Vor falschen Propheten wird gewarnt

30 07 2010

Vor „falschen Propheten“ hat der Bundessekretär im Bund Freier evangelischer Gemeinden, Pastor Bernd Kanwischer (Extertal), gewarnt.

Falsche Propheten, von denen die Bibel berichte, gebe es auch heute, sagte er am 30. Juli bei der  Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz in Bad Blankenburg (Thüringen). Ein Kennzeichen sei, dass sie stets das verkündeten, was die Adressaten hören wollen. Das finde man auch heute in der Gesellschaft vor. So beauftragten Politiker Meinungsforschungsinstitute herauszufinden, was das Volk wolle, um das in Wahlprogrammen zu verkünden. Besonders bei Themen wie Geld oder Anerkennung sei die Gefahr groß, auf falsche Propheten hereinzufallen. In christlichen Kreisen seien es Themen wie Gesundheit oder Gemeindewachstum. Neue Gemeinden, die sich „coole Namen“ ausdächten und ein Gemeindewachstum „um 25 Prozent innerhalb von sechs Monaten“ versprächen, könnten sich großer Aufmerksamkeit sicher sein. Um falsche Propheten zu entlarven, empfahl Kanwischer, nicht spontan zu reagieren, sondern Entscheidungen mit Gott und seelsorgerlichen Freunden zu besprechen. Außerdem sei es hilfreich, regelmäßig in der Bibel zu lesen und sich mit Christen darüber auszutauschen. idea.de





Zitat des Monats

27 07 2010

Jesus zog auf dem Weg nach Jerusalem durch die Städte und Dörfer und lehrte.

23 Jemand fragte ihn: »Herr, werden nur wenige errettet werden?« Er erwiderte:
24 »Die Tür zum Himmel ist eng. Bemüht euch hineinzukommen, denn viele werden es versuchen,
25 doch wenn der Hausherr die Tür verschlossen hat, wird es zu spät sein. Dann werdet ihr draußen stehen, klopfen und bitten: `Herr, öffne uns!´ Doch er wird entgegnen: `Ich kenne euch nicht.´
26 Ihr werdet sagen: `Aber wir haben doch mit dir gegessen und getrunken, und du hast in unseren Straßen gelehrt.´
27 Da wird er entgegnen: `Ich sage euch: Ich kenne euch nicht. Fort mit euch, die ihr böse und ungerechte Dinge tut.´
28 Dann wird lautes Weinen und Zähneknirschen ertönen, denn ihr werdet Abraham, Isaak, Jakob und die Propheten im Reich Gottes sehen, ihr aber werdet hinausgeworfen.
29 Dann werden Menschen aus der ganzen Welt kommen und ihre Plätze im Reich Gottes einnehmen.
30 Und macht euch eines klar: Manche, die jetzt gering geachtet sind, werden dann geehrt sein; und andere, die jetzt geehrt werden, werden dann gering geachtet sein. (Lukas 13, 23-30, Übersetzung: Neues Leben)




Versuchs doch mal: Jesus macht frei !

27 07 2010

Gigliola hatte schon vor 20 Jahren das erste Mal von Jesus gehört. Aber es dauerte lange, bis sie ihm ihr Leben anvertraute. Gigliola erzählt:

Chiao, ich möchte euch kurz von meinen Erfahrungen mit Jesus erzählen. Nach 20 Jahren Drogen und Alkoholabhängigkeit und vielen unguten Erfahrungen fand ich mich eines Tages im Gefängnis wieder.  Dort schenkte mir jemand einen Kalender mit Bibelversen. Ich war auf der Suche nach Gott und las deshalb darin. Eines Tages, allein in der Zelle, betete ich :

„Herr bitte lass mich hier raus, dann folge ich dir nach!“ Eine Woche später gewährte mir die Gefängnisleitung Hausarrest. Ich war endlich aus dem Knast heraus, wenn auch noch nicht wirklich frei. Aufgrund dieses eindrucksvollen Erlebnisses schenkte ich Jesus mein Leben.

Es war nicht leicht, zwei Jahre unter Hausarrest. Aber der Bibelvers Römer 8,28 ermutigte mich immer wieder, da heißt es: „Wir wissen aber, dass denen die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen“. Gott hat mich in diesen zwei Jahren wachsen lassen. Schritt für Schritt leitete er mich in die Freiheit. Heute komm ich ohne Alkohol und Drogen aus und gehe in die Gemeine in meinem Ort. Ich bin frei !

Du hast in deinem Leben vielleicht schon viel probiert und nichts hat wirklich geklappt ? Versuchs doch mal mit Jesus. Er ist die Quelle des Lebens. Er wird dich nie enttäuschen. Jesus liebt dich und hat dir eine Zukunft versprochen.

(aus DMG informiert – Berichte der Deutschen Missionsgesellschaft)





Große Resonanz auf Eva Herrmans »Loveparade«-Artikel

26 07 2010

„Die Loveparade ist, bzw. war keine harmlose Veranstaltung, wenngleich viele Leute ihren Spaß dabei hatten. Nicht wenige junge Menschen wurden hier zu Drogen- und Alkoholmissbrauch verleitet. Ich kenne einige Eltern jener Kinder, und die sind bis heute alles andere als versöhnlich auf diese Party zu sprechen. Es ist nur schwer verständlich, dass eine solche Veranstaltung von Politik, Gesellschaft und Medien nahezu kritiklos schöngeredet und verharmlost wird, ohne dabei auch nur den Versuch zu unternehmen, auf die damit verbundenen Gefahren hinzuweisen.

Wer meinen Weg und meine Bücher kennt, der weiß, dass ich seit Jahren für meine Äußerungen angegriffen werde. Doch es macht mir mittlerweile nicht mehr so viel aus. Denn allzu deutlich ist, dass die Anregungen alleine, über diese Dinge wenigstens zu diskutieren, eigentlich noch die einzigen Chancen sind, um Missstände wenigsten zu beleuchten und bestenfalls zum Denken anzuregen.

Ich habe nämlich einen Traum:

Den Traum eines Landes mit glücklichen Menschen, ohne Drogen, ohne übermäßigen Alkohol, ohne eine sexualisierte Gesellschaft, sondern eines Landes, in dem Menschen leben, denen Verlässlichkeit und gegenseitiger Respekt wichtig sind. Wünschenswert wäre ein Land, in dem die Menschen sich füreinander verantwortlich fühlen, ein Land, in welchem Politiker nicht mehr die Unwahrheit sagen dürfen, ein Land mit Medien, die wahr berichten. Ein Land mit geistiger Freiheit und Hilfe sowie Liebe für den Nächsten.

Für diesen Traum kämpfe ich. Manchmal vielleicht zu ungestüm. Zum Glück bin ich jedoch nicht ganz alleine, sondern es gibt zunehmend mehr Menschen, die jene Gefahren erkennen, die uns jetzt schon lähmen, und die uns abstürzen lassen werden, wenn wir nicht entgegenlenken.

Mir persönlich hilft dabei die Überzeugung von der Anwesenheit unseres Schöpfers, in dessen Gesetzen und Geboten wir nun einmal leben. Dazu gehört auch, dass man sich mit dem Thema der Saat und Ernte befasst. Dass ich damit in dem Zusammenhang des Artikels nicht etwa die verstorbenen jungen Menschen persönlich meine, versteht sich von selbst. Vielmehr geht es darum, generell über den Wert oder Unwert solcher Veranstaltungen zu sprechen. Natürlich spreche ich hin und wieder über den Glauben, das gehört zur Religionsfreiheit in unserem Land ebenso wie die Meinungsfreiheit.

Man verändert NICHTS, wenn man nichts tut und nichts sagt.“

weiterlesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/grosse-resonanz-auf-loveparade-artikel.html





Jugendliche missbrauchen 13-jährige Jungen im Feriencamp- warum ?

24 07 2010

Zu schweren sexuellen Übergriffen zwischen Jugendlichen und Kindern soll es bei einer Sommerfreizeit des Stadtsportbunds Osnabrück gekommen sein. Unter Berufung auf Polizei und Staatsanwaltschaft berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ von mindestens sechs Fällen von Vergewaltigung, schwerem Missbrauch und gefährlicher Körperverletzung. Die Taten passierten demnach in einem Schlafsaal für Jungen. Das 14-tägige Camp mit rund 100 Teilnehmern sei von Ende Juni bis Anfang Juli auf der westfriesischen Insel Ameland gewesen. (Welt.de) Das ist nicht selten dann der Fall, wenn Jungs ein falsches Rollenmodel erlernen weil sämtliche Männerbilder fehlen, kein Vater, kein Lehrer, keine Erzieher, keine Vorbilder mehr zum messen der eigenen Kräfte vorhanden sind, passieren solche Übergriffe wie hier beschrieben. Das ist leider bereits Alltag .
Ergebnis der 68ger Feministenpolitik.
„Der Mensch ist böse von Jugend auf“ ,sagt schon die Bibel…Nur das Dilemma ist, dass man nicht an Gott und sein Wort glauben will. Kein Wunder das dann das Böse fortschreitet. Was wir vor Jahren gesät haben, ernten wir jetzt. Will sich noch jemand aufregen über unsere Jugend, was haben wir denn für Freizügigkeit propagiert, eine tolle sexuelle Freiheit! Jetzt ernten wir Vergewaltigungen.

soulsaver.de





Die Leere füllen

23 07 2010

„Herr, du erforschst mich und kennst mich! Ich sitze oder stehe auf, so weisst du es; duverstehst meine Gedanken von ferne.“ (Psalm 139:1-2).

Was ist es, wonach jeder Mensch sucht? Menschen suchen ihr Leben lang nach dem, was sie glücklich macht und sie glauben, sie wüssten, was das ist. Wir könnten denExtremfall anführen und sagen: Denkt nur an Hollywood. Die Menschen da haben alles – Geld, Ruhm, Beziehungen, alles was sie wollen und doch sind sie nicht glücklich. Wir lesen ständig, wie das Leben von irgendwelchen Hollywood-Stars ausser Kontrolle gerät. Das sollte Beispiel genug für uns sein, um zu erkennen, dass alles, was die Welt zu bieten hat, keinen von uns glücklich machen wird.
Aber lassen Sie uns ein bodenständigeres, normaleres Beispiel nehmen. Ich las gerade einen Artikel über einen 78-jährigen Mann, der ein vorbildliches Leben führte, seine Frau liebte und seine Arbeit gewissenhaft tat, bis er vor kurzem verschied. Das ist tragisch für seine Frau und seine Familie, und sie haben mein ganzes Beileid. Aber es gibt etwas noch Tragischeres: Dass er als Nichtgläubiger gestorben ist. Die ganze Mühe seines Lebens, die Hingabe an seine Frau, alle seine Sehnsüchte, für die er sein ganzes Leben gearbeitet hat, sind dahin. Sie bedeuten jetzt absolut nichts mehr. Es tut mir leid, wenn
das für manche Leute hart klingt, es ist nicht meine Absicht, hart zu sein. Meine Absicht ist es, Ihren Blick auf das zu lenken, was im Leben wichtig ist. Was wirklich wichtig ist. Nichts in der Welt ist noch von Bedeutung, wenn Sie sterben, ausser Ihr Leben im Herrn. Wenn Sie kein Leben im Herrn haben, wenn Sie Ihm nicht als Ihrem Retter vertrauen und nicht täglich mit Ihm in Beziehung stehen, dann ist in dem Moment, in dem Sie sterben, nichts mehr wichtig, was Sie in Ihrem ganzen Leben getan haben.
Selbst wenn Sie Mutter Theresa wären, wenn Sie jeden Tag Leben retten würden, wenn  Sie die Hungrigen speisen würden, oder wenn Sie einfach nur ein normaler anständiger Mann wären, der seine Frau aufrichtig liebt, wenn Sie ohne Gott sterben, bedeutet dasalles gar nichts.
Ich selbst dachte viele Jahre, ich wüsste, was mich glücklich macht. Ich bin in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen und hatte mehr Vorteile als die meisten, wenn es darum geht, den Herrn kennen zu lernen. Aber als Teenager ging ich andere Wege. Ich habe Gott nicht offen abgelehnt, weil ich wusste, dass Gott der richtige Weg ist, aber ich wollte einfach mit meinen Freunden Spass haben. Und die ganze Zeit spielte ich russisches Roulette mit meiner Seele. Gott sei Dank hat Er mich nicht zu weit abirren lassen und schliesslich meine Familie benutzt, um mich zu Ihm zurückzubringen.
Was ist es also, wonach die Menschen suchen? Ich suchte das Vergnügen, manche Leute suchen Geld und Ruhm. Andere, so glaube ich, fallen in die uralte Sünde, die Dinge auf ihre Art und Weise tun zu wollen. Sie erinnern sich an den Frank-Sinatra- Klassiker: „I did it my Way”. Sie glauben, wenn sie nur keine Mörder oder Diebe werden, wird es in ihrem Leben am Ende schon glatt gehen, und selbst wenn nicht: „Gott wird mir schon vergeben”. Er würde doch niemanden zur Hölle schicken, der sein Leben lang anständig war, nett zu den Leuten und seiner Familie treu ergeben. Warum sollte Gott
so etwas tun?
Das Problem ist, dass unser Massstab dafür, was ein guter Mensch ist, von den guten Menschen um uns herum bestimmt wird, nicht von einem vollkommenen Gott, der ohne Sünde ist. Wenn wir uns umschauen und die schrecklichen Dinge sehen, die die Leute da draussen so treiben, fühlen wir uns selbst ziemlich gut und leben weiter wie bisher, weil wir doch schliesslich nicht so schlimm sind wie zum Beispiel der Nachbar.
Aber Gott legt an den Menschen Seinen göttlichen Massstab dafür an, was gut ist. Gut zu sein bedeutet bei Ihm vollkommen gut. Neben einem Mörder sehen wir ganz gut aus, neben Gott nicht so gut. Das ist der Grund, warum Jesus auf die Erde kam, um für uns zu sterben. Denn er wusste, dass wir nie gut genug sein würden, um von uns aus in den Himmel zu kommen. Damit wir in den Himmel kommen, muss Gott uns als vollkommen ansehen. Wegen unserer sündigen Natur kann das nur geschehen, wenn Gott uns durch das Prisma Jesu Christi ansieht. Nur wenn Er uns durch Jesus ansieht, können
wir vollkommen aussehen und dadurch Zugang in den Himmel bekommen. Ohne Jesus ist das unmöglich.
Wir suchen also unser ganzes Leben lang nach dem, von dem wir glauben, dass es uns glücklich machen wird. Was wird uns also glücklich machen? Nur Jesus kann die Leere im Herzen eines jeden von uns füllen. Keine Beziehung, keine noch so grosse Geldsumme, keine noch so grosse Berühmtheit, keine Karriere oder irgendetwas, nach dem die Menschen heute streben, kann jemals diese Leere füllen. Er hat diese Leere schon bei unserer Geburt in uns hineingelegt. Bis wir Ihn kennen lernen, sind wir blind dafür, was diese Leere füllen könnte. Aber Er hat sie in uns hineingelegt, damit sie uns zu Ihm führt.
Darum ist Psalm 139 so grossartig. Weil es ein Leitfaden ist, der zeigt, wie sehr sich Gott tatsächlich um uns sorgt. Er weiss, wann wir liegen oder gehen. Und in Vers 4 heisst es:

„Es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht völlig wüsstest.“ Unser
Schöpfer ist der Einzige, der diese Leere füllen kann. Er hat bestimmt, dass es so ist. Vers 13 sagt: „Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoss meiner Mutter.“ „Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu
meinem Lager, siehe, so bist du auch da!“ (Psalm 139:7-8).
Wenn wir uns Ihm einmal hingegeben haben, wird uns Seine Gegenwart nie verlassen. Darum ist Er in der Lage, die Leere in Ihnen zu füllen. In dem Psalm heisst es weiter:  „Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.“ (Psalm 139:16).
Dies ist derselbe Gott, der die Erde, die Sonne, den Mond und alle Sterne am Himmel geschaffen hat. Dies ist derselbe Gott, der die Israeliten aus Ägypten geführt hat. Dies ist derselbe Gott, auf den ich mich bei jeder Entscheidung in meinem Leben verlasse. Und dies ist der Gott, der sehr bald wiederkommen wird, um uns zu holen, damit wir bei Ihm sind.
Wenn wir zu Vers 6 zurückgehen, lesen wir: „Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als dass ich sie fassen könnte!“ Wenn Sie sich einmal Zeit nehmen und wirklich darüber nachdenken, wird es Sie überwältigen, dass der Gott des Universums sich um jeden Einzelnen von uns sorgt. Dies ist das Etwas, wonach wir alle suchen. Dies ist es, das die Leere füllt. Und es ist unsere Aufgabe, die Menschen davon zu überzeugen, dass das, wonach sie streben, falsch ist und wir ihnen den Weg zur Wahrheit zeigen.
Für diejenigen, die Ihn schon kennen: Das nächste Mal, wenn Sie etwas in Ihrem Leben aus der Fassung bringt oder wenn Sie durch eine solche Prüfung gegen, dass Sie einfach kein Licht am Ende des Tunnels sehen, dann schauen Sie auf Gottes Wort und sinnen Sie darüber nach, wie unglaublich gewaltig und gross er wirklich ist. Das wird Ihnen helfen, es durchzustehen, was immer es auch ist. Ich ermuntere Sie, den ganzen Psalm 139 zu lesen, um völlig zu erfassen und wirken zu lassen, was Gott uns in diesem Kapitel der Bibel sagen will; denn er will, dass wir Ihn kennen. Für diejenigen, die Ihn nicht kennen: Er möchte die Leere in Ihrem Leben füllen. Wenn wir Ihn nur lassen würden…
Was würde es Sie kosten? Alles. Es kostet Sie jede Sehnsucht und jeden Gedanken.
Alles, was Sie im Leben tun, muss Sein Wille sein und nicht Ihr eigener. Aber alsGegenleistung haben Sie den Gott des Universums auf Ihrer Seite. Den Gott, der Siegemacht hat, der Sie liebt und der für Sie gestorben ist.
Lassen Sie Ihn heute die Leere füllen?
Von Rocco T.  – endzeitzeichen.com





Zeitschrift Bravo mit „Jugend-Kondom“

23 07 2010

„Enthaltsamkeit ist besser als Kondome.“ Mit diesen Worten hat der Geschäftsführer des Evangelischen Fachverbands für Sexualethik und Seelsorge „Weißes Kreuz“, Rolf Trauernicht (Ahnatal bei Kassel), eine Aktion der Jugendzeitschrift „Bravo“ (Hamburg) kritisiert.

Das Blatt legt der aktuellen Ausgabe ein speziell für Jugendliche gefertigtes Kondom bei, das drei Millimeter schmaler ist als handelsübliche Produkte. Laut Marita Kniep, Leiterin des „Dr.-Sommer-Teams“ der Bravo, sind Kondome das meistgenutzte Verhütungsmittel der 11- bis 17-Jährigen. Doch sie seien oft zu groß und verrutschten leicht. Wie Trauernicht auf Anfrage von idea sagte, sei die Benutzung von Kondomen keine wirkliche Alternative für Jugendliche. Frühe sexuelle Kontakte führten häufig später zu Partnerschaftsproblemen und Bindungslosigkeit. Es sei besser, wenn junge Christen – ohne moralisierend zu wirken – überzeugend den Verzicht auf frühen Sexualverkehr als Lebensalternative propagierten. Nach dem Willen Gottes gehöre Geschlechtsverkehr ausschließlich in die Ehe. Auch die Verbreitung von Aids lasse sich so, verbunden mit ehelicher Treue, wirkungsvoll bekämpfen. Trauernicht räumte ein, dass der Verzicht auf Sex vor der Ehe im großen Stil gesellschaftlich kaum durchsetzbar sei. Umfragen zeigten, dass jeder zweite Jugendliche im Alter von 17 Jahren bereits sexuelle Kontakte hatte. Wer nicht warten könne, für den seien Kondome sicher sinnvoller als ungeschützter Geschlechtsverkehr.