Kritik an Zugspitzwerbung ohne Kreuz: „Dümmer geht’s nimmer“

24 08 2012

Ein Tourismus-Prospekt für arabische Länder, auf dem das Gipfelkreuz der Zugspitze fehlt, hat die Leitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern zu einer kritischen Stellungnahme veranlasst. „Dümmer geht’s nimmer“, heißt es in einem Kommentar der Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (München), den sie für die Evangelische Nachrichtenagentur idea schrieb. Die Theologin ist ständige Vertreterin des Landesbischofs und für München und Oberbayern zuständig. Von den Garmisch-Partenkirchener Tourismusexperten ist der Verzicht auf das christliche Symbol mit „spezieller Zielgruppenwerbung“ begründet worden. Für arabische Touristen sei Schnee der Hauptgrund, auf die Zugspitze zu kommen. Deshalb sei auf den Prospekten für den arabischen Markt eine Bildperspektive mit Panorama und viel Schnee gewählt worden. Allerdings werben die Prospekte in deutscher, englischer und spanischer Sprache mit fast demselben Motiv, derselben Perspektive und ähnlich viel Schnee. Auf ihnen ist das Gipfelkreuz gut sichtbar. Laut Breit-Keßler werden Christen von Muslimen nur ernst genommen, wenn sie sich zu ihren Wurzeln bekennen und für ihren Glauben gerade stehen: „Mit Feigheit gewinnt man keinen Respekt“, so die Regionalbischöfin. Als Dialogpartner werde man „schon gar nicht akzeptiert.“ „Unfassbar“ sei auch der Eindruck, den muslimische Gäste Oberbayerns, beispielsweise Sultan Qaboos, von Christen bekämen. Der Herrscher des Sultanats Oman, der in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen mehrere Häuser habe, pflege in seinem Land auch gegenüber Christen so viel Toleranz wie möglich. „Will man ihm jetzt vormachen, wie man den eigenen Glauben verleugnet?“, fragt Breit-Keßler.

idea.de





Israel veröffentlicht Anti-Israel-Äußerungen aus Teheran

24 08 2012
Am Montag hat das israelische Außenministerium eine Liste mit Anti-Israel-Äußerungen aus Teheran veröffentlicht. Allein für August wurden bisher 14 Beispiele in den drei Kategorien Drohungen, Delegitimierung und Antisemitismus aufgeführt. So sagte der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad Ende letzter Woche: „Der internationale Al-Kuds-Tag ist der Tag der Einheit aller Menschen, um den zionistischen schwarzen Fleck von der Menschheit zu beseitigen.“ Israel wolle mit den Äußerungen der iranischen Führer die wahre Natur des Regimes zeigen und dass der Iran die eigentliche Bedrohung „für Frieden und Sicherheit“ sei, sagte ein Mitarbeiter.
In einer anderen Rede zum Al-Kuds-Tag am Freitag erklärte Ahmadinedschad, das zionistische Regime und die Zionisten seien ein „Krebsgeschwür“, das von palästinensischem Land entfernt werden müsse. Die USA, die EU und die UN verurteilten die Aussagen. „Israels Existenzrecht darf nicht in Frage gestellt werden“, erklärte EU-Außenministerin Catherine Ashton.

quelle:  ICEJ





Usain Bolt: 100-Meter-Star singt die christliche Hymne seines Landes

23 08 2012

Usain Bolt, der Showman vor dem Herrn. Mit einer symbolischen Bewegung greift er nach den Sternen, wenige Sportler lassen ihrer Freude derart freien Lauf wie der Ausnahme-Athlet aus der Karibik.
Aber der jamaikanische Nationalheld zeigt auch andere Momente. Die Sekunden vor dem Start gehören Gott. Er küsst sein umgehängtes Kreuz, er bekreuzigt sich, er zeigt zum Himmel. Und er ist damit nicht allein. Staatschefin Portia Simpson Miller jubelte nach dem Rennen: «Wir danken Gott, dem Allmächtigen für unsere Athleten. Danke, Vater und beschütze uns weiterhin mit deiner mächtigen Hand!»

«Ewiger Vater segne unser Land»

Somit war es auch alles andere als eine Überraschung, dass Usain Bolt während der Siegerehrung seine Hymne mitgesungen hat. Während die Schweizer-Hymne zum Gebet aufruft, ist jene aus Jamaika gleich selbst ein Gebet, das übersetzt so lautet:

«Ewiger Vater segne unser Land,
Bewahre uns mit deiner mächtigen Hand;
behüte uns vor bösen Mächten,
Sei unser Licht, in unzähligen Stunden.
Und unseren Führern, grosser Beschützer,
erteile deine wahre Weisheit von oben,
Gerechtigkeit, Wahrheit sei unser für immer,
Jamaika, Land, das wir lieben,
Jamaika, Jamaika, Jamaika, Land das wir lieben.

Lehre uns echten Respekt für alle,
Bewegung wenn die Pflicht ruft;
Stärke uns den Schwachen zu schätzen,
Gib uns eine Vision, damit wir nicht untergehen,
Sende uns Erkenntnis, himmlischer Vater,
Erteile uns wahre Weisheit von oben.
Gerechtigkeit, Wahrheit sei unser für immer,
Jamaika, Land, das wir lieben,
Jamaika, Jamaika, Jamaika, Land das wir lieben

Jamaikas Hymne im englischen Wortlaut:

Eternal Father bless our land,
Guard us with Thy mighty hand;
Keep us free from evil pow’rs,
Be our light through countless hours.
To our leaders, Great Defender,
Grant true wisdom from above,
Justice, Truth be ours forever,
Jamaica, land we love,
Jamaica, Jamaica, Jamaica, land we love.

Teach us true respect for all,
Stir response to duty’s call;
Strengthen us the weak to cherish,
Give us vision lest we perish,
Knowledge send us, heavenly Father,
Grant true wisdom from above.
Justice, Truth be ours forever,
Jamaica, land we love,
Jamaica, Jamaica, Jamaica, land we love

Quelle: Jesus.ch





Demonstrationen in Berlin: Feinde und Freunde Israels

23 08 2012

Feinde und Freunde Israels sind am 18. August in Berlin auf die Straße gegangen. Die Polizei verhinderte mit rund 300 Beamten ein Aufeinanderprallen beider Seiten. Anhänger des islamistischen Regimes im Iran und der radikal-islamischen Hisbollah zogen über den Kurfürstendamm und riefen unter anderem „Nieder mit Israel!“ Anlass war der Al-Quds-Tag, der auf einen Appell des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Khomeini (1902-1989) zurückgeht. Er forderte darin, an diesem „Kampf-Tag“ deutlich zu machen, dass Jerusalem und ganz Palästina allein den Muslimen gehörten. Nach Polizeiangaben beteiligten sich rund 1.100 Personen an der Anti-Israel-Demonstration. An zwei pro-israelischen Gegendemos nahmen jeweils rund 200 Bürger teil. Sie skandierten „Lang lebe Israel!“ Zum Protest gegen die Al-Quds-Demonstration hatte unter anderen das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus aufgerufen. Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, hatte bereits vor der anti-israelischen Demo Kritik an ihr geübt. Sie stehe „in krassem Widerspruch zu einem friedlichen und nachbarschaftlichen Zusammenleben der Religionen“. Christen dürften „diese Israel-Feindschaft keineswegs hinnehmen“, schrieb er in einer Kolumne der Berliner Zeitung „B.Z.“.





Jesus-„Karikatur“ – oder: im Namen der Kunst ist jeder Mist erlaubt…

20 08 2012

Wegen einer Jesus-Karikatur ist in Kassel eine Kontroverse zwischen den Initiatoren und den Kirchen entbrannt. Die Karikatur des Künstlers Mario Lars zeigt Jesus am Kreuz. Aus dem Himmel kommt eine Sprechblase, in der zu lesen ist: „Ey… du… Ich habe deine Mutter gefickt“. Mit dem Plakat, das an der Fassade des Kulturbahnhofs zu sehen ist, wirbt die Galerie für komische Kunst – Caricatura – für ihre aktuelle Ausstellung. Die Kirchen sehen dadurch die religiösen Gefühle von Christen verletzt und forderten die Ausstellungsmacher auf, die Werbung abzuhängen, da es sich um eine eindeutige und ärgerliche Grenzüberschreitung handele. Stadtdekanin Barbara Heinrich erklärte, sie habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Kirche in Karikaturen thematisiert werde. Allerdings ziele dieses Plakat nicht auf die Eigenheiten von Amtsträgern der Kirche, sondern ins Zentrum des christlichen Glaubens. Deshalb würden alle Kirchen der Stadt die Caricatura in einem Brief auffordern, das Bild zu entfernen. Bei ihr hätten sich zahlreiche Gläubige gemeldet, die sich durch das Motiv verletzt fühlten. Dechant Harald Fischer sagte gegenüber der „Hessischen/Niedersächsischen Allgemeinen“ (Kassel), dass er Karikaturen und Satire grundsätzlich für sinnvoll halte. Auch Kirche und Religion müssten es aushalten, wenn der Papst und die Kirche aufs Korn genommen werden. Durch den weithin sichtbaren Ausstellungshinweis würden aber zentrale Glaubensinhalte angegriffen. Dies gehe zu weit. Die Freiheit der Kunst sei zwar ein hohes und wichtiges Gut der Gesellschaft, aber es gebe auch ein Recht darauf, in der Ausübung seiner Religion nicht verletzt zu werden.

Caricatura-Geschäftsführer: Karikaturen müssen nicht allen gefallen

Der Geschäftsführer der Caricatura, Martin Sonntag, zeigte sich überrascht von der Haltung der Kirchen. Es liege im Wesen von Karikaturen, dass sie nicht allen Betrachtern gefielen, erklärte er. Kunst sei eine höchst subjektive Angelegenheit. In der Vergangenheit habe die Caricatura häufig religiöse Inhalte aufgegriffen, worauf es immer wieder auch Kritik gegeben habe. „Wir können aber nicht bei jeder Beschwerde die betreffenden Karikaturen entfernen. Wenn wir ein Bild abhängen, müssten wir alle abhängen, denn schon morgen wird jemand kommen, der sich über einen Witz ärgert, den er frauenfeindlich findet“, so Sonntag. Wenn die Caricatura immer auf alle gesellschaftlichen oder religiösen Weltanschauungen achte, könne sie schließen. Deshalb werde das Plakat nicht abgehängt, stellte er klar.

Pro und Contra zur Verschärfung des Blasphemieparagrafen

In den vergangenen Wochen war eine Verschärfung des Blasphemieparagrafen öffentlich diskutiert worden. So hatte sich unter anderem der Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick dafür ausgesprochen, Gotteslästerung künftig häufiger unter Strafe zu stellen: „Wer die Seele der Gläubigen mit Spott und Hohn verletzt, der muss in die Schranken gewiesen und gegebenenfalls auch bestraft werden.“ Konkret forderte der Erzbischof, nicht nur das Christentum, sondern alle Religionen durch ein „Gesetz gegen die Verspottung religiöser Werte und Gefühle“ zu schützen. Spott und Satire über religiöse Einstellungen stellten eine Verletzung der Menschenwürde dar, argumentierte er. Der Pressesprecher der EKD, Reinhard Mawick (Hannover), hatte solche Forderungen zurückgewiesen. Wie er gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erklärte, ist es zwar gut, dass auch religiöse Gefühle in Deutschland gesetzlich geschützt seien: „Ich glaube aber nicht, dass eine Verschärfung des Blasphemieparagrafen dem Ansehen und der Stellung der Religionsgemeinschaften nützt. Hier muss im Einzelfall abgewogen werden, und zwar auch im Hinblick darauf, ob Blasphemie den inneren Frieden in unserem Land stört.“ Bislang kann nach dem Strafgesetzbuch die „Beschimpfung von Bekenntnissen“ nur dann unter Strafe gestellt werden, wenn eine Störung des öffentlichen Friedens droht.

idea.de





20 08 2012

Wenn du an Gott glaubst,weil er existiert, musst du ihm dein ganzes Leben zur Verfügung stellen. Chiara Lubich





«Mein ganzes Leben verdanke ich Jesus»

20 08 2012

In London will sie für die USA ihre zweite Gold-Medaille holen: Hürdenläuferin Dawn Harper. Doch trotz des Erwartungsdrucks, der auf ihr lastet, vertraut sie auf den, dem sie ihr Leben verdankt: Jesus. Dawn Harper über ihre Kindheit, ihren Sport und ihren Glauben.

Sie sind in den USA in East St. Louis aufgewachsen, keine Stadt mit besonders gutem Ruf…
Dawn Harper: Diese Stadt ist ein einziger sozialer Brennpunkt. Aber natürlich kommt es auch darauf an, in welchem Elternhaus man aufwächst. Für mich war alles nicht so schlimm, weil meine Mutter streng darauf achtete, dass ich mich mit guten Dingen umgab und mein Vater sehr dahinter war, dass ich nicht in falsche Kreise geriet. Und es gab eine Bedingung: Nur wenn ich gute Noten schreibe, darf ich trainieren.»

Wann haben Sie gemerkt, dass sie aussergewöhnlich begabt sind?
«Mit Hürdenlauf habe ich in der achten Klasse begonnen. Und damals merkte ich sehr schnell, dass das etwas Besonderes für mich ist. Ich hatte ein Jahr vorher angefangen zu Laufen und das machte mir Spass und war lustig, aber ich machte immer nur den dritten Platz.

Beim Hürdenlauf war das anders. Irgendwie platze der Knoten und ich war schneller als alle anderen. Ich war plötzlich unschlagbar und übertraf alle bisherigen Rekorde meiner Schule. Und da realisierte ich: Okay, ich bin wohl ziemlich gut darin. Zu der Zeit beschloss ich auch, etwas daraus zu machen.»

Sie sind sehr gläubig. Warum?
«Schon in meiner Kindheit spielte der Glaube an Gott eine grosse Rolle. Wir gingen sonntags in die Kirche, aber Gott bedeutete mir immer mehr als ein blosses Ritual. Er war schon immer ganz real und greifbar in meinem Leben. Viele Menschen finden zu Gott, wenn sie durch schwere Zeiten gehen und auch ich hatte so ein Erlebnis, das mich dann noch näher mit Gott verband.

Ich war erst 15 Jahre alt, als ich mich schwer am Knie verletzte. Ich musste operiert werden und nach der OP sagten mir die Ärzte, dass ich wohl nie wieder so schnell laufen können würde wie zuvor. Eigenartigerweise entmutigte mich das nicht. Ganz im Gegenteil, ich glaubte daran, dass Gott etwas Grösseres mit mir vorhat. Gerade weil aus menschlicher Sicht die Dinge unmachbar schienen, würde er ein offensichtliches Wunder tun können.

Als ich 2008 kurz vor Olympia noch eine Knie-Operation hatte, erinnerte ich Gott wieder daran, dass ich ihm vertraue. Ich wusste: Er hat einen Weg für mich. Ich kann vielleicht seinen grossen Plan jetzt noch nicht erkennen, aber es ist meine Bestimmung, anderen Menschen zu zeigen, wie gross Gott ist und wie viel Gutes er in meinem Leben bewirkt hat. Es war mir so klar, dass ich lebe, um Gott die Ehre zu geben.

Als ich in Athen über die Ziellinie lief, waren diese Gedanken das Erste, was mir in den Sinn kam. Aus allen Menschen dieses grossen, alten Planeten hat sich Gott ein kleines Mädchen aus East St. Louis ausgewählt. Aus allen Kindern, die davon geträumt haben, mal zu Olympia zu dürfen. Er wusste, dass ich das alles schaffen werde. Die Knie-OP und alle die anderen Dinge, die mit sich kommen, wenn man ein Olympia-Athlet ist. Er suchte sich ein Mädchen aus, von dem niemand glaubte, dass es gewinnen könnte. Er wählte mich aus und liess mich gewinnen. Nach dem Wettkampf brach ich einfach nur zusammen und weinte, weil Gott so gut zu mir ist. Mein ganzes Leben mit allen Erfolgen verdanke ich ihm.»

Stehen Sie jetzt unter grossem Druck, in London Ihre Goldmedaille zu verteidigen?
Ja, klar. Dieses Mal ist es ganz anders. Alle erwarten von mir, dass ich wieder gewinne. Auch meine Trainer haben hohe Erwartungen an mich und ich habe ja auch Sponsoren, die was haben wollen für ihr Geld. Ich spüre den Druck enorm, denn in der ganzen Geschichte des 100 Meter Hürdenlaufs hat noch nie jemand zwei Mal hintereinander Gold gewonnen. Dieses Damokles-Schwert hängt also über mir. Ist es überhaupt möglich zwei Mal zu gewinnen? Aber dann erinnere ich mich daran, dass ich machen darf, worin meine Leidenschaft liegt und dass ich sehr wohl fähig bin, durch den, der mich fähig macht.

Quelle: Blog.believnet.com