Jemen-Mord: Blanker Hass aus Berlin

27 06 2009

Die „Welt am Sonntag“ fragt in ihrer Schlagzeile vorwurfsvoll klingend: „Waren die gläubigen Christinnen wirklich nur im Sozialdienst tätig – oder auch als Missionare?“ Die beiden Christinnen wussten, dass sie im Jemen nicht missionieren dürfen. Sie haben dort auf jeden Fall nicht – wie es Muslime in Deutschland ganz selbstverständlich tun – lautstark für ihren Glauben geworben. Ob sie es im Stillen getan haben, ist bisher nicht bekannt. Aber wenn man sie gefragt hätte, warum sie selbstlos armen Muslimen in einem gefährlichen Land helfen, hätten sie dann etwa ihren Glauben verschweigen sollen? „Bild“ behauptet in einer Schlagzeile, die Geiseln seien ermordet worden, „weil der Familienvater im Jemen die Bibel verbreitete“. Im Artikel selbst steht dann nur, er habe einen Moslem ermutigt, die Bibel zu lesen. (Was für ein Unterschied!) Wenn er es tatsächlich getan hätte: Wäre dies etwa ein Grund, Christen einfach umzubringen? Die „Berliner Zeitung“ – bis Ende 1989 ein SED-Blatt – greift mit der Organisation, die die Schülerinnen aussandte, gleich frontal die Chris­ten an: „Auch zu viel Christenliebe macht blind … Die evangelikalen Weltbeglücker einer Missions- und Agitationsstation (als Hilfseinrichtung getarnt) haben die Entsendung organisiert. Sie dürfen nicht freigesprochen werden. Ihr wahres Ziel ist es, anderen Menschen ihren Gott aus- und den eigenen als besseren einzureden; zu diesem Zweck haben sie die Frauen verheizt, fehlt bloß noch, dass sie sie zu Märtyrern erklären. Was für eine bigotte Frechheit, wenn diese Seelenfänger jetzt telegene Trauertränen herausdrücken.“ Was für ein Hass spricht aus diesen Zeilen! So ähnlich wurde wohl nur in nationalsozialistischen Zeitungen über die Juden und in kommunistischen über Christen geschrieben. Die „Berliner Zeitung“ aber ist die auflagenstärkste Tageszeitung der deutschen Hauptstadt.
Wir wären heute noch Heiden
Hier fallen einem nur noch die Worte Jesu ein: „Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen …“. Das Christentum ist ohne Mission nicht denkbar. Dass sie klug, sensibel, freundlich und respektvoll zu geschehen hat, versteht sich inzwischen von selbst. Der christliche Glaube jedenfalls wurde außerhalb des Mittelmeerraums nur deshalb bekannt, weil Christen bereit waren, den Missionsbefehl ihres Herrn zu befolgen – und zwar oft unter Lebensgefahr. Von daher verwundert die Reaktion des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden): Da Sicherheitsexperten im Blick auf den Tod der jungen Baptistinnen einen Zusammenhang mit religiösen Motiven befürchteten, müsse man über christliche Einsätze in Krisengebieten diskutieren. – Natürlich sollen Christen klug handeln und sich nicht in gefährliche Abenteuer stürzen. Andererseits: Hätten die Apostel und ihre Nachfolger so argumentiert, wären wir wohl bis heute noch Heiden.

idea – christliche Nachrichtenagentur





King of Pop ist nicht mehr da

27 06 2009

Pop-Star Michael Jackson ist nach einem Herzstillstand gestorben. Das berichteten der US-Fernsehsender CBS und die Zeitung «Los Angeles Times». Der Nachrichtensender CNN berichtete zunächst, Jackson sei ins Koma gefallen. Der Sänger habe den Herzstillstand in seinem Haus erlitten. Er habe nicht mehr geatmet, als die Sanitäter dort angekommen seien. Mittlerweile wird sogar gemunkelt, er habe unter Medikamentensucht gelitten. Die wahre Todesuhrsache wird wohl erst in einigen Wochen bekannt werden.

Jackson bereite sich in den letzten Wochen in Kalifornien auf eine geplante Konzertreihe vor.War er auch auf den Auftritt vor seinem Schöpfer und Richter vorbereitet? Wohl kaum.Leider wieder mal ein Genie, das als Mensch völlig gescheitert ist.Jemand sagte über ihn:“Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen“.
Jackson war sicher einer der erfolgreichsten Sänger der Geschichte.Eine Art Mozart unserer Tage. Er hat 13 Grammy Awards erhalten und schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft. Zu seinen größten Hits gehörten „Thriller“ und „Billie Jean“. Weitere wichtige Platten waren „Bad“ (1987) „Dangerous“ (1991) und „Invincible“ (2001).
Dieselbe Maschinerie, die an seiner totalen Selbstzerstörung mitgewirkt hat,wird auch seine Leiche zerfleddern und alles Geld rausquetschen das möglich ist.
Wichtig für uns bleibt das Wort Gottes zu beachten:
„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“(Mose)


Twitterwahnsinn

Millionen kleiner unbedeutender User, die wahrscheinlich Zuhause auch noch die
größten Pantoffelhelden und Nichtse sind, sitzen versteckt im dunklen Keller vor ihrem PCs
und hämmern ihren angestauten Frust und ihre kaputten Gefühle auf die Tastatur, um für eine
Nanosekunde ihre eigene Bedeutunglosigkeit auf Erden zu vegessen….die moralische Verwahrlosung und Vereinsammung in Deutschland nimmt hilflose Zustände an.In Wirlichkeit war Michael Jackson nur eine deiner vielen und wechselnden Unterhaltungspuppen. Hast du für ihn jemals gebetet? Nur im Gebet werden Menschen wichtig und real.

soulsaver.de





Kinder spielen Atomkraftwerk und lösen Großeinsatz aus

23 06 2009

das ist abgefahren…

„Fast wie Weihnachten bei Hoppenstedts: Zwei Jungen haben einen Meiler auf einem Oelder Bürgersteig aufgebaut – und einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Für ihr Spiel hatten die Sechsjährigen ein so echt aussehendes Atomkraftwerk gebastelt , dass ein Fußgänger den Notruf wählte.

Oelde – Ihre blühende Phantasie wurde zwei Jungen aus Oelde zum Verhängnis: Die Sechsjährigen hatten sich nach Polizeiangaben einen „Atommeiler“ aus einem Computergehäuse gebastelt und auf dessen Seitenteil ein Schild geklebt, das vor Radioaktivität warnt.

Das Zeichen hatten sie zuvor aus dem Internet ausgedruckt. Als die Knirpse ihr Spiel für einen kurzen Aufenthalt Zuhause unterbrachen, entdeckte ein Passant den vermeintlich radioaktiven Gegenstand auf dem Gehweg und alarmierte die Feuerwehr.

Polizisten und Feuerwehrleute riegelten daraufhin den Fundort im Ortsteil Stromberg weiträumig ab. Über das Lokalradio wurden Anwohner vorsorglich gebeten, die Häuser nicht zu verlassen. Radioaktive Strahlung konnte die Feuerwehr freilich nicht messen.

Wie sich später herausstellte, hatten die Jungen zwischenzeitlich zu ihrem „Atomkraftwerk“ zurückkehren wollen, waren aber an der Absperrung zurückgeschickt worden. Ihre Eltern glaubten zunächst an eine Großübung der Feuerwehr. Erst später erfuhren sie im Internet vom Hintergrund des Einsatzes – und berichteten daraufhin der Polizei vom Spiel ihrer Söhne. „

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,632027,00.html

also Kinder, was lernen wir daraus ?  versucht ja nicht ein Atomkraftwerk nachzubauen, sonst gibts Arger!   Wenn schon dann macht das Abi mit 1,0 , studiert Atomphysik und baut ein richtig großes Atomkraftwerk, dass wenigstens viel Giftmüll produziert ;))





Mord im Jemen entfacht Debatte um Mission

23 06 2009

Am Freitag, den 12. Juni, wurden zwei deutsche Bibelschülerinnen im Jemen ermordet, ebenso wie eine koreanische Lehrerin. Die Presse lässt den Fall nicht los: Missionierten die Christinnen? Oder leisteten die Pflegehelferinnen lediglich humanitäre Arbeit in einem Krankenhaus? Wo endet Religionsfreiheit, fragen sich Journalisten und Kommentatoren.

Die beiden deutschen Frauen, 24 und 26 Jahre alt, waren Teilnehmerinnen des Ausbildungsprogramms an der Bibelschule Brake bei Lemgo. Beide stammten aus einer russlanddeutschen Baptistengemeinde im Raum Gifhorn. Anita G. und Rita S. hätten nach drei Jahren Bibelschule am 30. September ihren letzten Schultag gehabt.

Wie „Spiegel Online“ am Samstag berichtet, rekonstruierten Ermittler, dass die beiden Deutschen mit vier anderen Christen am Freitag vorangegangener Woche gegen 16 Uhr in einem Geländewagen aus Saada losgefahren waren, um einen befreundeten Arzt im Umland zu besuchen. Dort habe man Tee getrunken und sei gegen 18 Uhr wieder aufgebrochen. Laut Zeugen seien sie von mehreren Bewaffneten in einem schwarzen Geländewagen angehalten worden. Die Entführer schossen den beiden Deutschen sowie der 34-jährigen Koreanerin Young-Sun I. in den Kopf. Ihre Leichen wurden am Montag darauf von Hirten gefunden. Der Verbleib eines deutschen Ehepaares, Johannes und Sabine H., die im selben Krankenhaus arbeiteten wie die Bibelschülerinnen, ihrer drei Kinder sowie eines britischen Ingenieurs ist noch unklar.

Einigen Pressemeldungen zufolge sollen sie ebenfalls getötet worden sein. Experten vermuten das Terrornetzwerk Al Qaida hinter den Verbrechen. Im Jemen leben etwa 23 Millionen Menschen, 95 Prozent gehören muslimischen Glaubensrichtungen an. Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen in den Jemen. In den vergangenen 15 Jahren sollen über 200 Ausländer gekidnappt worden sein, allerdings kamen sie stets frei. Bei Entführungen geht es fast immer um Erpressung. „Al-Qaida hat auf der arabischen Halbinsel wiederholt zu Entführungen aufgerufen“, heißt es auf der Webseite der Behörde.

Der „Spiegel“ macht aus Glaubensgesprächen „Kreuzzüge“

Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete am Samstag von einer Vorgeschichte im Jemen, die eventuell im Zusammenhang mit der Ermordung der drei Frauen stehen könnte. Nach Informationen des Auswärtigen Amtes soll der Techniker Johannes H. aus Sachsen vor einigen Monaten in Saada in einem Teehaus mit einem Muslim über den Glauben gesprochen haben. Nach einiger Zeit sei der Bruder des muslimischen Mannes in dem Krankenhaus in Saada erschienen, in dem Johannes H. und seine Frau Sabine arbeiteten, und habe ihm gedroht, ihn bei den geistlichen Autoritäten anzuzeigen. Der Missionsversuch sei bereits Diskussionsthema in den Moscheen, so der Mann.

„Der Spiegel“ veröffentlichte am heutigen Montag außerdem einen vierseitigen Artikel über die Ermordung im Jemen. Dabei gehen die Autoren der Frage nach, inwiefern die Bibelschule Brake ihre Schülerinnen zur Mission in den Jemen ausgesandt haben könnte. Der Artikel ordnet evangelikale Organisationen „christlichen Fundamentalisten“ zu und spricht von „modernen Glaubenskreuzzügen“. „Evangelikale Ausbildungsstätten wie die Bibelschule Brake mit ihren 150 Nachwuchsmissionaren wachsen seit Jahren“, heißt es dort. Derzeit seien etwa 9.000 Deutsche als Missionare im Ausland aktiv. „Etwa 4.500 davon sind klar evangelikaler Frömmigkeit zuzuordnen“, sagt Detlef Blöcher, Direktor der Deutschen Missionsgemeinschaft. Der „Spiegel“ fügt hinzu: „Allein das Netz so genannter freier theologischer Seminare ist über 50 europäische Orte gespannt, 3.000 Schüler studieren dort die Bibel.“ Der Kasseler Sektenbeauftragte der Evangelischen Landeskirche, Eduard Trenkel, sagt im Magazin, die Wirkung der „Jesusjünger“ sei „weltweit verheerend“, vor allem in den Ländern zwischen dem 10. und 40. Breitengrad, wo viele Muslime und Hindus lebten.

Das Ehepaar Johannes und Sabine H. habe sich bei der Organisation „Weltweiter Einsatz für Christus“ (WEC) im hessischen Eppstein auf ihren Aufenthalt im Jemen vorbereitet, so der „Spiegel“. Dieses überkonfessionelle Missionswerk stellt sich – ebenso wie die Bibelschule Brake – hinter das Glaubensbekenntnis des Weltverbandes der Evangelischen Allianz und ist Mitglied bei der „Arbeitsgemeinschaft evangelikaler Missionen“. Der „Spiegel“ zitiert den britischen Gründer von WEC, Charles T. Studd, mit den Worten: „Wenn Jesus Christus Gott ist und für mich starb, kann mir für ihn kein Opfer zu groß sein.“ Die „Spiegel“-Autoren schreiben: „In Deutschland heizt der tödliche Überfall im fernen Jemen die Diskussion über moderne Glaubenskreuzzüge an.“ Sie sprachen mit dem Sprecher der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, Joachim Schmidt, der gegenüber dem Magazin sagte: „Der Missionseifer (von WEC) erinnert stark an die evangelikalen Fundamentalisten amerikanischer Prägung.“

Gespräche über den Glauben und Motive für humanitäre Arbeit

Die „Welt am Sonntag“ fragte zu den Hintergründen den Missionswissenschaftler Thomas Schirrmacher, der ausschließt, dass die Frauen im Jemen missionierten: „Ohne die Landessprache zu sprechen, kann man in arabischen Ländern gar nicht missionieren. Und in einem einheimischen Krankenhaus ist es fast unmöglich, mit christlichen Symbolen zu arbeiten.“ Die Aussage der Bibelschule, die Frauen seien „in einem ausschließlich humanitären Dienst“ eingesetzt worden, erscheine ihm glaubwürdig.

Auch der HR-Kirchenredakteur Lothar Bauerochse, sagte im Radiosender „HR Info“ am Montag, er halte es für glaubwürdig, dass die Bibelschule Brake nicht aktiv Leute in den Jemen geschickt habe, um zu missionieren. „Die beiden waren ja als Pflegehelferinnen in einem Krankenhaus tätig, wie auch der Vater der Familie.“ Wenn ein Christ mit einem Muslim in einem Kaffeehaus sitze und über den Glauben rede, sei das eine „klassische Situation“. „Wenn zwei junge Frauen in den Jemen gehen und in einem Krankenhaus arbeiten, kann ich mir leicht vorstellen, dass die Frage aufkommt: Warum macht ihr das eigentlich? Und dann denke ich, werden sie auch sagen: Weil unser Glaube uns dazu motiviert, euch zu helfen. Und dann ist man sofort in einem Gespräch, in dem das Thema Glaube eine Rolle spielt, und das kann dann in einem solchen Kontext sehr leicht als Mission verstanden werden.“ Bauerochse erinnert daran, dass Mission im Christentum immer wichtig und schon Paulus ein großer Missionar war. Heutzutage seien besonders evangelikale und amerikanische Organisationen offensiv in der Mission, anders etwa als die katholischen oder evangelischen Missionswerke, die nur auf Anfrage ortsansässiger Kirchen aktiv würden.

Elmar Theveßen, ZDF-Journalist und selbsternannter  „Terrorismusexperte“, rief am Samstag im ZDF-Weblog zu einer Debatte über den „Missionsbefehl Jesu Christi“ auf, den die Bibelschule Brake auf ihrer Webseite als eine ihrer Ziele aufgelistet habe. „Denn es gibt zahlreiche Belege dafür, dass einige – wohlgemerkt längst nicht alle – evangelikale Gruppierungen ihre Anhänger für regelrechte Undercover-Mission in islamischen Ländern ausbilden, um dort Muslime (…) für den christlichen Glauben zu begeistern.“ Auch wenn viele „im eher christlich geprägten Europa“ wohl kaum Einwände gegen eine Verbreitung der christlichen Botschaft in arabischen Ländern hätten, hält Theveßen die „die Wahl der Mittel und die geistigen Hintergründe einiger evangelikaler Gruppen“ jedoch für „fragwürdig“.

Der Journalist Benjamin Lassiwe fragt angesichts der Vorwürfe gegenüber den Christinnen in einem Kommentar für die „Schweriner Volkszeitung“ kritisch: „Sollte christliche Mission vielleicht sogar verboten werden?“ Die Antwort darauf laute „ganz deutlich ’nein'“, so Lassiwe. „Die Freiheit, anderen vom eigenen Glauben zu erzählen oder auch die eigene Religion zu wechseln, ist ein Teil der Religionsfreiheit. Natürlich: Diese Freiheit hat ihre Grenzen.“ Im Jemen sei dies aber nicht der Fall gewesen, und auch Johannes H. habe in einem Teehaus mit einem Muslim nur über seinen Glauben gesprochen. „So wie sich immer mehr Deutsche zum Islam bekehren, muss es auch im Jemen möglich sein, über das Christentum zu sprechen. Nur dann herrscht wirklich Religionsfreiheit.“

Ähnlich sieht dies die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). Sie nahm die in Jemen entführten Krankenpflegerinnen am heutigen Montag vor Kritik in Schutz. Zwar seien Hilfstätigkeiten mit missionarischem Bezug in Krisengebieten äußerst gefährlich, sagte IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Doch „das Recht, seinen Glauben öffentlich zu bekunden, ist in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschrieben“. Die beiden getöteten Pflegehelferinnen hätten selbstlos gehandelt. Dafür gebühre ihnen „größter Respekt und Anerkennung“.

Quelle:

http://www.pro-medienmagazin.de/themen/nachrichten/nachrichten-single/datum/22/06/2009/tod-in-der-mission/





Streben nach Gesundheit nimmt religiöse Züge an

21 06 2009

Das Streben nach Gesundheit nimmt in der Gesellschaft immer stärker religiöse Züge an. Diese Ansicht vertritt der Arzt und katholische Theologe Manfred Lütz (Köln). Gesundheit gelte als höchstes Gut.

Viele Menschen „rennen durch Wälder und essen Körner, um am Ende gesund zu sterben“, sagte Lütz am 21. Juni beim 7. Sächsischen Gemeindebibeltag in Crimmitschau. An Orten, an denen früher Kathedralen gebaut worden seien, entstünden heute Fitnesstempel. Die Gesundheitsreligion sei die mächtigste Religion aller Zeiten und weise totalitäre Züge auf. Lütz: „Während man über Jesus heute jeden Witz machen kann, kann man sich das beim Thema Gesundheit nicht erlauben.“ Außerdem sei sie teurer als alle anderen Religionen. Lütz zufolge waren die Ausgaben aller Krankenkassen im vergangenen Jahr höher als der gesamte Bundeshaushalt.

Gesundheit für Christen nicht das höchste Gut
Der Gesundheitswahn habe inzwischen selbst Teile der Kirche erreicht, sagte der Autor mehrerer Bestseller. „Während man früher gefastet hat, um Verzicht zu üben, fastet man heute, um möglichst spät und gesund in den Himmel zu kommen.“ Zwar sei die Gesundheit für Christen ein hohes Gut, „nicht aber das höchste“, so Lütz. Anstatt nur noch vorbeugend zu leben, sollten Christen jeden Tag ihres Lebens als Gottesgeschenk genießen. Der Sächsische Gemeindebibeltag ist eine Initiative innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Als örtlicher Veranstalter fungiert der CVJM Crimmitschau in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Allianz.

idea.de





Nicht die VR-Bank macht den Weg frei…

20 06 2009

SDC11535-2

Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit dieses Brot! 35 Jesus sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten. [ Joh. 6,34 ]

Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Und wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.7 Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen [ Joh. 14,5 ]


Photo & Graphik made by sacky

(Gipfelkreuz am 24-Örterstein bei Marktredwitz)





Jemen: Ermordete Frauen waren Bibelschülerinnen

18 06 2009

‚Die Pflegerinnen Anita G. (24) und Rita S. (25)sind tot. Sie absolvierten ein Praktikum am Al-Dschumhuri-Krankenhaus in Saada im Jemen. Es wird von der niederländischen humanitären Organisation Worldwide Services betrieben. Wie die Bibelschule Brake mitteilt, habe man die Nachricht vom Tode der Studierenden mit tiefer Bestürzung aufgenommen. Das Mitgefühl gelte in besonderem Maße den Angehörigen, Freunden und ehemaligen Kollegen. Anita G. und Rita S. hätten sich aufgrund ihres ausgeprägten sozial-diakonischen Engagements für ein Praktikum im Jemen entschieden. Die Kurzzeitmitarbeiterinnen hätten sich im Krankenhaus in die medizinische Versorgung der Bevölkerung eingebracht. Die beiden Frauen waren am 12. Juni mit einem deutschen Ehepaar, ihren drei Kindern, einem britischen Ingenieur und einer Koreanerin nördlich von Saada entführt worden.‘

Wenn Menschen zu einem unerwarteten Zeitpunkt aus dem Leben gerissen werden, entsteht unbeschreibbares Leid. Das Ganze nimmt dann an Tragik zu, wenn die Todesursache kein Unfall war, sondern Mord! Was gibt es Grausameres!

Fragen zwingen sich auf:
„Wer kann so etwas tun?“ „Gibt es einen gerechten Gott?“
„Warum?“ „Sie hatten noch das ganze Leben vor sich!“

Für die meisten Menschen, die ich kenne, ist das Leben hier auf Erden alles, was sie haben. Alle Hoffnungen und Ziele, Wünsche und Pläne beziehen sich auf das Diesseits.

Doch wer an Jesus Christus glaubt, dem kann der Tod weder Hoffnung noch Wünsche, weder Pläne noch Ziele zerstören. Denn der Tod ist für gläubige Christen nicht die Endstation, sondern ein Tor, das gerne passiert wird, um im wahren Leben anzukommen. Ich bin überzeugt, dass die zwei Jungen Frauen auf die Frage nach dem „Warum“ uns etwas ganz anderes entgegnen würden, als mancher erwarten mag.
Denn der Jesus, an den Anita G. und Rita S. glaubten, sagte einmal: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Joh.11,25)

Der Tod konnte diesen beiden Frauen nicht rauben, wofür sie lebten!

Das folgende Gedicht widerspiegelt die tiefste Überzeugung all der Menschen, die in Jesus Christus ihren Herrn und Erlöser gefunden haben:

Ihr könnt tatsächlich gar nichts tun,
denn was wollt ihr mir nehmen?
Vernichtet meinen Leib, hingegen
kriegt ihr NIE mein Leben!!

Ich habe nicht im Ansatz Angst;
das mögt ihr nicht verstehen.
Doch Jesus sagte „Wer mir folgt,
wird, wenn er stirbt DOCH leben“.

Mein Leben ist in Gott verborgen,
ich bin Ihm ergeben.
Denn ich bin dieser Welt gestorben,
weil ich für IHN lebe!

soulsaver.de