Linke Kreise sind für den sexuellen Missbrauch mitverantwortlich

30 11 2010

Ansbach (idea) – Linke Kreise sind für den sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen mitverantwortlich. Diesen Vorwurf erheben die Autoren der Dokumentation „Die missbrauchte Republik – Aufklärung über die Aufklärer“.

In dem im Hamburger Verlag „Inspiration Un Limited“ erschienenen 170-seitigen Buch beschreiben unter anderen der frühere mecklenburgische Oberkirchenratspräsident Prof. Menno Aden, die Kinderpsychotherapeutin Christa Meves, die Journalisten Jürgen Liminski und Gabriele Kuby sowie der Philosoph Prof. Harald Seubert, wie in Deutschland rund 30 Jahre lang Pädagogen, Kirchenmitarbeiter, Juristen und Politiker sexuelle Aktivitäten von Erwachsenen mit Kindern verharmlosten oder sogar anpriesen. Herausgeber ist der Vorsitzende der Kirchlichen Sammlung um Bibel und Bekenntnis in Bayern (KSBB), Andreas Späth (Ansbach).





Pressefreiheit ist in Deutschland abgeschafft

30 11 2010




Verfolgung in Pakistan – englisches Video

26 11 2010

http://player.vimeo.com/video/15387270<p><a href=“http://vimeo.com/15387270″>Pakist.Shaf</a&gt; from <a href=“http://vimeo.com/user4801092″>via-dolorosa</a&gt; on <a href=“http://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>





Pakistan: Zum Tode verurteilte Christin nicht mehr in Haft

26 11 2010

Die wegen Gotteslästerung zum Tode verurteilte pakistanische Christin Asia Bibi ist aus dem Gefängnis entlassen worden und befindet sich bei ihrer Familie.

Diese hält sich aus Angst vor Anschlägen muslimischer Extremisten versteckt. Ob Pakistans Staatspräsident Asif Ali Zardari ein Gnadengesuch der zum Tod durch den Strang Verurteilten angenommen hat, ist weiter unklar. Das teilte die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt am Main der Evangelischen Nachrichtenagentur idea am 25. November mit. Die IGFM stützt sich auf Informationen eines katholischen Priesters, der in Kontakt mit der Familie Bibi steht. Der Fall der Christin hat international starkes Aufsehen erregt; unter anderem hat sich Papst Benedikt XVI. für ihre Freilassung eingesetzt.

Bibi war „Gefangene des Monats“

Die Tagelöhnerin war am 19. Juni 2009 im Dorf Itanwali, 75 Kilometer westlich von Lahore, verhaftet worden. Die in einer Obstplantage Beschäftigte wurde von Arbeitskolleginnen beschuldigt, den Islam beleidigt zu haben. Auslöser war ein Streit um Wasser. Bibi hatte auf Geheiß eines Landwirts das Nass für die Feldarbeiterinnen geschöpft. Diese weigerten sich jedoch zu trinken, weil das Gefäß von einer Christin berührt und damit „unrein“ geworden sei. Später wurde sie von aufgebrachten Muslimen überfallen und zu einer Moschee geschleppt. Dort sollte sie ihrem Glauben abschwören. Als sie sich weigerte, wurde sie geschlagen und vergewaltigt, bevor man sie der Polizei übergab. Im Oktober 2009 benannten die IGFM und idea Bibi als „Gefangene des Monats“ und riefen zur Unterstützung für sie auf. Am 8. November 2010 verurteilte sie das Oberste Gericht in Lahore aufgrund des Blasphemiegesetzes zum Tode. Wegen einer möglichen Begnadigung drohten islamische Extremisten Bibi mit dem Tod.

Forderung: Blasphemiegesetz abschaffen

Weil die Behröden befürchten, dass sie im Gefängnis von Sheikupura umgebracht werden könnte, wurde sie mit ihrem Ehemann Ashiq Masih, einem Ziegelarbeiter, und den beiden 11 und 13 Jahre alten Töchtern in die Hauptstadt Islamabad gebracht. Dort befinden sie sich im Untergrund. Nach Angaben des IGFM-Informanten besteht die Hoffnung, dass die Familie zur Sicherheit ins Ausland gebracht wird. Im Zusammenhang mit dem Fall Bibi sind erneut internationale Forderungen laut geworden, das pakistanische Blasphemiegesetz abzuschaffen, das seit 1991 in Kraft ist. Ein Todesurteil wurde bisher nicht vollstreckt, doch wurden über 650 Christen wegen eines oft unbegründeten Verdachts angeklagt. In Pakistan ist der Islam Staatsreligion. Von den 173 Millionen Einwohnern sind etwa 95 Prozent Muslime, zwei Prozent Christen, zwei Prozent Hindus und der Rest Sikhs, Buddhisten und Anhänger anderer Religionen. Von den Christen sind etwa zwei Millionen Protestanten, eine Million Katholiken und 600.000 Mitglieder orthodoxer oder unabhängiger Kirchen.

Quelle: idea.de





Umfrage: Bevölkerung lehnt Grüne Gentechnik ab

24 11 2010

Annähernd drei Viertel der Deutschen sind gegenüber der Grünen Gentechnik skeptisch eingestellt. Das geht aus einer aktuellen Eurobarometer-Umfrage hervor, die in 32 europäischen Staaten durchgeführt und jetzt veröffentlicht wurde. Befragt wurden allein 26 700 Personen in der EU-27, darunter gut 1 500 in Deutschland.

Danach sind 72 % der befragten Bundesbürger der Meinung, dass die Entwicklung von gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln nicht ermutigt werden sollte. Im Durchschnitt der Europäischen Union teilen lediglich 61 % der Interviewten diese Auffassung. Allerdings sind die Deutschen auch entschiedener, denn hierzulande haben lediglich 8 % keine dezidierte Meinung zu diesem Thema; doppelt so viele Unentschlossene sind es im EU-Mittel. Lediglich ein Fünftel der Deutschen und 23 % der EU-Bürger sagen ausdrücklich Ja zur Förderung der Gentechnik im Lebensmittelbereich.

Ferner zeigen die Ergebnisse, dass es vor allem der Gentransfer zwischen Arten beziehungsweise von Bakterien oder Tieren auf Pflanzen ist, der in der Bevölkerung ein ungutes Gefühl verursacht: Die Übertragung einer Schädlingsresistenz von einem Bakterium auf einen Apfelbaum lehnen 57 % der Europäer und 69 % der Deutschen ab. Wenn die Resistenz mit Hilfe der Gentechnik jedoch lediglich von einer Apfelsorte auf die andere übertragen würde, läge der Anteil der Gegner um jeweils etwa 20 Prozentpunkte geringer.

Noch eindeutiger fällt die Ablehnung des Klonens in der Nutztierhaltung aus. Rund 82 % der Deutschen und 70 % der Europäer sagen, dass das Klonen von Tieren zur Nahrungsmittelerzeugung nicht ermutigt werden sollte.





Alte Tugend neu entdeckt: Ehrlich währt am längsten

24 11 2010

Ehrlichkeit steht bei den Deutschen hoch im Kurs. Diese Tugend ist die Nummer 1 bei den Erziehungszielen von Familien und gilt auch in der Wirtschaft als eine der wichtigsten Kompetenzen.

Darauf macht das Institut der deutschen Wirtschaft (Köln) in seinem Informationsbrief „Wirtschaft und Ethik“ aufmerksam. In der Erziehung seien wieder traditionelle Tugenden gefragt, heißt es unter Berufung auf Studien der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen. Während Ehrlichkeit seit zehn Jahren an der Spitze stehe, sei die Erziehung zur Selbständigkeit und zur Selbstverwirklichung, die jahrzehntelang auf dem zweiten Platz lag, an die fünfte Stelle gerutscht. Hinter Ehrlichkeit belegten Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und Selbstvertrauen die nächsten Plätze. Auf Selbständigkeit folgten Anstand, Verantwortung, Fleiß und Gerechtigkeit. Im Jahr 1982 führte Selbstvertrauen die Rangliste an, gefolgt von Lebensfreude, Ehrlichkeit, Aufgeschlossenheit, Kontaktfähigkeit, Fröhlichkeit, Toleranz und Kritikfähigkeit.

Manager: Wort halten und Taten sprechen lassen

Wahrhaftigkeit sei heute auch bei Managern gefragt, so das Institut. Glaubwürdige Führung bedeute, „dass man sein Wort hält bzw. seinen Worten Taten folgen lässt“. Integres Handeln werde in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Wie es weiter heißt, suchen heute immer mehr Menschen Schutz und Geborgenheit in der Familie. Sie sei für 90 Prozent der Deutschen das Wichtigste im Leben. 74 Prozent sähen eine Möglichkeit der Selbstverwirklichung darin, zu heiraten und eine Familie zu gründen.

idea.de

Achte auf die Menschen, die aufrichtig und ehrlich sind! Du wirst sehen: Auch in Zukunft werden sie in Frieden leben. Doch wer sich von Gott lossagt, der wird umkommen; seine Zukunft ist der Tod.

[Psalm 37,37]





Homosexuelle Partner im Pfarrhaus? – Evangelikale sagen Nein

24 11 2010

Für eine lebhafte Debatte in der evangelischen Kirche sorgt derzeit die Frage, ob ein Zusammenleben von Homosexuellen im Pfarrhaus möglich sein soll.

Anlass sind jüngste Entscheidungen in der EKD und auf landeskirchlicher Ebene. Die EKD-Synode beschloss auf ihrer Tagung Anfang November ein einheitliches Dienstrecht, das es den 22 Landeskirchen überlässt, ob homosexuelle Pfarrer mit ihrem Partner in kirchlichen Dienstwohnungen zusammenleben dürfen. Etliche Landeskirchen gestatten schwulen und lesbischen Paaren bereits das Zusammenleben im Pfarrhaus, wenn die Gemeindeleitung und andere kirchenleitende Gremien zustimmen. Gegen eine solche Erlaubnis wendet sich die evangelikale Bewegung. Die Evangelische Nachrichtenagentur idea führte eine Umfrage bei deren Spitzenrepräsentanten durch. Nach Ansicht des Generalsekretärs der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), können kirchliche Verantwortungsträger nicht in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zusammenleben „und darum auch nicht im Pfarrhaus“. Dies sei nicht mit den biblischen Vorstellungen und der notwendigen Vorbildfunktion vereinbar, „die man auch von kirchlichen Amtsträgern erwarten kann und muss“. Er sehe die Ehe als eine „alternativlose Schöpfungsordnung Gottes an, in der Mann und Frau in einer lebenslänglichen Liebes- und Treuegemeinschaft miteinander verbunden sind“, so Steeb. Wer das nicht leben könne oder wolle, habe die Möglichkeit, seinen Weg alleine zu gehen.

Pietisten-Präses warnt vor Spaltung

Ähnlich argumentiert der Präses des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbands (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften), Pfarrer Michael Diener (Kassel): „Praktizierte Sexualität gehört nach unserem Verständnis des biblischen Menschenbilds in den geschützten Raum der Ehe von Mann und Frau.“ An dieser Position halte man mit der überwiegenden Mehrheit der weltweiten Christenheit auch unter veränderten Zeit- und Gesellschaftsbedingungen fest: „Daher lehnen wir Segnungen gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften ebenso ab wie die Öffnung der Pfarrhäuser für homosexuelle Paare.“ Den Verantwortlichen der EKD und der Landeskirchen sei diese Einstellung aus vielen Gesprächen bekannt. Diener: „Wir warnen vor einer weiteren Spaltung der evangelischen Christenheit wie auch der Ökumene und werden in den Gesprächen mit den einzelnen Landeskirchen dafür werben und darum ringen, dass unsere Bedenken in der landeskirchlichen Umsetzung des EKD-Dienstrechts Berücksichtigung finden.“ Zugleich bleibe es dabei: „Wir treten als evangelisch-pietistische Christinnen und Christen mit unserer biblisch-christlichen Überzeugung in dieser grundlegenden hermeneutischen und ethischen Frage innerhalb unserer evangelischen Kirche auf und nicht aus.“ Diener teilt „nicht die Hysterie, mit der nun teilweise im evangelikalen Lager der ‚Status Confessionis’ ausgerufen wird und die Einseitigkeit, mit der man den Balken im Auge der anderen sieht, aber den eigenen Splitter nicht wahrnimmt.“

Bekennende Gemeinschaften: Mutig widersprechen

Der Vorsitzende der Konferenz Bekennender Gemeinschaften in den evangelischen Kirchen Deutschlands, Pastor Ulrich Rüß (Hamburg), ruft Christen zum „mutigen Widerspruch“ auf. Das Pfarrhaus habe einst für eine gewisse christlich-ethische Vorbildfunktion in Ehe und Familie mit starker kultureller Prägekraft gestanden: „Damit ist es endgültig vorbei.“ Wenn Synoden unter Auflagen eines Konsenses mit Kirchenvorstand, Dekan und Bischof das Pfarrhaus für homosexuelle Paare öffneten, entschieden sie „im Dissens zu Gottes Wort, zum Bekenntnis, zur Jahrtausende alten christlich-ethischen Tradition in allen Kirchen und zur Ökumene“. Kirche gebe sich auf, wenn sie sich ethisch leiten lasse vom gegenwärtigen Hauptstrom, von der Konsequenz der Gender-Ideologie, dem von christlicher Ethik losgelösten Toleranzdiktat und der sogenannten öffentlichen Meinung. Rüß: „Die Kirche mit Zukunft sieht sich als Kontrastgesellschaft im Widerspruch zur gott-losen Ethik  der vielen.“ Das Leitbild von Ehe und Familie sei in der Kirche nachhaltig beschädigt.

PGB: Nicht dem Zeitgeist anpassen

Der Vorsitzende des Pfarrerinnen- und Pfarrer-Gebetsbunds (PGB), Werner Kenkel (Halver/Westfalen), bedauert es in seiner Stellungnahme „sehr, dass sich die evangelische Kirche wieder einmal dem Zeitgeist allzu sehr anpasst“. Von der Bibel her könne er die zunehmende Tendenz, homosexuelle Partnerschaften in Pfarrhäusern zu erlauben, nur ablehnen. Nach biblischem Menschenbild erfülle sich Gottes Wille eindeutig im verbindlichen Zusammenleben von Mann und Frau in der Ehe: „Wie ein Pfarrer/eine Pfarrerin nach außen das Leitbild Ehe vertreten soll, wenn er/sie mit Erlaubnis seiner/ihrer Kirche etwas anderes praktiziert, ist mir schleierhaft.“

Quelle: idea.de