Was würde Jesus Jugendlichen sagen?

31 03 2011

Das größte christliche Jugendereignis des Jahres, JesusHouse, startet am 30. März. Die Veranstalter rechnen mit rund 140.000 Besuchern der Evangelisation allein in Deutschland.  Bis zum 2. April wird eine zentrale Veranstaltung in Stuttgart per Fernsehsatellit und Internet-Livestream an 402 Orte hierzulande und weitere 100 in Mitteleuropa übertragen.

Über die Frage, was Jesus Jugendlichen, die mit Dieter Bohlen und Heidi Klum aufwachsen, zu sagen habe, sprach der Hauptredner, Pastor Matthias Clausen (Greifswald), in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Clausen zufolge vermitteln Bohlen und Klum durch ihre Casting-Sendungen für Nachwuchs-Sänger und Models die Botschaft, dass ein Mensch nur dann etwas wert sei, wenn er anderen etwas zu bieten habe – etwa wenn er gut singt oder gut aussieht. Dagegen würde Jesus sagen: „Du bist mehr wert als das, was andere in Dir sehen. Ich liebe Dich so wie Du bist. Du bist für Gott unendlich wertvoll.“ Diese Botschaft befreie Jugendliche davon, ihren Wert ständig neu ermitteln zu müssen. Mit seiner Liebe schenke Gott den Menschen das Wertvollste, was er habe, so Clausen. In Jesus Christus nehme er die Schuld der Menschen auf sich, so dass sie ihre Taten nicht mehr schönreden oder auf andere abwälzen müssten. Um die Welt zu retten, sei eine so radikale Maßnahme nötig, wie sie Jesus Christus stellvertretend für die Menschen am Kreuz auf sich genommen hat. Für seine Auferstehung von den Toten gebe es zwar keinen wasserdichten Beweis, jedoch gute Gründe und historische Indizien.

hier kannst du alle JesusHouse Abende und Messages ansehen und Downloaden, oder dir noch schnell einen JesusHouse Austragungsort suchen:

www.jesushouse.de

JesusHouse TV auf Youtube:

 





Die EKD hat eine „biblische Grenze überschritten“

30 03 2011

Der 1990 als Gastgeber von Erich und Margot Honecker bekannt gewordene Pastor Uwe Holmer (Serrahn/Mecklenburg) ist in tiefer Sorge um die evangelische Kirche. Anlass ist das von der EKD-Synode im Herbst beschlossene Pfarrdienstrecht, das es den Landeskirchen ermöglicht, das Zusammenleben homosexueller Partner im Pfarrhaus zu gestatten.

„Mit dem neuen Pfarrdienstgesetz ist nun für alle sichtbar eine biblische Grenze überschritten“, schreibt der evangelikale Theologe in einem Offenen Brief an den EKD-Ratsvorsitzenden, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf). Die Kirche habe damit den reformatorischen Grundsatz „Allein die Schrift“ als Regel und Richtschnur für Lehre und Leben aufgegeben. Praktizierte Homosexualität lasse sich nicht „mit den deutlichen Aussagen der Heiligen Schrift“ vereinbaren, so Holmer. Seine Haltung bedeute keine Diskriminierung Homosexueller. Auch sie seien von Gott geliebt: „Aber homosexuelle Praxis kann ich nur als Sünde sehen, vor der die Bibel warnt.“ Nach der Heiligen Schrift habe Gott Mann und Frau zur lebenslangen Ehe geschaffen und zur Zeugung und Erziehung von Kindern berufen. Gott könne auch zur Kinderlosigkeit berufen: „Aber Homosexualität ist nach Gottes Wort keine Berufung, sondern Folge der allgemeinen Gottlosigkeit, an der der Betroffene oft nicht einmal selber schuld ist.“ Man müsse Homosexuelle ermutigen, an der Veränderung ihrer Sexualität „in der Kraft des Heiligen Geistes zu arbeiten“ oder – wo das nicht gelinge – zölibatär zu leben.

„Ich gehe in die innerkirchliche Opposition“

Holmer begrüßt, dass die mecklenburgische Kirche „noch zurückhaltend ist in der Übernahme unbiblischer Lehren“. Zugleich stellt Holmer klar: „Sollte auch unsere Landeskirche bzw. die kommende Nordkirche ihre Pfarrhäuser für praktizierende homosexuelle Paare öffnen, werde ich mich keinem kirchlichen Vorgesetzten unterordnen, der diesem Gesetz zustimmt.“ Er könne in einem solchen Amtsträger keinen geistlichen Hirten sehen. Holmer: „Ich trete nicht aus der Kirche aus, sondern gehe in die innerkirchliche Opposition.“ Zur Begründung für seine Haltung führt der Pastor weiter aus: „Ich will, dass meinen (Enkel-)Kindern das biblische Leitbild einer Familie mit Mann und Frau und Kindern vor Augen gestellt wird. Und ich wünsche und bete, dass sie es übernehmen. Ich will aber nicht, dass das evangelische Pfarrhaus mit dem Anspruch des geistlichen Amtes ihnen nahelegt, homosexuelle Partnerschaft sei ebenfalls ein biblisches Leitbild.“ Vom evangelischen Pfarrhaus solle biblische Weisung ins Land gehen. Diese Einrichtung sei über Jahrhunderte „ein segensreiches Vorbild in unserem Volk gewesen“. Diese Vorbildwirkung schwinde stark.

Gesetz versperrt Muslimen Zugang zur Kirche

Die Öffnung der Pfarrhäuser für Homosexuelle und die öffentliche Anerkennung der Homosexualität als christliche Lebensform trenne die evangelische Kirche auch von der Ökumene: Die überwiegende Mehrheit der Kirchen sehe homosexuelle Praxis als nicht vereinbar mit der biblischen Lehre an. Auch den Muslimen werde durch das neue Pfarrdienstgesetz der Zugang zur Kirche und ihre Integration in Deutschland versperrt. „Juden und Muslime sehen praktizierte Homosexualität als Gräuelsünde an.“ Holmer fragt: „Sieht die EKD eigentlich, wie sie durch dieses Gesetz den Muslimen den Zugang zu Glauben und Leben in Deutschland versperrt? Verachtung wäre noch die mildeste Form der muslimischen Ablehnung.“

Kirche verliert an Orientierungskraft

Der Theologe sieht seinen Brief auch als „Appell an die bekennenden Gruppen, sich zu einigen und bekennende Christen zu sammeln, damit sie ihre Kirche nicht verlassen“. Er beklagt, dass Kirchenleitungen ihr Wächteramt immer weniger wahrnehmen, die Leugnung biblischer Heilstatsachen dulden und mit ansehen, „wie gläubige Christen ihre Kirche verlassen“. Die Kirche verliere ständig an Mitgliedern, Einfluss sowie an Leucht- und Orientierungskraft: „Das ist auch für unser Volk ein tiefer Schaden.“ idea.de





Peter Hahne: Auf die Werte der Bibel besinnen

23 03 2011

Für eine Rückbesinnung auf die Werte der Bibel hat sich der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) ausgesprochen. Nur so könne die Gesellschaft aus der Orientierungskrise kommen, sagte er am 20. März auf der Leipziger Buchmesse.

Die gesamte Kultur Deutschlands sei unbestritten christlich geprägt, nur sei das immer weniger Menschen bewusst. „Wenn aber unsere Grundwerte verfallen, dann hat das auch materielle  Konsequenzen“, sagte Hahne vor den rund 200 Besuchern der Veranstaltung. Wenn etwa nicht mehr ehrlich und aufrichtig gehandelt werde, dann spüre man das irgendwann auch auf dem Konto. „Das hat die Wirtschafts- und Finanzkrise gezeigt“, so Hahne. Der frühere Bundespräsident Roman Herzog habe ihm einmal in einem Interview gesagt: „Wenn wir uns an die Zehn Gebote hielten, dann wäre Deutschland ein anderes Land.“ Während in der Europäischen Union beispielsweise Verordnungen über die Krümmung von Bananen und Gurken ganze Regale füllten, formulierten die Zehn Gebote unüberbietbar knapp und verständlich die Regeln für das Verhältnis und das Zusammenleben der Menschen untereinander, so Hahne.

Mobbing – „größte Volksseuche“

So stehe Deutschland vor einer Reihe von Herausforderungen, etwa der Frage um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Mit der ethisch umstrittenen Methode werden künstlich befruchtete Eizellen vor der Einpflanzung in den Mutterleib auf mögliche genetische Defekte untersucht und gegebenenfalls vernichtet. Wie Hahne sagte, könne so in den USA bereits Fettleibigkeit diagnostiziert werden, was ein Grund für eine Abtreibung sei. Das zeige, wie schwierig es sei, beim Einsatz von PID eine verantwortungsvolle Entscheidung zu treffen. Wer keine festen Wurzeln habe und nicht wisse, woher er komme, stehe in der Gefahr, dem Zeitgeist zu verfallen oder sich in seiner Meinung manipulieren zu lassen. Mobbing bezeichnete Hahne als „die größte Volksseuche in unserem Land“, die jedes Jahr Milliarden koste. „Warum tun wir so, als müsste das so sein und tun nichts dagegen, dass Menschen auf diese Weise kaputt gemacht werden?“

Politische Programme verfallen immer schneller

Auch das Verhältnis der Generationen werde immer dramatischer, da immer weniger Junge für die Versorgung von immer mehr Alten aufkommen müssten. Doch auch dazu gäben die Zehn Gebote (Du sollst Vater und Mutter ehren…) Orientierung. Die Orientierungslosigkeit der Menschen spiegele sich inzwischen selbst in der Politik wider: „Die Halbwertzeit politischer Programme, Prognosen und Profile nimmt immer mehr ab.“ Das habe sich zuletzt nach dem Erdbeben und der damit verbundenen Atomkatastrophe in Japan gezeigt. „Das Wahlprogramm einiger Parteien war davor ein anderes als einen Tag danach“, so Hahne. Zu der Veranstaltung unter dem Thema „Nur die Wahrheit zählt – Mit welchen Werten wir aus der Krise kommen“ hatte die Evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) eingeladen.





Japan: Christen kämpfen an vorderster Front

23 03 2011

Japanische Christen kämpfen bei den Rettungsaktionen am beschädigten Atomkraftwerk (AKW) Fukushima an vorderster Front. Auch bringt das evangelikale Hilfswerk CRASH Lebensmittel und andere Hilfsgüter zu den Menschen in den am meisten von Erdbeben, Tsunami und nuklearer Verstrahlung betroffenen Regionen. Christen sind damit überdurchschnittlich engagiert.

Sie stellen unter den 127 Millionen meist buddhistischen bzw. schintoistischen Japanern einen Anteil von 1,5 Prozent; etwa 0,5 Prozent sind Protestanten. Berichten der in Japan und anderen asiatischen Ländern tätigen Überseeischen Missionsgemeinschaft (ÜMG) zufolge sind zwei Christen unter den 50 Freiwilligen, die unter Lebensgefahr versuchen, eine Kernschmelze im AKW Fukushima zu verhindern. Seiichi Kisaka und Naoyoshi Satoudie gehören einer evangelikalen Gemeinde in Süd Izumo an. Drei Ehemänner von Frauen aus der Baptistengemeinde von Fukushima sind ebenfalls unter den Atomarbeitern, die versuchen, die beschädigten Kraftwerke zu kühlen. Die Männer sind starker radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Für den Wiederaufbau der von dem Erdbeben und Tsunami am 11. März zerstörten sowie verstrahlten Gebiete ist ebenfalls ein Christ zuständig – der Vizeminister für Bau und Verkehr, Naoyoshi Sato. Die ÜMG ruft zur Fürbitte für die Menschen auf, die ihr Leben für die Betroffenen der Katastrophe aufs Spiel setzen.

Billige Arbeitskräfte in Fukushima?

Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf mehr als 8.000 gestiegen; 12.000 Menschen werden noch vermisst. Insgesamt sind im Umkreis der Atomanlage Fukushima rund 120 Arbeiter sowie mindestens 140 Feuerwehrleute und eine unbekannte Zahl von Soldaten eingesetzt. Der Asienkorrespondent der ARD, Robert Hetkämper, berichtete, dass die Betreibergesellschaft des AKW, Tepco, auch Obdachlose und andere billige Arbeitskräfte einsetze. Dem widersprach Tepco: Es handele sich um fest angestellte erfahrene Atomspezialisten.

Reis für eine halbe Million Mahlzeiten

Unterdessen hat die mit der Japanischen Evangelischen Allianz verbundene Hilfsorganisation CRASH (Christian Relief, Assistance, Support and Hope/Christliche Hilfe, Beistand, Unterstützung und Hoffnung) begonnen, Lebensmittel in die von der Naturkatastrophe besonders betroffene Region um Sendai im Nordosten Japans zu bringen. Ihre Basis haben die Helfer in einem Kindergarten von Sendai aufgeschlagen. Die Organisation will mit Containern Reis und Soja für mehr als eine halbe Million Mahlzeiten in die Region bringen. Der Pastor der Baptistengemeinde von Fukushima, Akira Sato, hat ebenfalls Vorräte zu einer Gemeinde in den nahegelegen Bergen gebracht. Das Gemeindehaus dient als Notunterkunft für etwa 60 Menschen. Viele haben laut Sato nur das, was sie auf dem Körper tragen. Sie hätten lange nichts zu essen und trinken gehabt. Jüngsten Berichten zufolge sind Trinkwasser und Gemüse in der Region radioaktiv verseucht. idea.de





„Naturkatastrophe in Japan: Und Gott?

16 03 2011

„Politiker, Wirtschaftsleute, Wissenschaftler und Techniker haben uns lange vorgemacht, wir – oder sie – hätten alles im Griff. Nur ruhig! Jetzt sehen wir: Sie und wir haben nichts im Griff.“

Nur die neueste Katastrophe bekommt Aufmerksamkeit. Jetzt die Atomkatastrophe, das Erdbeben und der Tsunami in Japan. Im Schatten dessen mordet Gaddafi seine Bevölkerung. Rebellionen brodeln in arabischen Ländern. Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern scheint unlösbarer als je zuvor. Die Finanzkatastrophe droht. Flüchtlingsströme aus Afrika drängen nach Europa. Iran, Afghanistan, Al-Qaida, Zimbabwe, Kongo, Kaukasus, Christenverfolgungen durch Islamisten. Wir vergessen schnell. Wir hoffen, dass uns die Probleme nicht zu nahe kommen. Die Regierenden sind ratlos. Sie können sich nicht auf Lösungswege einigen.

Was haben Japan, Afrika & Islam mit Gott zu tun?

Hat das alles etwas mit Gott zu tun? Jesus wurde von seinen Schülern gefragt: „Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ (Matthäus 24). Er nannte die Signale: Religiöse Verführung, Kriege, Revolutionen, Hungersnöte, Erbeben, Christenverfolgungen, eine extreme Zunahme der Verachtung von Recht und Gerechtigkeit. Wie aktuell! „Seht zu und erschreckt nicht … es ist noch nicht das Ende da“, sagt Jesus. Diese Schrecken seien der Anfang der Geburtswehen der neuen Welt, die Gott schaffen wird. Jesus nennt noch ein Indiz, dass wir auf der Zielgeraden der Geschichte sind: Das Evangelium wird allen Völkern verkündet. Ja, auch das geschieht heute.

Gott (!) sitzt im Regimente …

Jesus erzeugt keine Weltuntergangsdepression, sondern gibt illusionslose Zuversicht. Gott ist im Regiment. Politiker, Wirtschaftsleute, Wissenschaftler und Techniker haben uns lange vorgemacht, wir – oder sie – hätten alles im Griff. Nur ruhig! Jetzt sehen wir: Sie und wir haben nichts im Griff.

… aber wir haben Gott vergessen

Seit 65 Jahren haben wir Frieden und Wohlstand in Deutschland. „Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Umkehr leitet?“ (Römer 2,4). Nein. Wir sind reich und brauchen Gott nicht. Begreifen wir denn nun vielleicht, dass Not und Schrecken Gottes Ruf zur Umkehr sind? Nein, nur ja die aktuellen Ereignisse nicht ideologisieren! „Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, sie tappen dahin im Finstern. Darum wanken die Grundfesten der Erde.“ Das ist der Kommentar der Bibel zur Gottvergessenheit unserer Gesellschaft und unserer Führungselite. Nachzulesen in Psalm 82,5. Jesus war realistisch: „Sie aßen und tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten … Und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin – , so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohnes.“

Die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang. Wir brauchen jetzt Weisheit – bitter nötig.“

Ulrich Parzany (Pfarrer und Leiter von ProChrist und langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Evangelischen Allianz)





Parzany: Auf der Zielgeraden der Geschichte

15 03 2011

Nach Ansicht des Leiters von Europas größter Evangelisationsreihe ProChrist, Ulrich Parzany (Kassel), mehren sich die Indizien, „dass wir auf der Zielgeraden der Geschichte sind“. In einem Kommentar für idea verweist er auf die Zeichen, die Jesus für das Ende der Welt genannt hat: Religiöse Verführung, Kriege, Revolutionen, Hungersnöte, Erdbeben, Christenverfolgung, eine extreme Zunahme der Verachtung von Recht und Gerechtigkeit (Matthäus 24). „Wie aktuell“, kommentiert Parzany in einem idea-Kommentar. Diese Schrecken seien „der Anfang der Geburtswehen der neuen Welt, die Gott schaffen wird“. Hinzu komme ein weiteres Zeichen, das Jesus nannte: Das Evangelium wird allen Völkern verkündigt. Auch das geschehe heute. Laut Parzany handelt es sich um „Gottes Ruf zur Umkehr“.  Pfarrer Klaus-Jürgen Diehl – von 1995 bis 2008 Leiter des Amtes für missionarische Dienste in Westfalen – beobachtet ebenfalls in der Gegenwart „ein immer deutlicheres apokalyptisches Gefälle“. Er warnt aber in einem Beitrag für idea davor, daraus einen „exakten Fahrplan für die letzte Phase der Weltgeschichte bis zur Wiederkunft Jesu zu entwickeln“. Vielmehr mahne das Neue Testament zur Nüchternheit und Wachsamkeit. Jesus habe seinen Jüngern zudem aufgetragen: „Handelt, bis ich wiederkomme!“ (Lukas 19,13). idea.de





Bedeutung der Endzeitzeichen

14 03 2011

Gott sagt den Menschen immer, was in der Zukunft geschehen wird. Das war in der Vergangenheit
so und hat auch heute noch Gültigkeit. „Gott, der Herr, tut nämlich nichts, ohne dass
er es zuvor seine Boten, die Propheten, wissen lässt“ (Amos 3:8). „Er sagt den Menschen
durch seine Boten, was er vorhat“ (Amos 4:13). „Was ich früher vorausgesagt habe, ist eingetroffen.
Nun kündige ich Neues an. Ich sage es euch im Voraus, noch ehe es eintrifft.“ (Jesaja
42:9).
Zu Noahs Zeiten hat Gott die Menschen 120 Jahre lang vor der Sintflut gewarnt. Er wollte sie
zur Umkehr bewegen. Doch die Menschen hörten nicht auf seine Worte und verstanden seine
Zeichen nicht. Nur Noah und seine Familie glaubten an Gott und taten, was ihm gefiel.
Darum kamen bis auf Noah und seine Familie alle Menschen um. (1. Mose 6)
Genauso wie die Menschen zu Noahs Zeiten hat Gott auch die Bewohner von Sodom und
Gomorra gewarnt. Doch auch sie kehrten nicht um und änderten sich nicht. Darum hat Gott
sein Urteil über diese Städte wie angekündigt vollstreckt. Er hat beide Städte in Schutt und
Asche gelegt. Bis auf Lot und seine Familie kamen alle Menschen um. (1. Mose 19)
Er hat auch sein auserwähltes Volk (Israel) davor gewarnt, was passieren wird, wenn sie
sich von ihm abwenden. Er hat ihnen im Voraus angekündigt, dass sie unter alle Völker der
Erde zerstreut und verfolgt werden und dass nur ein winziges Häuflein übrigbleiben wird (5.
Mose 28). Er hat diese Worte sogar mit Zeichen untermauert, damit sich sein Volk belehren
lässt und umkehrt (Amos 4:6-12). Doch die Israeliten hörten nicht auf die Propheten und erkannten
die Zeichen nicht. Darum ist genau das eingetroffen, was Gott vorher angekündigt
hat.
Auch heute kündigt uns Gott ein Grossereignis an. Dieses Grossereignis ist die Rückkehr
von Jesus auf diese Erde. So wie er das 1. Kommen von Jesus auf diese Erde angekündigt
hat, so kündigt er heute sein 2. Kommen an. Als Ankündigung benutzt Gott die Endzeitzeichen.
Jesus hat auf die Frage nach dem Zeitpunkt seiner Rückkehr geantwortet: „So ist es
auch, wenn ihr alle diese Dinge kommen seht: Dann wisst ihr, dass das Ende unmittelbar
bevorsteht.“ (Matt. 24:33). Wir wissen von Jesus höchstpersönlich, dass wenn sich die Endzeitzeichen
erfüllen, seine Rückkehr unmittelbar bevorsteht.
Doch warum kündigt Gott die Rückkehr von Jesus überhaupt an? Aus denselben Gründen,
aus denen er den Menschen zu Noahs Zeiten, den Bewohnern von Sodom und Gomorra
und den Israeliten die kommenden Ereignisse angekündigt hat. Damit die Menschen zu Gott
umkehren und nicht umkommen (2. Petrus 3:9). Wenn Jesus auf die Erde zurückkehrt ist es
für die Umkehr zu spät. Dann werden alle Menschen, die Jesus bis zu diesem Zeitpunkt
nicht angenommen haben, ihre gerechte Strafe erhalten. Das heisst nichts anderes, als dass
alle diese Menschen für alle Ewigkeit in die Hölle geworfen werden und von Gott getrennt
sein werden (Offenbarung 20:11-15). Das will Gott den Menschen ersparen und darum kündigt
er die Rückkehr von Jesus mit den Endzeitzeichen an.
In der Vergangenheit haben die Menschen die Zeichen Gottes nicht erkannt. Uns soll es
nicht so ergehen. Darum ist es wichtig, dass wir die Zeichen kennen, die die Rückkehr von Jesus ankündigen. Gott selbst kündigt uns die Rückkehr von Jesus an. Gibt es eine verlässlichere
Quelle als das Wort Gottes?

www.endzeitzeichen.org/Bedeutung%20der%20Endzeitzeichen.pdf