterben ist, und wie sehr sie diese Tatsache verdrängen. Wenn sie meine Liebe und Sorge um sie nicht wahrnehmen und lieber ihren toten religiösen Überzeugungen, ihrem Eigenwillen folgen wollen, wenn sie sich lieber dem Bösen öffnen und sich dabei kaputt machen – wir müssen ihren freien Willen akzeptieren, mit allen Konsequenzen.“ Nun hielt es der Engel kaum noch aus: „Welche denn?“ fragte er.
Da blickte ihn Gott mit grenzenloser Traurigkeit an: „Wenn sie heute ohne mich leben wollen, müssen sie für alle Ewigkeit gottlos bleiben. Ich kann ein gegebenes Wort nicht brechen. Sonst bin ich nicht glaubwürdig für jene, denen ich die Ewigkeit in unserer Gegenwart versprochen habe, wenn sie sich von aller Verkehrtheit erlösen lassen, meinem Wort ihr Vertrauen schenken und mit ihrer Liebe auf meine Liebe antworten. Also bewusst mit mir leben wollen.“
„Glaubst du wirklich, dass es Menschen gibt, die so blind sind, ein derartiges Geschenk, eine derartig einmalige Begnadigung auszuschlagen?“ erwiderte nun der Engel ganz betrübt.
„Lass auf Erden die Zeit vergehen und schau doch nach einigen Lobgesängen wieder einmal hin, wie Menschen behandelt werden, die mich und meine Zusagen in meinem Wort ernst nehmen, die mir also nachfolgen, dann weißt du es!“ entgegnete ihm Gott, während Jesus sich bereit machte…
Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung wird jeder Mensch die Ewigkeit an dem Ort verbringen, den er während seines Lebens gewählt hat: Entweder in Gottes Gegenwart oder Abwesenheit. Ersteres ist das „Weihnachtsgeschenk“, die Begnadigung und Versöhnung mit Gott, die, wenn wirklich angenommen, befähigt, auf Gottes Liebe mit Liebe zu antworten.
Da Liebe nur freie Entscheidungen duldet, niemals zwingt, drängt oder in Angst versetzt, bedeutet eine Ablehnung dieses einzigartigsten Geschenkes der Weltgeschichte, dass man auf Gottes Gegenwart verzichtet. Zu dieser Entscheidung hat jeder die Freiheit – mit allen Konsequenzen. life-is-more.at





Bomben gegen Christen in der Heiligen Nacht

26 12 2010

Die Lage der Christen, die wegen ihres Glaubens auf der Welt verfolgt und diskriminiert werden, hat sich im Jahre 2010 weiter verschlechtert. Das beklagen Menschenrechtsorganisationen und Politiker gegenüber der „Welt am Sonntag“. Auch über Weihnachten bekam das Thema traurige Aktualität: So wurden Christen in Nigeria und auf der südphilippinischen Insel Jolo Zielscheibe gewalttätiger Angriffe, hinter denen islamistische Terrorgruppen vermutet werden.

// Während bei einem Bombenangriff auf einer Weihnachtsmesse auf Jolo sechs Menschen verletzt wurden, kamen in der nigerianischen Stadt Jos an Heiligabend 20 Menschen ums Leben. Vier Bomben gingen dort in der Altstadt in die Luft, viele Christen waren unter den Opfern.

Die Attacken auf Jolo und in Jos reihen sich ein in eine Serie von An- und Übergriffen auf Christen in der ganzen Welt. Auch in Nordkorea und Eritrea verzeichnen Menschenrechtsorganisationen eine klare Verschlechterung der Lebensbedingungen von Christen. Wegen der unsicheren Lage sei auch der Nahe Osten inzwischen für die dort lebenden 17 Millionen Christen eine unsichere Heimat geworden, sagte der Religionsbeauftragte der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), Walter Flick, der „Welt am Sonntag“. Gewaltsame Übergriffe nahmen auch in Ländern wie Ägypten, wo zwischen 5 und 8 Millionen Kopten leben, und Pakistan, das noch immer etwa 2,5 Millionen Christen beheimatet, weiter zu.

So häuften sich im Herbst des Jahres gewalttätige islamistische Übergriffe auf christliche Gemeinden in Pakistan sowie gezielte Aktionen gegen Einzelne. Die Hilfsorganisation „Open Doors“ und die „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ berichten über eine Häufung von Entführungen, Vergewaltigungen und Ermordungen von christlichen Mädchen und Frauen in Pakistan. Wegen angeblicher Beleidigung des Propheten Mohammed wurde dort zum ersten Mal eine Christin, die 45-jährige Asia Bibi, zum Tode verurteilt. Trotz eines Begnadigungsappells des Papstes und internationaler Proteste sitzt sie weiter in Haft. Auch in seiner Weihnachtsbotschaft verurteilte Benedikt XVI. die Diskriminierung und Verfolgung von Christen.

// Am dramatischsten stellt sich inzwischen die Lage im Irak dar. In den meisten christlichen Kirchen des Landes fanden statt der traditionellen Christmetten nur kurze Gebete statt. In den christlichen Zentren Bagdad, Basra, Mossul und Kirkuk gingen die Gläubigen am ersten Weihnachtstag in die nächstgelegene Kirche, um für ihre Glaubensbrüder zu beten, die dem Terror von Extremisten zum Opfer gefallen sind. Die Zahl der Christen im Irak hat sich in den vergangenen Jahren nach dem Sturz des Saddam-Regimes auf 450.000 Menschen fast halbiert. Viele flüchteten außer Landes.

// Wie hoch die Zahl der weltweit verfolgten Christen ist, bleibt umstritten. Während die IGFM von rund 200 Millionen Verfolgten der gut 2 Milliarden Christen ausgehen, vermutet „Open Doors“, dass die Zahl bei 100 Millionen liegt. Die EKD will sich nicht festlegen. Insgesamt aber mache es den Eindruck, als hätte die Bedrängnis und Verfolgung von Christen in der Welt zugenommen, erklärt Martin Schindehütte, Auslandsbischof der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Der Fraktionschef der CDU/CSU im Bundestag, Volker Kauder, zog eine ähnliche Bilanz. Die Christen seien die Religionsgruppe, die derzeit weltweit mit am stärksten bedrängt oder verfolgt werde. Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Joachim Gauck sagte der „Welt am Sonntag“: „Verfolgte Christen in der Welt haben ein Recht auf unsere Solidarität.“





Soldaten im Ersten Weltkrieg hielten Weihnachtsruhe

26 12 2010

Im Ersten Weltkrieg haben gegnerische Soldaten öfter über Weihnachten die Waffen niedergelegt.

Dies sei nicht nur 1914 auf den Schlachtfeldern in Flandern zwischen deutschen und britischen Soldaten geschehen, sondern auch 1915 und 1916, so der Historiker Thomas Weber von der Universität im schottischen Aberdeen. Unter Umgehung ihrer Offiziere hatten einfache Soldaten am Christfest das Feuer eingestellt und über die Front hinweg Grüße und kleine Geschenke ausgetauscht sowie miteinander Weihnachtslieder gesungen. Das sei kein einmaliges Vorkommnis gewesen, wie bisher vielfach angenommen, sagte Weber der Rundfunkanstalt BBC. Immer wieder hätten sich die Soldaten in den Weihnachtstagen verbrüdert. In den offiziellen Kriegsarchiven sei dies jedoch heruntergespielt oder verdrängt worden. Er sei unter anderem auf private Briefe des kanadischen Soldaten Ronald MacKinnon gestoßen, der die weihnachtliche Waffenruhe mehrfach erlebt und beschrieben habe. Die „deutschen Freunde“ seien freundlich gewesen: „Sie kamen rüber zu uns, und wir tauschten Corned Beef gegen Zigarren.“ – idea.de





Thats my king

23 12 2010




Südkorea: Riesiger Weihnachtsbaum an der Grenze provoziert Nordkorea

22 12 2010

http://www.spiegel.de/video/video-1100113.html





EURO-Krise: Die Karre ist im Dreck

21 12 2010

Unabhängiger Börsenexperte Michael Mross zur Verschuldung der Euro-Staaten:





Weihnachten – eine „ungeheuerliche Revolution“

21 12 2010

Weihnachten bedeutet eine ungeheuerliche Revolution. Dass Gott durch Jesus Christus auf die Welt gekommen ist, verändert alles. Diese Ansicht vertritt der „Spiegel“-Autor Matthias Matussek in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

Der Katholik war Spiegel-Korrespondent in New York, Berlin, Rio de Janeiro und London. Von 2005 bis 2008 leitete er in Hamburg das Kultur-Ressort des Nachrichtenmagazins. Matussek zufolge ist Christi Geburt das „zentrale Wunder, der entscheidende Eingriff Gottes in die Weltgeschichte“. Jedoch wüsste heute jeder Zweite nicht mehr, was man an Weihnachten eigentlich feiere. Die Gegenwart sei geprägt vom „Totalitarismus der Konsumgesellschaft“ und von der Auflösung moralischer Kategorien: „Fast jede Art von Fehltritt trifft auf grenzenloses Verständnis. Aber wir müssen uns klarmachen, dass Sünde mehr ist als ein Nasch-Verstoß gegen ein Diätgebot. Wenn wir lügen oder fremdgehen, versündigen wir uns nicht nur an uns selbst, sondern auch an unserem Schöpfer, der uns ja anders gemeint hat.“

„Kleinbürgerlicher Kult“ um Käßmann

Kritisch äußerte sich Matussek über die evangelische Kirche: „Der Protestantismus hat die christliche Botschaft teilweise so weit heruntergeregelt, dass sie kaum noch zu hören ist. Er ist zu bloßer Lebenshilfe übergegangen, als hätte er Angst, die Menschen noch zu fordern.“ Man dürfe die Menschen nicht immer nur dort abholen, wo sie sind, sondern müsse ihnen auch einmal zurufen: „Setzt euch in Bewegung!“ Zudem störe ihn der „kleinbürgerliche Kult um Margot Käßmanns Scheidung, Alkoholfahrt und ihren Rücktritt“. Während der Papst wegen seines Glaubens im Kreuzfeuer stehe, habe die frühere EKD-Ratsvorsitzende und Landesbischöfin wegen ihrer Verfehlungen Kultstatus.  idea.de