Heilige Schrift als Kugelfang

29 05 2009

Seine Bibel hat einem evangelischen Pastor in Argentinien das Leben gerettet. Zwei Straßenräuber überfielen den Seelsorger in der Nähe seiner Kirche in der Provinz Mendoza und verlangten Geld.

Als er den Angreifern antwortete, er habe außer der Bibel nur einige Pesos dabei, verlor einer der Täter die Nerven und schoss aus nächster Nähe auf den Pastor. Dieser habe seine Bibel schützend vor die Brust gehalten, so dass die Kugel am harten Einband abgeprallt sei, berichtete die Nachrichtenagentur DyN am 28. Mai unter Berufung auf die Polizei. Die Räuber seien geflüchtet.





come and checkout: HOMEZONE Samstag, 6.6.09, 16:00 Arzberg

29 05 2009

Flyer_Homezone

Herzliche Einladung zum neuen und abgefahrenen HOMEZONE Jugendgottesdienst an alle Jugendlichen und solche die sich noch so fühlen 🙂

Bereits ab 16 Uhr wird es verschiedene Sportangebote geben:  Starte beim Kickerturnier und räum mit deinen Jungs/Mädels coole Preise ab (bitte vorher per Email anmelden) und teste dich auf einem Slackline-Kurs auf dem Vorplatz hinter der Kirche.

Ab 19:30 gibt es einen coolen Jugendgottesdienst in der ev. Kirche, wo du erfährst, wer dir in deinem Leben wirklich 100 % ig Halt, Sicherheit und Frieden geben kann. Versprochen !

Zwischendurch wird die Lobpreisband  rocken, und dich darauf einstimmen, was es heißt den coolsten und mächtigsten Gott des Universums anzubeten !

Im Bistro kannst du natürlich dann reinhaun was das Zeug hält. Es ist für alles gesorgt.

Komm einfach und lass dich überraschen !  Du bist herzlich willkommen, egal wer du bist, und wo du herkommst !  Bring ruhig auch Freunde mit.

Eintritt ist selbstverständlich frei.

Evtl. können wir dich auch danach heimfahren, wenn du es weiter hast, dann meld dich am besten vorher per email !





Die Botschaft von Pfingsten

29 05 2009


Rückblick zum Berg Sinai
Von Rev. Malcolm Hedding, Geschäftsführender ICEJ-Direktor (Internationale Christliche Botschaft Jerusalem)

50 Tage nach dem Auszug aus Ägypten versammelten sich die Israeliten am Berg Sinai, um die Torah oder das Gesetz von Gott zu empfangen. Der Anblick war so Erfurcht gebietend und furchterregend, dass das Volk Mose bat, stellvertretend für sie mit Gott zu reden (2. Mose 19, 10-25; 20, 18-21). Daraus können wir folgende Lehren ziehen:

1. Wir können nicht in der Gegenwart Gottes leben.
Die Sünde hat uns von Gott getrennt. Sünde kann nur im Lichte des Charakters Gottes verstanden werden. Die Torah oder das Gesetz spiegelt diesen Charakter wieder und lehrt uns, wie sehr wir davon abgefallen sind. (Römer 3,20; Galater 3,24)

2. Wir brauchen eine gesunde Gottesfurcht.
Im biblischen Bericht heißt es, dass der Berg erbebte und von Blitz, Donner und Feuer eingehüllt wurde, als Gott auf ihn herunter kam. Wenn Männer und Frauen so leben, als ob Gott nicht existieren würde, sagt das mehr über ihre Rebellion aus als über die Gewissheit ihrer eigenen Position (Sprüche 14,9). Alle Menschen wissen, dass Gott existiert, weil dieses Wissen in ihrem Gewissen verwurzelt ist (Psalm 14,1; Römer 1, 20-23). Wir verhöhnen Gott, wie viele es heute tun, und bringen uns dadurch selbst in Gefahr.

3. Wir brauchen einen Mittler.
Der Zustand, in dem wir leben, bringt den Zorn Gottes über uns (Johannes 3,36; Römer 1,18). Wir können den Abgrund zwischen Gott und uns nicht überbrücken. Daher waren die Israeliten am Sinai bestürzt und wollten fliehen. Jesus hat diesen Abgrund dadurch überbrück, dass er zu einem Sühneopfer für uns wurde (Römer 3, 23-25).

4. Wir müssen mit Gottes Gegenwart und Kraft ausgestattet werden.
Am Pfingstfest vor 2000 Jahren in Jerusalem wurde der Geist Gottes auf die ersten Jünger ausgegossen – er erfüllte sie mit Liebe und Kraft und gab ihnen eine Stimme!(Apostelgeschichte 2, 1-4). Sie fürchteten sich nicht mehr, sondern waren eingehüllt in die Liebe Gottes und vollständig mit Gott versöhnt. Sie konnten sich nun an der Gegenwart Gottes freuen und voller Zuversicht vor seinen Thron kommen, frei von Angst (Hebräer 4,14-16; 12, 18-24).

Dies ist die Botschaft von Pfingsten. Wir können dieses Fest nur in vollem Umfang feiern, wenn wir zuerst zum Berg Sinai zurück blicken.





Marburg: 1.000 Linke demonstrierten gegen Seelsorgekongress

28 05 2009

„Meine Damen und Herren, liebe Homos“, sagt die Sprecherin
des Bündnisses „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und
religiöse Fundamentalisten“ zur Begrüßung. Etwa 1.000 Demonstranten
haben sich zu Christi Himmelfahrt um elf Uhr vor
dem Marburger Bahnhof eingefunden, bewacht werden sie von
etwa 200 Polizisten. Der Marsch geht durch die Innenstadt, vorbei
an der gotischen Elisabethkirche zur Stadthalle, in der der
Kongress für Psychotherapie und Seelsorge stattfindet. Gegen
ihn richtet sich der Zorn der Demonstranten. Reaktionär und
pseudowissenschaftlich sei der Kongress und müsse deshalb
verhindert werden, ruft die Sprecherin.
Im Vorfeld des evangelikalen Kongresses hatte man zunächst
an zwei, dann an drei Referenten Kritik geübt, weil diese eine
Therapie für homosexuell empfindende Menschen für möglich
halten. Nun wird die Kritik weiter ausgeweitet: „Mindestens
zehn weitere Referenten sind negativ aufgefallen“, sagt die
Sprecherin. So sei das angebotene Seminar „Abtreibung als
Trauma“ frauenverachtend. Christliche Therapeuten würden ihren
Klienten Schuldgefühle einreden; zudem stehe das Ergebnis
ihrer Beratung von vornherein fest.
Für Recht auf freien Sex – „nach dem Tode Gottes“
Als Nächstes kommt die Sprecherin des Marburger Allgemeinen
Studierendenausschusses (AStA) zu Wort. Der Kongress
verdränge Wissenschaftsfreiheit durch Narrenfreiheit, sagt sie.
Die Evangelikalen seien auf dem langen Marsch durch die Institutionen.
Das Theologische Seminar Tabor in Marburg sei
vom Wissenschaftsrat ebenso akkreditiert worden wie die Freie
Theologische Hochschule in Gießen. Kritik übt sie auch an früheren
Tagungen des Christustreffs Marburg und der Studentenmission
in Deutschland (SMD) an der Marburger Uni: „Was zur
Hölle haben diese Leute im größten Saal der Uni zu suchen?“
Der Schlusssatz der Studentensprecherin: „Für das Recht auf
freie sexuelle Bestimmung – nach dem Tode Gottes.“
„Linkspartei“: Schulen müssen homosexueller werden
Die Demonstranten sind überwiegend zwischen 20 und 30
Jahre alt, manche haben ihre Kinder dabei. Eine Regenbogenfahne
– das Symbol der Schwulenbewegung – wird geschwenkt,
es wird getrommelt, und Luftballons werden aufgeblasen,
auf denen steht: „Wenn ich groß bin, werd ich schwul“.
Auf Plakaten und Transparenten steht: „Glaubst du noch oder
denkst du schon?“, „Vögel Deinen Nächsten wie Dich selbst“
und „Wir sind hier, um eure religiösen Gefühle zu verletzen“.
Daneben ist ein Schwein abgebildet, das am Kreuz hängt.
Die Partei „Die Linke“ verteilt Handzettel mit der Forderung
„Schulen müssen queerer (ein Symbolbegriff der Schwulenbewegung
– d. Red.) werden“. Begründung: „Die monogame Heten-
Ehe wird als Normalfall dargestellt. In der Realität stellen
monogame heterosexuelle Beziehungen aber eine Ausnahme
dar. Vielfalt und Variantenreichtum ist die Regel. Wir fordern
daher, diese Vielfalt zu lehren.“
Das Ende einer Rede: „Freiheit allen Perversen“
Jemand schwenkt eine Sex-Gummipuppe, eine Gruppe reimt:
„Hölle, Hölle, schert uns nicht, weg mit der Geschlechterpflicht“.
Zum Amüsement der marschierenden Menge stolpert ein Teilnehmer
in Zwangsjacke durch die Reihen und ruft „Heilt mich,
ich bin schwul“. Er verteilt dabei Handzettel der „Jusos Gießen“
gegen „Homophobie und Intoleranz der Evangelikalen“.
Ein Sprecher verliest die Religionskritik von Karl Marx und

endet mit der Forderung: „Politischer Islam, evangelikaler Fundamentalismus und esoterische Schwätzer müssen in Theorie und
Praxis bekämpft werden.“ Ein weiterer Redner endet mit den
Worten: „Gegen christliche Spinner“ – „Freiheit allen Perversen“.
Die Demonstranten feiern ihren Erfolg
Nach zwei Stunden erreicht der Demonstrationszug die Stadthalle.
Sie ist von Polizisten umstellt und mit Reiterstaffel und
Wachhunden gesichert. Die Demo-Sprecherin gibt bekannt,
dass die Kongressveranstalter die Seminare von den Universitätshörsälen
in eine Schule verlagert haben. Die Demonstranten
feiern dies mit Jubel und Trillerpfeifen als ihren Erfolg. Die
Kongressteilnehmer bekommen davon nicht viel mit. Sie haben
die Stadthalle durch einen Seitenausgang verlassen, um in der
Unimensa Mittag zu essen und danach die Seminare zu besuchen.
„Lasst uns das Gespräch mit den Evangelikalen suchen“,
sagt die Demo-Sprecherin zum Schluss. Wie sich kurz danach
zeigen wird, ist das ein doppeldeutiger Satz.
„Hätt‘ Maria abgetrieben …“
Eigentlich ist die Demo nun zu Ende. Etwa 100 Teilnehmer
machen aber noch weiter. Sie gehen in eine Seitenstraße neben
der Stadthalle. Die Polizei spricht Platzverweise aus und fordert
dazu auf, die Straße zu verlassen. Die Demonstranten bleiben.
Sie hüpfen, trommeln, tanzen und skandieren: „Eure Kinder
werden so wie wir“, „Christen fisten“ und „Hätt’ Maria abgetrieben,
wärt ihr uns erspart geblieben“. Die Polizei wartet geduldig,
bis die Demonstranten müde geworden sind. Gegen 16
Uhr löst sich die Versammlung langsam auf.

Ein hoher Preis
Dass ein christlicher Seelsorge-Kongress mit einem Polizeiaufgebot
geschützt werden muss, das man sonst allenfalls vom G-8-
Gipfel kennt, ist bestürzend. Dass Kongressteilnehmer gebeten wurden,
ihre Kongressschilder und Taschen nicht außerhalb des Tagungshauses
zu tragen, und die Stadthalle zum Mittagessen durch einen Seitenausgang
verlassen mussten, sind Zustände, die man bisher nur von
konspirativen Christen-Treffen in Diktaturen kannte.

Antichristlicher Kulturkampf
Die liberalen Protestanten in der evangelischen Kirche mögen sich
noch ins Fäustchen lachen, wenn die Evangelikalen eins auf den
Deckel kriegen, doch schon bald könnte auch die „ganz normale
Kirche“ Zielscheibe der Angriffe werden. Ob es dann noch jemanden
gibt, der sie verteidigt?
Verantwortung der Medien
Zu fragen ist auch nach der Verantwortung der Medien, die Behauptungen
der Kongress-Gegner ungeprüft verbreitet und durch tendenziösen
Journalismus eine Eskalation mitverursacht haben. Besonders
schlimm hat sich die linke „Frankfurter Rundschau“ verhalten.
Sie hat immer wieder in der Überschrift ihrer Berichte über den Kongress
von „Homo-Heilern“ geschrieben – insgesamt achtmal –,
obwohl schon eine flüchtige Recherche ergeben hätte, dass dieser
Begriff völlig unangemessen ist. Das Blatt hat damit ein Phantom
aufgebaut. Man redet so lange von „Homo-Heilern“ – wenn auch „nur“
in Anführungszeichen –, bis sich der Begriff festsetzt und am Ende die
Assoziation „Evangelikale gleich Homo-Heiler“ im Gedächtnis bleibt.
Zwei Gefahren für die Zukunft gilt es zu bedenken

Es besteht die Gefahr, dass sich Christen permanent von Dingen distanzieren,
mit denen sie gar nichts zu tun haben, nur um Kritik vorzubeugen. Auch in Marburg beteuerte man oft, dass man Homosexualität nicht als Krankheit betrachte. Man muss sich jedoch davor hüten, bewusst oder unbewusst die verzerrenden Sprachregelungen der Homo-Lobby zu übernehmen.
Denn die evangelikale Bewegung hat nie behauptet, dass Homosexualität
eine Krankheit sei. Und dass Homosexuelle diskriminiert würden,
davon kann keine Rede mehr sein. Wer in den letzten Wochen in
Berlin beobachtet hat, mit welch organisierter Militanz manche Homosexuelle gegen eine Eisdiele bzw. eine Gastwirtschaft vorgegangen
sind, die sich lediglich das exzessive Ausleben homosexueller Handlungen
vor ihren Geschäftsräumen verbeten hatten, für den ist klar:
Nicht Homosexuelle werden diskriminiert, sondern extreme Homosexuelle
tyrannisieren Andersdenkende bis hin zur Zerstörung von Existenzen. – Wenn beide hier benannte Gefahren eintreten, dann hätte die Homo-Lobby am Ende doch noch ihr Ziel erreicht, auch wenn sie den Kongress in Marburg
nicht kaputtmachen konnte.

Quelle:  Idea





Seelenheil ?

28 05 2009

Es war so geil, Xavier Naidoo live und ich dabei. Es tönt noch inmeinen Ohren: „Und wenn du nicht vergeben kannst, vergibst du viel“.

Das ist ne krasse botschaft. Bin gerade von Leuten umgeben, die in heftigen Krisen stecken. Eine freundin ist von ihrem Mann richtig mies fallen gelassen worden. Eine andere Freunding hat völlige Looser als Eltern und muss zu hause richtig üble Sachen verkraften. So viel Hass, Schmerz, Wut und Enttäuschung!

Vielleicht hat die Band Tokio Hotel doch Recht, wenn sie singen: „Schrei, schrei alles raus, so laut du kannst !“  Aber ist das die ultimative Terapie ?   Es ist schon geil, so alles rauszukotzen, aber meine Erfahrung ist: Es kommt immer wieder hoch !

Und wenn ich den, der mein Leben und mein Vertrauen  zerstört hat, im extremsten Fall umbringen würde, habe ich Rache und Vergeltung ausgelebt und kurzfristige Genugtuung erlebt, aber dann sitze ich vielleicht im Knast und werde immer an diese Person denken müssen. Mein Leben lang! Der Person, die du hasst, gibtst du deine meiste Lebensenergie ! Du heftest deine Seele an sie und sie hat ohne Ende  Macht über dich.  Du musst ständig an diesen Menschen denken und er kann deine Gefühle voll beeinflussen.

JESUS SAGT:  „Lass los, vergib, und du wirst losgelassen werden.“  Es gibt nur einen Weg, wenn du Frieden und Freiheit in dir haben willst: Die gehasste Person loszulassen, ihr zu vergeben. Das ist nicht einfach, aber du versäumst viel, wenn nicht sogar alles, wenn du es nicht tust. Hass, der sich auch oft hinter Selbstmitleid verbirgt, macht so blind und nimmt völlig gefangen. Negatives umgibt dein Leben wie eine Düstere Dunstwolke. Du kommst an die guten Dinge nicht mehr ran, weil du dir selbst im Weg stehst. Jesus will, dass du von Licht, Liebe und Leben umgeben bist. Oder hast du schonmal in der Bibel gelesen, dass Jesus rumgeheult hat, wieviel Unrecht ihm alle angetan haben. „Wenn du nicht vergeben kannst, vergibst du viel, ist denn deine Weste rein ?“  Jesus fordert dich heraus, mit ihm über deine Situation, deinen Hass, dein Selbstmitleid zu reden. Zu sehen, dass auch deine Weste nicht rein ist und andere dich hassen könnten, für das was du getan hast. Hast du z.B. schonmal nachgedacht, wie es deine Eltern oder Freunde verletzt hat, dass du so dichtgemach hast oder sie angeschrien hast ?

Vergebe, bitte um Vergebung und du wirst Ruhe finden für deine Seele. Meine heftigste Befreiung war, meinem Vater zu vergeben. Auch ich musste meinen Hass erst einmal hinausschreien. Nach einer halben Stunde heulen hatte ich das Gefühl, jetzt ist gut mit all der Scheiße. Ich vergab einfach meinem Vater und fühlte mich hinterher einfach leer und ruhig. Ja, er hat viel falsch gemacht! Aber mein Vater und mein Schmerz über alles, was geschehen ist, bestimmt nicht mehr mein Leben. So geil, der Druck ist Weg, ich muss nicht mehr in Selbstmitleid verfallen. Ich habe den allergeilsten Daddy im Himmel, der das tiefe Loch in mir füllt. Bei ihm habe ich mein Zuhause und Ruhe gefunden. Seelenheil !     (Conny Riechert)

aus:   „Verknallt in Jesus – 52 Heartbeats“  – Jesus Freaks Int.





Nordkorea: Christen gehen in Gebetsoffensive

27 05 2009

Mit einer Gebetsoffensive reagieren nordkoreanische Christen im Untergrund auf die militärischen Provokationen des kommunistischen Regimes. Es hatte am 25. Mai einen Atomtest gestartet und danach mindestens fünf Kurzstreckenraketen abgefeuert.

Der UN-Sicherheitsrat verurteilte die Aktionen einhellig. Wie der US-Zweig des Hilfswerks Open Doors (Santa Ana/Kalifornien) mitteilt, haben Leiter von christlichen Untergrundgemeinden eine Gebetskampagne gestartet. Sie seien überzeugt, dass die Herrschaft des Diktators Kim Jong-Il bröckele, so Open-Doors-Sprecher Jerry Dykstra. Sie wollten für einen grundlegenden Wandel bereit sein und beteten, dass sie die christliche Botschaft bald im ganzen Land verbreiten dürften. Die nordkoreanischen Christen bäten auch um internationale Fürbitte. Open Doors setzt sich für verfolgte Christen weltweit ein und unterhält Kontakte zu den Untergrundgemeinden in Nordkorea. Das Regime in Pjöngjang halte das Christentum für eine der größten Gefahren, weil es auch in Osteuropa den Anstoß für den Zusammenbruch der kommunistischen Herrschaft gegeben habe. Nordkorea gilt nach einem von Open Doors erstellten Index als der weltweit schlimmste Christenverfolgerstaat. Bis zu 70.000 Christen würden in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten. Von den 23,6 Millionen Einwohnern sind offiziellen Angaben zufolge etwa 12.000 Christen. Religionsstatistiker gehen aber davon aus, dass sich weit über 400.000 im Verborgenen treffen. (Idea.de)





Beckstein: „Mammon ist zum Gott geworden“

27 05 2009

„Der Mammon ist zum größten Gott geworden, Geiz, Gier und Renditejagd haben sich in undimensionierter Weise durchgesetzt“, sagte Beckstein in dem epd-Interview und betonte die Wichtigkeit des Miteinanders: „Der Mensch hat Vorrang vor der Rendite. Ich kenne Persönlichkeiten, die Hunderte von Millionen gescheffelt haben und arme Teufel sind, wenn die Einsamkeit sie umgibt. Ich brauche nicht jeden Tag auf mein Konto schauen. Es sind die menschlichen Beziehungen, die uns reich machen.“

„Immer versucht, als Christ zu leben“

Als Innenminister und danach habe er immer versucht, als Christ zu leben. Das Christsein öffentlich zur Schau zu stellen „wie in Amerika“ erscheine ihm aber peinlich. In seinem neuen Amt will der Politiker, der insbesondere in seiner Zeit als bayrischer Innenminister den Ruf eines „Hardliners“ hatte, weniger mit harten Botschaften in den Medien dominieren. Er interessiere sich jetzt mehr für die Werte und was dahinter steckt. „Diese Seite wird man von mir stärker zur Kenntnis nehmen müssen“, sagte Becktstein.

„Ich musste nicht bekehrt werden, mich nicht ändern. Es ist mir auch heute noch lieber, als ‚Schwarzer Sheriff‘ für Recht und Ordnung gegolten zu haben, anstatt als Weichei für Unrecht und Unordnung“, erklärte der 65-Jährige. „Jemand, der ein geistliches Amt hat, muss sich nach anderen Maßstäben richten. Da gilt ‚Liebe Deinen Nächsten‘ in einer viel intensiveren Weise. Aber auch das weltliche Schwert wurde von Gott eingesetzt und ohne Einhaltung der Ordnung würde das Zusammenleben der Menschen schwierig werden.“

Günther Beckstein ist Jurist und war von 1993 bis 2007 bayerischer Staatsminister des Innern unter Edmund Stoiber und von 2007 bis 2008 bayerischer Ministerpräsident. Nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Landtagswahl 2008 erklärte Beckstein am 1. Oktober, nicht mehr für das Amt zu kandidieren. Beckstein engagiert sich in der evangelischen Jugendarbeit und beim Verein „ProChrist“. Anfang Mai war er bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments der Evangelischen Kirche in Deutschland in Würzburg zum Vizepräses gewählt worden. (PRO-Medienmagazin)