Bibel wird im Theologiestudium „demoliert“

28 05 2013

Scharfe Kritik an der an den theologischen Fakultäten vermittelten historisch-kritischen Auslegung der Bibel hat der emeritierte Professor für Neutestamentliche Theologie Klaus Berger (Heidelberg) geübt. Er äußerte sich in einem Interview mit der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Berger zufolge ist die heutige Theologie „ein lebloses Gedankengerippe, das mit Frömmigkeit und Kirche kaum noch etwas zu tun hat“. Die Bibel werde im Theologiestudium „auseinandergenommen und demoliert, so dass von ihr fast nichts mehr übrig bleibt“. Viele Theologiestudenten verlören dadurch ihren christlichen Glauben und brächen das Studium ab. Die liberale Theologie richte viel Schaden an und habe einen ähnlich durchschlagenden Erfolg wie der Kommunismus in der DDR. Von Berger erschien jetzt das Buch „Die Bibelfälscher. Wie wir um die Wahrheit betrogen werden“ (Pattloch Verlag, München).

„Professoren genießen Narrenfreiheit“

Nach seinen Worten leben die meisten Theologieprofessoren ohne jeden Bezug zur Gemeinde. Nur die wenigsten seien selbst Pfarrer gewesen: „Ich kenne viele Theologen, die aus Angst vor dem Pfarrerberuf Professor geworden sind. Als Pfarrer erfährt man die Korrektur der Gemeinde, als Professor genießt man weitgehend Narrenfreiheit.“ Kritik äußerte Berger auch an den Habilitations- und Berufungsverfahren der theologischen Fakultäten. Es gebe ein „Zitier-, Berufungs- und Vortragseinladungskartell“. Viele seiner Schüler hätten keine Chance, auch nur zu einem Probevortrag eingeladen zu werden. So seien evangelikale Theologen an Universitäten unerwünscht. Bei der Ablehnung gehe es nicht um die Qualifikation, sondern um Mentalitätsfragen. Berger: „Wir sind in der Universitätstheologie an einem Punkt angekommen, wo eine grundlegende Reformation nötig ist.“ Nach seiner Einschätzung könnte es zu einer Trendwende kommen, wenn sich die Mehrheitsverhältnisse im Deutschen Bundestag ändern und die Staatskirchenverträge aufgelöst werden. Dies könnte auch das Ende der theologischen Fakultäten an den Universitäten bedeuten. Berger: „Vielleicht wacht die Theologie dann aus ihrer total abgesicherten Welt auf.“

Warum es auf die Jungfrauengeburt ankommt

In dem Interview äußerte sich Berger auch zu theologischen Streitfragen. So verteidigt er die Ansicht, dass die Jungfrauengeburt ein geschichtliches Ereignis war. Seine Begründung: „1. Matthäus und Lukas berichten darüber – und zwar einschließlich der damit verbundenen Komplikationen. Als Josef von der Schwangerschaft Marias erfuhr, wollte er seine Verlobte zunächst entlassen. So eine Begebenheit erfindet man doch nicht! 2. Sowohl bei der Menschwerdung Jesu als auch bei seinem Tod und der darauffolgenden Auferstehung finde ich dieselbe Handschrift Gottes, nämlich das Wirken des Heiligen Geistes. Dies war der Glaube des Urchristentums und es ist auch mein Glaube.“ Wer die Jungfrauengeburt bestreite, schließe die Möglichkeit aus, dass Gott in dieser Welt etwas bewirken könne. Berger: „So legen Theologen dem Herrgott Handschellen an und binden ihm einen Maulkorb um, damit er ja nichts tut oder sagt, was uns irritieren könnte.“

idea.de





27 05 2013

Wer das Eindringen in Gott scheut, muss sich mit der Sünde herumschlagen. David Kuder





26 05 2013




Piraten wollen Begriff „Ehe“ abschaffen

15 05 2013

Die Piratenpartei zieht mit der Forderung, die Ehe abzuschaffen, in den Bundestagswahlkampf. „Wir Piraten setzen uns dafür ein, dass der Begriff ‚Ehe‘ durch die ‚eingetragene Lebenspartnerschaft‘ ersetzt wird“, heißt es im Wahlprogramm, das die Partei am 11. Mai in Neumarkt (Oberpfalz) verabschiedet hat. Sie bekennt sich darin „zu allen denkbaren Formen des Zusammenlebens“. Politik müsse „der Vielfalt der Lebensentwürfe gerecht werden und eine wirklich freie Entscheidung für die individuell gewünschte Form des Zusammenlebens ermöglichen“. Eine „ausschließlich historische Bevorzugung ausgewählter Familienmodelle“ lehnt die Partei ab. Sie fordert, dass künftig eine eingetragene Lebenspartnerschaft auch von mehr als zwei Personen geschlossen werden kann. Dem Programm zufolge darf der Wunsch, eine Familie zu gründen, „nicht am klassischen Familienbild hängen bleiben“. Die geschlechtliche Identität oder die sexuelle Orientierung dürfe hierbei keine Rolle spielen. Das Ehegattensplitting solle Schritt für Schritt abgeschafft werden. Es passe nicht in das Familienbild der Piraten, da auch kinderlose Ehen finanziell gefördert würden. Die Piraten haben nach eigenen Angaben rund 32.000 Mitglieder. Dem „Sonntagstrend“ des Emnid-Instituts zufolge könnte die Partei derzeit mit einem Stimmenanteil von vier Prozent rechen.

idea.de





14 05 2013

Mein Name soll vergessen und von allen Menschen niedergetreten werden, wenn nur Jesus dadurch verherrlicht wird.

George Whitefield





Ein Rettungssanitäter plaudert aus dem Nähkästchen. Darüber berichten unsere Medien nicht.

8 05 2013

„Wenn man einmal so eine Mitt- bis Endfünfzigern erlebt hat, alleinstehend, geschieden… schwerste Depressionen, und die Rettung bringt sie dann mitten in der Nacht auf eigenen Wunsch wegen Suizidgefahr auf die Psychiatrie… die ganze Zeit redet sie von „ihrem Kleinen“, dass sie vor 25 Jahren „wegmachen“ hat lassen, wegen der Karriere, und weil der damalige Mann keine Kinder wollte… und in der Wohnung hängen überall irgendwelche Babybilder, die sie von Bekannten sammelt… das dreht einem als Sanitäter den Magen mehr um, als irgendein Unfall, wo alles voller Blut ist. Mir zumindest. Blut ist vergleichsweise (fast) egal, dagegen kann man etwas tun. Dazu sind wir Sanis da. Verbände anlegen, Schienen, der Notarzt kann Schmerzmittel geben. Aber so etwas? Da blickt man dann in einen Abgrund, und in einen totgeschwiegenen auch noch. Denn offiziell gibt es das ja alles nicht wirklich. Abtreibung ist schließlich cool, und für die moderne Frau eine Selbstverständlichkeit!“ diepresse.com

 – Wenn du, Herr, Sünden anrechnest, Herr, wer kann bestehen? Doch bei dir ist Vergebung, dass man dich fürchte. (Psalm 130, 4).

 – Wenn wir meinen, bei uns ist alles in Ordnung, täuschen wir uns selbst. Wenn wir sagen, wir haben nie etwas falsches gemacht, dann sagen wir, Gott habe gelogen. Aber wenn wir unsere Fehler zugeben, dann wird Gott uns vergeben und uns von jedem Vergehen reinigen. (1.Johannesbrief 1, 8-10)





8 05 2013




“Die Welt”: Zehn Fragen, die Charles Darwin nicht beantwortete

8 05 2013

Interessant: die “Welt” traut sich und spricht zehn Fragen an, die uns die Evolutionsbiologen (noch?) nicht beantworten können. Anlässlich des 200. Geburtstag, den Charles Darwin heute feiern würde, fragt die Zeitung:
1. Warum gibt es eigentlich Sex?
(Der Aufwand eines zweiten, männlichen Geschlechtes rechtfertigt den biologischen Nutzen eigentlich nicht. Im Gegenteil: Die asexuelle Vermehrung wäre doppelt so schnell.)
2. Woher kommen die Blumen?
(Die größte aller Pflanzengruppen ist plötzlich einfach da – es wurde bisher keine Ausgangsgruppe gefunden.)
3. Wie entstand das Leben?
(Leider noch völlig unklar.)
4. Wer war der letzte gemeinsame Vorfahre von Mensch und Affe?
(Man weiß es leider nicht.)
5. Warum erröten Menschen?
(Nicht wirklich wichtig, aber die Frage ist trotzdem interessant: Warum ist der Mensch der einzige unter allen Primaten, der in bestimmten Situationen rote Farbe im Gesicht bekommt. Wo liegt da der Überlebensvorteil? Bisher gibt es dazu nur Spekulationen.)
6. Warum zeichnet sich die Evolution oft nicht in den Genen ab?
(Beim Affen haben sich 233 Gene perfektioniert. Beim Menschen sind es nur 154. Der Schimpanse trägt weniger Erbgut-Müll mit sich. Kann das erklären, warum Affen von mancher Krankheit verschont bleiben? Keiner Menschenaffe stirbt an Krebs – beim Menschen jeder Fünfte.)
7. Warum bringt die Evolution auch Verlierer hervor?
Beispiel:  die Strumpfbandnatter. Eigentlich hat sie reichlich zu fressen, aber sie mag am liebsten Molche, die für sie kleine Giftbomben sind, denn sie produizieren ein Nervengift. Nach der Mahlzeit ist sie so zugedröhnt, dass sie eine leichte Beute für Vögel ist. Survival of the fittest? “In diesem Fall ist das für Evolutionsbiologen ein Rätsel.”
8. Warum denken Männer anders als Frauen?
(Darwins Evolutionstheorie kann viele Eigenarten der menschlichen Natur nicht erklären. “Viele Details sind erschreckend unklar”, schreibt ein Paläontologe.)
9. Wie entstand unser Gehirn?
(Schwer vorstellbar, dass so etwas Komplexes durch Mutationen, Vervielfältigungen und Selektionen im Gehirn entstehen kann, schreibt ein Wissenschaftler. Ein Kreationismus-Spinner?)
10. Darwin ohne Gene?
(Ein britischer Genetiker hat anhand einer U-Bahn-Fahrt durch London gezeigt, wie Wohnort und Lebenserwartung zusammenhängen. Das Erbgut kann das nicht erklären. Der Oxforder Evolutionsbiologe Richard Dawkins aber meint: “Als einziges Wesen können wir uns gegen die Tyrannei der Gene auflehnen.” Wie aber konnte die Auslese der durchsetzungsfähigsten Gene eine entgegengesetzte Fähigkeit hervorbringen – einen ungehorsamen Organismus? blog.pro-medienmagazin.de/





Spruch des Monats

6 05 2013

Du sollst dich nicht durch Geschenke bestechen lassen; denn Geschenke machen die Sehenden blind und verdrehen die Sache derer, die im Recht sind.

2.Mose 23,8