22 01 2015

Wer die Ketten der Sünde gefühlt hat, weiß die Freiheit zu würdigen, mit welcher Christus ihn freigemacht hat. Charles Haddon Spurgeon





Wie verfolgte Christen den Islam erleben

19 01 2015

Ein Kommentar von Markus Rode, Leiter Open Doors Deutschland

Am 7. Januar hat Open Doors den Weltverfolgungsindex 2015 veröffentlicht, um auf die fehlende Religionsfreiheit von Millionen Christen weltweit aufmerksam zu machen. Namhafte Medien haben daraufhin die Rangliste der 50 Länder veröffentlicht, in denen Christen am stärksten verfolgt werden. 40 dieser 50 Länder haben muslimische Regierungen und sind vom Islam geprägt. Als Haupttriebkraft der zunehmenden Christenverfolgung gilt der islamische Extremismus, der weltweit und auch in der westlichen Gesellschaft immer deutlicher hervortritt.

Am Tag der Veröffentlichung des Weltverfolgungsindex ereignete sich in Paris der schreckliche Anschlag auf das Satire-Magazin Charlie Hebdo. Medien, Politiker, Kirchenvertreter und muslimische Verbände erklärten angesichts der erschütternden Nachrichten wie schon häufig zuvor, dass Terror und Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hätten. Der Islam, so der Tenor der meisten Beiträge, sei, richtig verstanden, eine friedliche Religion.

Wenn wir verfolgten Christen, die seit Generationen in islamischen Ländern leben, erklären würden, der Islam sei friedlich, so würden sie das als eine weitere Demütigung und Ungerechtigkeit empfinden. Denn sie zahlen gerade deshalb einen hohen Preis, weil sie mit einem Islam konfrontiert sind, der ihnen verbietet, ihren Glauben frei zu bekennen.

Werfen wir einen kurzen Blick auf die aktuelle Lebensrealität einiger Christen in islamischen Ländern, deren Leid stellvertretend für viele steht.

Im Sudan wurde die Ärztin und Christin Meriam Ibrahim wegen Apostasie (Abfall vom Islam) zum Tode verurteilt. Dabei ist sie bei ihrer christlichen Mutter aufgewachsen und hat sich selbst zeitlebens als Christin betrachtet. Ihr zweites Kind musste sie – mit Ketten gefesselt – im Gefängnis zur Welt bringen. In Pakistan wurde ein christliches Ehepaar wegen angeblicher Entweihung des Korans von einem aufgebrachten Mob grausam gelyncht. Im gleichen Land wurden in Lahore etwa 150 christliche Familien von mehreren Tausend Muslimen aus ihren Häusern gezerrt und vertrieben. Auslöser war der Vorwurf gegen einen Christen, er habe den Propheten Mohammed beleidigt.

Wie wirkt die Aussage, der Islam sei eine friedliche Religion, auf die pakistanische Christin Asia Bibi, die 2010 von einem islamischen Gericht wegen angeblicher Blasphemie zum Tod verurteilt wurde und seitdem in einer Todeszelle sitzt? Wie auf die Christen muslimischer Herkunft, die im islamischen „Gottesstaat“ Iran wegen Apostasie (Abfall vom Islam) in Gefängnissen gefoltert werden?

Auch wenn die große Mehrheit der Muslime in unserem Land einen friedlichen Islam praktiziert, müssen Millionen von Christen im Nahen und Mittleren Osten, in Zentralasien und Afrika seit vielen Jahren als Minderheit unter einem Islam leben, der ihnen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verweigert. Daran sind nicht nur extremistische Gruppen wie IS, Boko Haram, Al Kaida oder Hamas beteiligt. Auch viele andere verstehen sich deshalb als die „wahren“ Muslime, weil sie den Worten des Propheten vorbehaltlos Gehorsam leisten wollen. Diesen Muslimen wie auch ganzen Staaten gilt das „göttliche“ Gesetz der Scharia höher als jedes von Menschen gemachte Gesetz. Sie bekämpfen Christen, aber auch zunehmend gemäßigte Muslime, die den „wahren“ Islam aus ihrer Sicht verraten. Dies gilt u.a. auch für Länder wie Sudan oder Saudi-Arabien, in denen die Regierenden einen Islam durchsetzen, der die Menschenrechte der Christen und Andersgläubiger völlig missachtet.

Auch wenn der Islam in seiner extremistischen Ausprägung Hauptursache für die weltweite Christenverfolgung ist, sieht die weitaus größte Zahl der betroffenen Christen es nicht als ihre Aufgabe an, gegen den Islam vorzugehen. Stattdessen sind sie bestrebt, allen Muslimen nach dem Vorbild Jesu in Liebe zu begegnen und ihnen seine Botschaft des Friedens mit Gott und den Menschen weiterzugeben. Der Gründer von Open Doors, Bruder Andrew, buchstabiert das Wort „ISLAM“ auf ganz eigene Weise: I Sincerely Love All Muslims (Ich liebe alle Muslime).

Weil der Preis immer höher wird, den unsere Glaubensgeschwister durch die Zunahme der Verfolgung zahlen, brauchen sie umso mehr unsere Gebete und Unterstützung.

https://www.opendoors.de/od_live/stellungnahme_zum_islam/





„Das ewige Schimpfen auf die Bauern macht sie krank“

16 01 2015

Die Internationale Grüne Woche in Berlin öffnete am 16. Januar für die Besucher. Mehr als 1.600 Anbieter aus fast 70 Ländern zeigen ihre Waren. Aus diesem Anlass hat der EKD-Beauftragte für agrarsoziale Fragen, Clemens Dirscherl (Waldenburg-Hohebuch bei Schwäbisch Hall), mehr Ehrlichkeit im Umgang mit Landwirten und ihren Produkten gefordert. Verbraucher, zu denen er auch kirchliche und diakonische Einrichtungen zählt, wünschten in der Regel gesunde Lebensmittel, ohne dafür einen angemessenen Preis zahlen zu wollen, sagte Dirscherl der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Dadurch vermittelten sie den Bauern das Gefühl, ihre Arbeit nicht genügend zu würdigen. In zahlreichen Veröffentlichungen würden bäuerliche Betriebe meist mit negativen Eigenschaften in Verbindung gebracht, etwa Agrarfabriken, Massentierhaltung, Umweltverschmutzung, Wasserverbrauch und Nitratbelastung. Das „ewige Schimpfen auf die Bauern“ mache diese krank, stellt Dirscherl fest. Verständnis oder Anteilnahme an ihren Sorgen fänden sie kaum: „Dass Landwirte auch marktwirtschaftlich handeln müssen, nehmen Kritiker selten wahr.“ Das schlechte Image als seelenlose Naturzerstörer sei mindestens ebenso belastend wie die Angst, dass die Erlöse aus dem Verkauf von Fleisch, Getreide oder Milch nicht zum Überleben reichten.

idea.de





11 01 2015

Albert Einstein (1879-1955), deutscher Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger 1921:

„Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat sie kaum begriffen …

„Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorstellen mag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum ersten Mal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft.“

„Nicht Gott ist relativ, und nicht das Sein, sondern unser Denken.“

„Ich möchte wissen, wie Er (gemeint: der Herrgott) sich die Welt gedacht hat.“

Das ist in etwa Einsteins Credo. Flüssig und ohne Scheu redet er über Ihn und nimmt Ihn auch als Kronzeugen gegen die verhasste Quantenphysik:
„Raffiniert ist der Herrgott, boshaft aber nicht.“

„Gott würfelt nicht. Vielmehr hat Er die Welt nach einem ordentlichen Plan geschaffen, den zu finden Aufgabe der Wissenschaftler ist.“

Einen Gegensatz zwischen Religion und Wissenschaft sah Einstein nicht, im Gegenteil: Die beiden gehören für ihn zusammen. „Einen legitimen Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft kann es nicht geben“ meinte er 1930 in einem Artikel in der „New York Times“. Denn: „Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Naturwissenschaft ist blind.“ Für ihn war ein „kosmisches religiöses Gefühl“ das stärkste und nobelste Motiv der wissenschaftlichen Forschung. Denn „In diesem materialistischen Zeitalter sind die ernsthaften Wissenschaftler die einzigen tief religiösen Menschen.“

Quelle:

http://www.pro-leben.de/glaube/naturwissenschaftler_zitate.php





11 01 2015

Jesaja 60,2
Siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.

Johannes 12,46
Jesus sprach: Ich bin in die Welt gekommen als ein Licht, damit, wer an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.





11 01 2015

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11 01 2015

Beschuldigt nicht Gott für Zustände die Leute wie ihr verursacht haben. Graffiti an einer Hauswand





11 01 2015

Von allen Orten, an denen ich war, von allen Leuten, die ich je getroffen habe, und von allem Aufregenden, was ich je getan habe, kommt nichts dem gleich, was ich in Jesus gefunden habe. Zu wissen, dass meine Schuld vergeben ist und ich eine Beziehung mit Gott haben darf, ist das Beste, was mir je passieren konnte. Kirk Cameron, US-Schauspieler





11 01 2015

Auch wenn du nicht mehr glaubst, Erwartungen zurück schraubst und sagst ´an Gott glaub ich nicht`, sag ich dir ´Gott glaubt an dich!` Samuel Harfst





Warum so viel Schweigen zu islamischer Gewalt?

11 01 2015

Massive Kritik an den Kirchen und an der Bundesregierung wird in der katholischen Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ (Freiburg) geübt. Sie schwiegen weithin zum Bemühen militanter Islamisten, einen islamischen Staat mit Gewalt zu errichten (Dschihadismus), und stünden den im Nahen Osten verfolgten Christen im Wesentlichen nur mit Lippenbekenntnissen bei. Diese Ansicht vertritt Chefredakteur Johannes Röser in der Ausgabe vom 11. Januar. Katholischen Bischöfen und evangelischen Landesbischöfen wirft er vor, in ihren Weihnachts- und Neujahrsansprachen sich an der von den Medien geschürten „Hysterie gegen die im Grunde wenigen Demonstranten der Pegida-Bewegung“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) beteiligt zu haben. „Den vielen schweigenden Bürgerinnen und Bürgern, die sehr differenziert, aber mit nachdenklicher realpolitischer Wachheit sehen, was weltweit als Gewalt-Islamisierung abläuft und welches Potenzial an Dschihadismus bei uns längst untergetaucht ist und Fuß gefasst hat, wird indirekt kirchlich und medial pauschal gleich mit unterstellt, fremdenfeindlich, rassistisch, ja geradezu der Antichrist in Person zu sein“, schreibt Röser. Kirchenleiter wollten nicht wahrhaben, dass „die weltrevolutionäre Strömung des islamisierenden Gotteskriegertums alles andere als nur ein Randphänomen der islamischen Welt des 21. Jahrhunderts“ ist. Der reale schleichend wie rasant sich ausbreitende islamische Dschihadismus gehöre zu den größten weltpolitischen Bedrohungen der Gegenwart.

Vorwurf: Bundeskanzlerin redet nicht Klartext

Im Blick auf die Bundesregierung heißt es, sie sorge sich wegen der vielen Muslime im eigenen Land hauptsächlich darum, keine diplomatische Missstimmung aufkommen zu lassen. Im Fokus steht insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). In ihrer Neujahrsansprache habe sie sich geweigert, Klartext zu reden und die verfolgten Christen des Orients sowie Afrikas konkret und ausdrücklich beim Namen zu nennen, so Röser. Nur verklausuliert habe die Kanzlerin die Tatsache angesprochen, dass die Christenverfolger überall extremistische Muslime seien, die sich als wahre Muslime verstünden. Sie führten im Namen ihrer Religion und ihres Gottes einen „Heiligen Krieg“ mit Waffengewalt. Dabei unterjochten sie in den eroberten Gebieten hunderttausende Christen als „Ungläubige“, zwängen sie zu Bekehrungen und folterten sie als Kollaborateure mit dem „Westen“. Christliche Frauen und Mädchen würden vergewaltigt, verschleppt, verkauft und zu (Sex-)Sklavinnen der Krieger gemacht. Dazu habe Merkel nur „vage, blass und allgemein“ bemerkt: „2014 mussten wir außerdem erleben, dass die Terrororganisation Islamischer Staat alle Menschen verfolgt und auf bestialische Weise ermordet, die sich ihrem Herrschaftswillen nicht unterwerfen.“ Den deutschen Beitrag für die Geflüchteten habe sie unkonkret beschrieben: „Es ist selbstverständlich, dass wir ihnen helfen und Menschen aufnehmen, die bei uns Zuflucht suchen.“

„Operation Jesus“ könnte Flüchtlinge retten

Der Journalist fordert Europäer und US-Amerikaner auf, die aus ihrer Heimat vertriebenen Christen aus dem Elend und der Perspektivlosigkeit der Flüchtlingslager und Flüchtlingszonen herauszuholen. Sie sollten im gesamten Abendland Europa wie in der Neuen Welt eine dauerhafte Bleibe bekommen. Als Vorbild nennt Röser israelische Regierungen, die mit den Operationen Moses, Josua und Salomon zwischen 1984 und 1991 mehr als 10.000 Juden aus äthiopischen Flüchtlingslagern retteten und in Israel eine neue Heimat gaben. Mit einer ähnlichen „Operation Jesus“ könnte sich Deutschland „als besonders gastfreundliches Land für die verfolgten Christen erweisen, damit das orientalische Christentum nicht untergeht, sondern sich weiterentwickeln kann“.