… dass ich in den Himmel komm !“

28 07 2011

Besinnliche Gedanken zu Fragen der Ewigkeit

Verloren gegangen

Wenn man den Schlüssel verloren hat, ist es ärgerlich. Wenn man den Halt verloren hat, kann es peinlich werden. Wenn man die Hoffnung verloren hat, ist das bitter. Aber wenn man selbst verloren ist …
„Folge mir nicht, ich habe mich verfahren, ich bin verloren“ – so warnte ein Aufkleber auf dem vor mir fahrenden Auto. Da Tempo 130 keine Möglichkeiten bietet, mit anderen Verkehrsteilnehmern ins Gespräch zu kommen, weiß ich nicht, was mein Vordermann damit meinte. Auf jeden Fall fuhr da einer bewusst oder unbewusst eine biblische Wahrheit spazieren. Wer nicht an Jesus Christus glaubt – sagt die Bibel – ist verloren! Wohlgemerkt: das ist nicht nur eine Aussage über verkrachte Existenzen, sondern auch über die „very important persons“, die VIPs der Geschichte. Dabei kommt es auch nicht darauf an, wie man sich gerade fühlt. Man kann sein Leben mit Spaß, Spiel, Spannung würzen; Geld, Gold und Grundstücke besitzen; Liebe, Lust und Leidenschaft genießen – und man ist trotzdem verloren! Verloren, weil die persönliche Beziehung zu Gott fehlt. Und wem die fehlt, dem fehlt alles, auch wenn er viel hat! Denn was nützt es, wenn man alles hat außer dem Leben mit dem Prädikat „ewig“? Was hat man davon, wenn man mit dem Tod alles verliert? Wer verloren ist, dem fehlen im Leben die persönliche Beziehung zum Weltenherrscher, im Sterben der tragfähige Halt und der notwendige Trost und im Gericht Gottes die nötigen Beziehungen. Zugegeben, das ist starker Tobak. Aber es nützt nichts, wenn man sich in falscher Sicherheit wiegt.

Lebensrettende Warnung

Nach den Aussagen der Bibel besteht für uns Menschen die größte Bedrohung darin, dass wir jetzt ohne Beziehung zu Gott leben und ewig verloren gehen. Und das gilt für alle; für die Moralischen und die Unmoralischen, für die Gutbürgerlichen und die Chaoten, für die, die es glauben, und für die, die es für einen Witz halten. Ähnlich wie eine Lawinenwarnung will uns die Botschaft vom Gericht Gottes nicht den Spaß verderben, sondern das Leben bewahren. Wenn man bei einer Bombendrohung Flughäfen sperrt, Tennisturniere unterbricht und ganze Stadtteile evakuiert, dann will man Leben retten. Auch wenn es viele als ärgerlich empfinden. Natürlich passt eine Sturmwarnung nicht ins Konzept, wenn man einen gemütlichen Segeltörn machen will. Aber sie ist lebensrettend für die, die darauf hören. Stellen Sie sich vor, Ihr Arzt würde Ihnen verschweigen, dass Sie todkrank sind, aber durch eine Operation todsicher geheilt werden könnten. Wenn dann alles zu spät wäre, würde er Ihnen sagen: Ich wollte Sie nicht verängstigen! Gott legt uns in der Bibel die Karten offen auf den Tisch. Er warnt aus Liebe und mit klaren Worten.

Der gravierende Unterschied

Auch in der Welt der Religionen gibt es ein tragisches Wissen von der Verlorenheit. So haben Gelehrte des Hinduismus mit mathematischer Genauigkeit errechnet, wie lange es dauert, bis ein Mensch ein Gerechter geworden ist. Sie sind zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen. Wenn alle Fehler eines Menschen durch Strafen in diesem und im zukünftigen Leben beglichen werden sollen, dann sind dafür mindestens 6 Millionen Jahre und 800.000 Wiedergeburten nötig. Die Bibel sieht die Sache noch viel radikaler. Auch 6 Millionen Jahre Höllenstrafe können die Schuld eines Lebens nicht begleichen. Dr. Michael Green kam bei seinen Forschungen zu der Entdeckung: „Der wahrscheinlich größte Unterschied zwischen allen religiösen Ansichten liegt in der Behauptung des Christentums, dass keiner von uns sich selbst retten und sich annehmbar für Gott machen kann, so sehr wir es auch versuchen. Jeder andere Glaube behauptet, dass man errettet, erfüllt oder wiedergeboren wird, indem man die Lehren einhält und befolgt.“ Das ist der gravierende Unterschied.

In der Bibel können wir lesen, dass Jesus schon alles getan hat, damit unser Leben vor Gott in Ordnung kommen kann. Dass wir nichts mehr bezahlen müssen, weil er schon am Kreuz für unsere Schuld bezahlt hat. Jesus löst durch sein Sterben und seine Auferstehung die Schuld und Todesfrage! Jetzt können wir schon heute und über das Morgen hinaus mit dem ewigen Gott in eine persönliche Beziehung treten. Nun gilt es:
„… und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist“ (Römer 3, 24).

Ernst Günter Wenzler

Hollywood Filmstar und Oscar-Preisträger Denzel Washington liest täglich in der Bibel. „Ich habe sie schon einmal komplett durchgelesen, und ich muss sagen: Beim zweiten Mal ist sie noch besser“, erklärte er gegenüber dem US Magazin Readers Digest.

„Was nützt es dir, wenn du vor 70.000 ein Tor schießt, aber das ewige Leben nicht hast?“
Cacau, Stürmer beim VfB Stuttgart und WM-Teilnehmer 2010

Quelle:  Marburger Medien





Interview Project Germany: Robin

28 07 2011

Robin ist Rudi Reinhards Spitzname. Wir trafen Robin an einem Nachmittag und stellten unsere Kameras auf einem Parkplatz hinter einem Restaurant auf. Robin erzählte uns, dass er Jahre im Gefängnis verbracht hatte, und von einem Leben mit Gewalt und Verbrechen. Seitdem Robin seine Liebe zu Gott entdeckt hat, hat er sein Leben verändert und hält sich für gesegnet, dass es ihm gelungen ist, sich selbst wieder aufzubauen und das Evangelium zu verbreiten.

Videolink – Klick ! http://www.spiegel.de/video/video-1123854.html





Leo Kirch produzierte auch Bibelfilme

14 07 2011

Auch mit Bibelfilmen hat sich der Medienunternehmer Leo Kirch (München) einen Namen gemacht. Am 14. Juli ist der Katholik im Alter von 84 Jahren gestorben.

Er litt an den Folgen einer Diabetes-Erkrankung. Der „Herr der Filme“ hatte in den neunziger Jahren eine 21-teilige Serie von Spielfilmen über biblische Gestalten mit großer Besetzung für 135 Millionen US-Dollar produziert. Der Titel „Joseph“ wurde mit dem Fernseh-Oscar „Emmy“ ausgezeichnet. Die ARD sendete die Filme von 1996 an. Vor drei Jahren strahlte der Familiensender Bibel TV (Hamburg) die Filme erneut aus. Kirch galt über Jahre als mächtigster Medienunternehmer Deutschlands. Er baute einen Film- und Fernsehkonzern mit fast 10.000 Mitarbeitern auf. Dazu gehörte eine Spielfilm-Sammlung mit weit über 10.000 Titeln sowie zahlreiche Serien. Bis zur Insolvenz seines Unternehmens im Jahr 2002 gehörten dazu die Fernsehsender ProSieben, SAT.1, N24 und DSF und der Abo-Sender Premiere. Laut Presseberichten reagierte er auf den Konkurs mit dem Bibelwort „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen; der Name des Herrn sei gelobt“ aus dem alttestamentlichen Buch Hiob (1,21). idea.de





Rückversicherung: Naturkatastrophen häufen sich auffallend

13 07 2011

Eine ungewöhnliche Häufung schwerster Naturkatastrophen stellt die Rückversicherungsgesellschaft Munich Re (früher Münchener Rück) fest.

2011 sei bereits nach Ablauf der ersten Jahreshälfte das schadenträchtigste Jahr aller Zeiten, heißt es in einer am 12. Juli veröffentlichten Pressemitteilung der Münchner Zentrale des „Versicherers der Versicherungen“. An erster Stelle steht das Erdbeben mit Tsunami im März in Japan, das 15.500 Todesopfern forderte und wirtschaftlichen Gesamtschäden von 210 Milliarden US-Dollar (150 Milliarden Euro) verursachte. Das in Medien oft als „apokalyptisch“ – also endzeitlich – beschriebene Ausmaß erinnert Christen an Zeichen, die Jesus Christus für die Zeit vor seiner Wiederkehr genannt hat, etwa: „Es werden geschehen große Erdbeben und hier und dort Hungersnöte und Seuchen“ (Lukas 21,11).

Beben, Erdrutsche, Überschwemmungen

Neben dem Erdbeben in Japan und der folgenden Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima forderten Erdrutsche und Sturzfluten Mitte Januar in Brasilien 1.350 Todesopfer. In den USA kamen bei Unwettern und Tornados Ende April 350 Menschen ums Leben. Im Juni starben bei Überschwemmungen in China 240 Menschen, und 181 Tote gab es Ende Februar bei einem Erdbeben in Neuseeland, das große Teile der Stadt Christchurch zerstörte. Hinzu kommen zahlreiche weitere Naturkatastrophen im ersten Halbjahr 2011.

Häufung von Naturkatastrophen sehr selten

Die wirtschaftlichen Schäden in den sechs Monaten von rund 265 Milliarden US-Dollar (188 Milliarden Euro) übertreffen laut Munich Re bereits die Summe des bisher teuersten Jahres 2005 (220 Milliarden Dollar/156 Milliarden Euro) bei weitem. Insgesamt habe die Schadensumme mehr als fünf Mal so hoch gelegen wie im Durchschnitt der ersten sechs Monate der vergangenen zehn Jahre. Üblicherweise fielen in der ersten Jahreshälfte geringere Schäden an als in der zweiten, die häufig von den Hurrikanen im Nordatlantik und Taifunen im Nordwest-Pazifik geprägt ist. Eine Häufung von so extremen Naturereignissen wie in diesem Jahr sei sehr selten.  idea.de





Eine Geschichte: Wer den Sohn hat, hat das Leben.

11 07 2011

Ein sehr reicher Mann und sein Sohn teilten die Leidenschaft für Kunst. Sie hatten eine einzigartige Sammlung aufgebaut und beschäftigten sich hingebungsvoll mit der Suche nach immer neuen Gemälden. Als der Krieg in Vietnam ausbrach, musste der Sohn einrücken. Er war ein mutiger Soldat und starb im Kampf beim Versuch, einem anderen Soldaten das Leben zu retten.
Einen Monat später, zur Weihnachtszeit, klopfte jemand an die Haustür. Es war ein junger Mann mit einem Päckchen unter dem Arm.
Er sagte: „Mein Herr, ich weiß, dass Sie mich nicht kennen. Aber ich bin der Soldat, für den Ihr Sohn das Leben gegeben hat. Sie sollen wissen, dass Ihr Sohn an jenem Tag außer meinem Leben auch noch andere gerettet hat. Sehen Sie dieses Paket? Es enthält ein Bild von Ihrem Sohn, das ich in Vietnam gemalt habe. Ich bin kein großer Künstler, aber ich denke, Ihr Sohn hätte gewünscht, dass
Sie es erhalten.„
Der Vater öffnete das Paket und hielt staunend das Porträt seines Sohnes in der Hand. Es war kein Meisterwerk, aber der junge Soldat hatte die liebevollen Gesichtszüge des Sohnes genau festgehalten. Das Gemälde bekam einen Ehrenplatz im Wohnzimmer. Traurig und dennoch stolz erinnerte sich der Vater an seinen lieben Sohn. Wenige Monate später starb der Vater. Bald darauf fand die lang ersehnte Versteigerung der wertvollen Sammlung statt. Unter den Ausstellungsstücken für die Versteigerung befand sich auch das Gemälde des Sohnes.
Der Versteigerer eröffnete die Steigerung mit den Worten: „Wir werden mit dem Porträt des Sohnes beginnen. Wer bietet zuerst für dieses Gemälde?„
Betretenes Schweigen. Niemand wollte bieten.
Plötzlich erhob sich ein ungeduldiger Mann: „Wir sind gekommen, um die berühmten Gemälde zu kaufen. Machen Sie weiter. Überspringen Sie dieses Porträt.„
Aber der Verkäufer bestand auf der Reihenfolge: „Wer bietet für dieses Gemälde? Bedenken Sie, es ist ein Bild des verstorbenen Sohnes.„
Etwas zögerlich war eine Stimme von weit hinten im Saal zu vernehmen.
Es war der treue Gärtner des Hauses, der sprach: „Ich biete zehn Dollar für das Gemälde.„ Mehr konnte er nicht bieten.
Die Köpfe drehten sich. Der Verkäufer fuhr fort: „Also, zehn Dollar sind geboten. Wer bietet mehr?„
„Geben Sie es ihm für zehn Dollar. Dann können wir zur Sache kommen!„
Der Verkäufer zögerte immer noch. Die Menschen begannen sich aufzuregen. Dann endlich fiel der Hammer, und das Bild vom Sohn gehörte dem Gärtner.
Der Versteigerer legte den Hammer nieder und sprach: „Die Versteigerung ist zu Ende.„
„Und was ist mit all den Kunstwerken?„ „Es tut mir Leid. Als mir der Auftrag, die Versteigerung durchzuführen, anvertraut wurde, teilte mir der Anwalt eine geheime Klausel im Testament mit. Es war mir nicht gestattet, diese Klausel vor dem Verkauf des Porträts des Sohnes bekannt zu geben.
Die Klausel hat folgenden Wortlaut: ‚Wer das Bild meines Sohnes ersteigert, erbt auch meinen gesamten Besitz mitsamt allen Gemälden. Wer meinen Sohn ‚aufnimmt‟, erbt alles!„„
Dieser Bericht ist ein eindrückliches Bild für das ‚Testament‟ Gottes.
Die Bibel sagt: „Denen, die ihn (Jesus, den Sohn Gottes) aufnahmen, gab er Vollmacht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.„ (Joh 1,12) Jesus, der Sohn Gottes, erscheint vielen Menschen nicht besonders wertvoll. Sie sehen nicht, was er für sie bedeutet. Wer den Sohn aufnimmt, erbt alles! Dies ist die unfassbare Botschaft Gottes an uns Menschen. Es ist deshalb sehr traurig, wenn sich viele Menschen nicht einmal die Mühe machen, sich über diesen „Sohn„ richtig zu informieren. Sie laufen Gefahr, nicht nur Jesus zu verpassen, sondern mit ihm auch allen Segen, den Gott für sie bereithält.
Gott hat seinen einzigen Sohn, Jesus Christus, für uns gegeben. Er starb für uns am Kreuz, damit wir leben und an Gottes unbegrenztem Reichtum teilhaben könnten. Die ganze Last unserer Schuld übernahm Jesus Christus, als er starb. Wir können unbelastet neu beginnen, wenn wir unsere Schuld beim Namen nennen, ihn um Vergebung bitten und das Geschenk der Vergebung immer wieder neu dankbar in Anspruch nehmen. Menschen, die ganz auf Jesus Christus vertrauen und aus der Beziehung zu ihm leben, erfahren, wie ihr Leben erneuert wird. Die Bibel spricht von: neue Kreatur, neu geboren, erneuert von oben – durch Gott. Wer sein Leben mit dem Herrn Jesus teilt, wird erfahren, dass er Ihm ganz nahe ist und es keine Situation gibt, in der er ohne den Beistand und die Hilfe von Ihm leben müsste.
Es klingt fast unmöglich, aber: Wer den Sohn aufnimmt, erbt alles! Er wird gleichsam Teil der göttlichen Ewigkeit. Er lebt! Der Tod verliert seine alles beherrschende Macht und wird zum Übergang in ein neues, unvergängliches Leben. Vergebung, Erneuerung und ewiges Leben bekommt jeder, der den Herrn Jesus in sein Leben aufnimmt.
Als Anfang genügt ein einfaches Gebet: „Herr Jesus, ich nehme dich heute in mein Leben auf. Bitte vergib mir meine Schuld. Ich möchte mit dir leben, jetzt und für immer …„
„Wer den Sohn hat, hat das Leben. Wer den Sohn Gottes nicht hat, hat nicht das Leben.„ 1Jh 5,12
„Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben. Aber wer dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.„ Jh 3,36





Fakten über Hölle und Himmel. Wo willst du hin?

11 07 2011

Die Hölle und die Erde – ein Vergleich

Auf unserer Erde geschehen furchtbare Dinge, die uns hinlänglich bekannt sind. Es gibt

  • Kriege mit all den damit verbundenen Schrecknissen
  • Folterungen und Verstümmelungen
  • Plünderungen und Vergewaltigungen
  • Mord und Totschlag
  • Kindesentführungen und -misshandlungen
  • schreckliche Krankheiten, die zum Tode führen
  • Mobbing an den Arbeitsplätzen
  • Todesängste bei Katastrophen (z.B. Schiffsuntergänge, Flugzeugabstürze, todbringende Lawinen, Grubenunglücke, Großfeuer in Hotels und Hochhäusern).

Bedenken wir bei alledem: Alles Schlimme in dieser Welt ist endlich. Es dauert nur eine bestimmte Zeit, dann ist es vorbei.

Alles Schlimme, auch das Schlimmste in dieser Welt ist jedoch nicht mit der Hölle vergleichbar. In zwei Aspekten ist die Hölle schlimmer: Sie ist endlos und bei weitem schlimmer als alles, was je auf dieser Erde geschehen ist. Jesus hat die Hölle realistisch beschrieben als

  • einen Ort der ewigen Pein (Matthäus 25,46)
  • einen Ort der Verdammnis (Matthäus 7,13)
  • einen Ort des ewigen nicht verlöschenden Feuers (Markus 9,43+46)
  • einen Ort der Finsternis (Matthäus 25,30)
  • einen Ort des Heulen und Zähneklapperns (Matthäus 25,30)
  • einen Ort, wo der nagende Wurm nicht stirbt (Markus 9,44)
  • einen Ort in Flammen (Lukas 6,24).

Auch die Apostel beschreiben die Hölle als einen Ort der Finsternis, der Verdammnis und des Verderbens:

  • „sie sind Feinde des Kreuzes Christi, ihr Ende ist die Verdammnis“ (Philipper 3,18-19)
  • „Die werden Strafe leiden, das ewige Verderben, fern von dem Angesicht des Herrn und von seiner herrlichen Macht“ (2. Thessalonicher 1,8-9)
  • „ Ihr Teil ist die dunkelste Finsternis“ (2. Petrus 2,17)
  • „… welchen behalten ist das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit“ (Judas 13).

Wenn Jesus bzw. die Apostel die negativen Situationen der Erde beschreiben, dann gebrauchen sie Worte wie diese:

  • „Die Welt vergeht mit ihrer Lust“ (1. Johannes 2,17)
  • „Die ganze Welt liegt im Argen“ (1. Johannes 5,19)
  • „O du ungläubiges und verkehrtes Geschlecht“ (Lukas 9,41)
  • „So wird es auch diesem argen Geschlecht gehen“ (Matthäus 12,45)
  • „… unter diesem abtrünnigen und sündigen Geschlecht“ (Markus 8,38)
  • „dass wir erlöst werden von den verkehrten und argen Menschen“ (2. Thessalonicher 3,2).

Dies sind klare und scharfe Worte über die Situation unserer Welt. Aber nie gebrauchte Jesus solche Worte über diese Welt, wie er sie zur Charakterisierung der Hölle verwendete. Gemessen an allen Negativmerkmalen des Irdischen ist die Hölle in potenzierter Weise abgrundtief und schrecklich. Bei den Bewohnern der Erde unterscheidet Jesus zwischen Guten und Bösen, zwischen Gerechten und Ungerechten zwischen Kindern des Lichts und Kindern dieser Welt. In der Hölle gibt es keine Guten und keine Gerechten. Alle, die dort angekommen sind, sind Verdammte (Markus 16,16) und Verlorene (1. Korinther 1,18; 2. Korinther 4,3). Die Hölle ist ein Ort des nicht endenden Elends und Leides. Da die Not endlos ist, ist die Hölle ein Ort der absoluten Hoffnungslosigkeit. Nicht der geringste Schimmer an Hoffnung ist am Horizont erkennbar, weil Gott nicht mehr gegenwärtig ist. Dies zu wissen, führt zu einer immer tieferen und nie endenden Depression.

So wie alles Gute in dieser Welt begrenzt und endlich ist, ist auch das Böse begrenzt. Alles, aber auch alles in dieser Welt hat ein Ende. Hier ist alles nur vorläufig, drüben aber ist alles endgültig. Die Hölle ist genau so ewig wie der Himmel. So hat es Jesus gelehrt. In Matthäus 25,41 sagt Jesus uns heute schon, was er den Verlorenen wörtlich sagen wird: „Gehet weg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!“ Unsere Predigt gerät in eine Schieflage, wenn man Jesu Verheißungen verkündigt, seine Warnungen aber verschweigt.

Der Himmel und die Erde – ein Vergleich

Auf der Erde kennen wir mancherlei Anlässe und Situationen, die wir als außergewöhnlich schön, frohmachend und beglückend empfinden. Nicht alle erleben wir dasselbe, und doch kann jeder von markanten und schönen Erlebnissen seines Lebens berichten:

  • Wir lernen den richtigen Ehepartner kennen und verlieben uns zutiefst.
  • Eine Frau hält erstmals ihr neugeborenes Kind im Arm und ist überglücklich.
  • Ein Leistungssportler gewinnt bei der Olympiade die Goldmedaille und darf drei Minuten auf dem Siegertreppchen stehen. Jahrelang hatte er für diesen Sieg trainiert und nun surren die Fernsehkameras und verkünden diesen Erfolg.
  • Ein Wissenschaftler erhält den Nobelpreis und ist hocherfreut über diese Ehrung.
  • Einem Fußballfan gelingt es, eine Eintrittskarte für das Endspiel der Fußballweltmeisterschaft zu erwerben, und er wird Augenzeuge des Sieges seiner favorisierten Mannschaft. Er bricht in Jubel aus.
  • Ein Musikliebhaber erlebt die Uraufführung einer Sinfonie seines Lieblingskomponisten und ist entzückt.

Es gibt mancherlei Veranstaltungen (Theater, Musik, Sport) oder Begegnungen mit Menschen, die wir in unserem Leben als außergewöhnlich schön in Erinnerung behalten.

Vergleichen wir nun all die schönen Dinge des irdischen Lebens mit dem, was uns im Himmel zugesagt ist, dann erkennen wir mühelos, dass der Himmel alles nur erdenklich Gute auf dieser Erde bei weitem sprengt:

  • „Daher kann er [Jesus] auch auf ewig selig machen“ (Hebräer 7,25). Im Himmel, dem Ort ohne Sünde, wird das Glück vollkommen und unvergänglich sein, denn keines der Negativmerkmale dieser Welt wird dort das Leben trüben.
  • „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben“ (1. Korinther 2,9). Alles, was wir hier an Reizvollem, Sehens- und Hörenswertem auch nur aufzählen würden, verblasst im Angesicht des Himmels.
  • Jesus nennt uns einen wichtigen Grund seines Kommens: „Ich bin gekommen, dass sie das Leben und volle Genüge haben sollen“ (Johannes 10,10). Was hier schon beginnen darf, erfährt im Himmel die Vollendung. Der Himmel ist Leben im Überfluss. Mangel ist dort ein Fremdwort, denn es gibt nichts mehr zu verbessern. Langeweile und Müßiggang sind dort unbekannt, weil der Himmel vollkommen ist und echtes erfülltes Leben bedeutet.
  • Der Himmel ist der Ort, wo wir ewig bei Jesus sind: „Vater, ich will, dass, wo ich bin auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast“ (Johannes 17,24).
  • Im Himmel werden wir Jesus gleich sein: „Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein“ (1. Johannes 3,2). Nur von Jesus heißt es: „Er ist der Abglanz seiner [= Gottes] Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens“ (Hebräer 1,3). Wenn wir im Himmel Jesus gleich sein werden, dann ist konsequenterweise daraus zu schließen: Wir werden so umgestaltet, dass auch wir der Abglanz der Herrlichkeit Gottes und das Ebenbild seines Wesens sein werden. (Dir. und. Prof. a.D. Dr.-Ing. Werner Gitt)




Die Sinn-suche

11 07 2011

„Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind.“ (C.S. Lewis – Pardon ich bin Christ) Wir sehnen uns nach dem, für dem wir geschaffen sind, nach unserem Schöpfer. Und er ist auch die Antwort auf unser Leben, das fehlende Puzzleteil, wenn wir ihn kennen fügt sich alles zusammen, bekommen unser Dasein und unsere Sehnsüchte einen Sinn und eine Antwort. Er hat uns unwissende nicht mit unserer Hilflosigkeit überlassen, sondern er hat dem Menschen die Möglichkeit gegeben ihn zu finden.

Wir können selbst nicht Frieden, Erlösung und Antwort finden, wir brauchen Gott, der sich zu uns herunter neigt, und er hat es getan durch sein Wort, das er geredet hat und seine Menschwerdung in Jesus Christus. Neben den humanistischen Philosophen gab es zu allen Zeiten Menschen, die ihn „von ganzem Herzen“ gesucht haben und gefunden haben. Licht und Finsternis, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit haben in der Menschheitsgeschichte immer parallel existiert. Auch unsere Generation muss zwischen Leben und Hoffnungslosigkeit wählen.

Jesus ist der Weg zurück zu Gott, der Weg nach Hause. Bei Gott wird unsere Seele satt, dort gibt es echte Schönheit, dort werden wir erfahren wer wir sind, er ist jemand der uns nie verlässt und eine starke Hand, die uns für immer fest hält. Wenn du Gott kennst darfst du wieder träumen, denn es gibt einen guten Grund dafür.

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (2.Korinther 5,20)

soulsaver.de





Israel: Bewegung messianischer Juden kräftig gewachsen

6 07 2011

Die Bewegung messianischer Juden – sie glauben an Jesus Christus als den im Alten Testament angekündigten Messias – ist in den vergangenen Jahren in Israel kräftig gewachsen.

Aus einer kleinen Gruppe von etwa 300 Mitgliedern seien innerhalb von 40 Jahren rund 100 Gemeinden mit zusammen schätzungsweise bis zu 15.000 Angehörigen hervorgegangen, berichtete Pastor Odet Shoshani (Jerusalem), beim Jahresfest des Evangeliumsdienstes für Israel (Ostfildern bei Stuttgart) am 3. Juli in Leinfelden bei Stuttgart. Beispielsweise habe die von ihm geleitete Gemeinde „King of Kings“ (König der Könige) seit 2004 von 50 auf 200 Mitglieder zugenommen. Davon sei die Hälfte jünger als 20 Jahre alt. Shoshani appellierte an die Christen, die messianische Bewegung als Beginn einer geistlichen Erneuerung Israels zu sehen und mit Gebet und Spenden zu unterstützen. Von anderen Christen unterscheiden sich messianische Juden dadurch, dass sie an jüdischen Traditionen festhalten.

Kirchenrat für gemeinsame Gottesdienste von Christen und Juden

Auf dem Treffen betonten Redner die Verbundenheit von Christen und Juden. Die Prophezeiung des Apostels Paulus, dass sie gemeinsam Gottesdienste feiern werden, erfülle sich nicht erst im himmlischen Jerusalem, sondern ereigne sich bereits heute an vielen Orten, sagte der Missionsreferent der württembergischen Landeskirche, Kirchenrat Andreas Kümmerle (Stuttgart). Für Christen bedeute die Teilnahme an jüdischen Feiern eine Erinnerung an die Wurzeln ihres Glaubens. Im Namen der Kirchenleitung dankte Kümmerle dem Evangeliumsdienst für Israel für dessen vielfältige Versöhnungsarbeit, die auch Begegnungen zwischen messianischen Juden und arabischen Christen in Israel umfasse.

Christen sollen das Volk Israel lieben

Der Direktor des Evangelischen Allianzhauses im thüringischen Bad Blankenburg, Pfarrer Reinhard Holmer, rief ebenfalls zur Solidarität mit Israel auf. Weil Gott sich an das jüdische Volk gebunden habe, sollten auch Christen dieses Volk lieben. „Bindung an Gott bedeutet auch Bindung an sein Volk“, so Holmer. Er bedauerte, dass Christen diesen Auftrag viel zu selten ernstnähmen.  idea.de