US – Endzeitprophet Harold Camping tut Buße

9 03 2012

Für seine falschen Vorhersagen des Weltuntergangs bittet der US-amerikanische Radioevangelist Harold Camping (Oakland/Kalifornien) um Entschuldigung. Der 90-Jährige hatte in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder den „Jüngsten Tag“ angekündigt.

Zuerst sollte es nach seiner Berechnung im Jahr 1994 stattfinden; dann datierte er den Weltuntergang und die Entrückung der Gläubigen auf den 21. Mai 2011. Schließlich sagte er das Ereignis für den 21. Oktober 2011 voraus. Als die Termine ohne die angekündigten spektakulären Vorkommnisse verstrichen, erklärte er, die Ereignisse hätten „geistlich begonnen“. Der ehemalige Ingenieur ist Präsident des internationalen christlichen Radiosenders Family Radio. Jetzt zeige die Organisation Reue, berichtet die Online-Zeitung Christian Post. „Wir haben die schmerzhafte Lektion gelernt, dass die gesamte Schöpfung in Gottes Hand ist und dass er die Zeit zu seiner Zeit – nicht zu unserer – zu Ende bringen wird“, heiße es in einer Erklärung der Radiomission. Es sei nicht nur falsch, sondern auch „sündig“ gewesen, auf den angekündigten Terminen zu beharren. Man bitte Gott und die Menschen dafür um Vergebung. Man habe eingesehen, dass jene Christen Recht hätten, die an Bibelworte erinnerten, wonach niemand den Jüngsten Tag datieren kann. In der Heiligen Schrift spricht Jesus Christus wiederholt vom Ende der Welt. Als Zeichen nennt er Kriege und Kriegsgerüchte, Hungersnöte und Erdbeben, Christenverfolgung und das Auftreten von falschen Propheten. Jesus ruft seine Nachfolger daher zur Wachsamkeit auf. Zugleich warnt er davor, sich auf ein Datum festzulegen: „Von dem Tag aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater. … Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer Herr kommt!“ (Matthäus 24,36.42).

idea.de





2012 – Das irre Geschäft mit dem Weltuntergang.

9 01 2012

„Bücher mit einschlägigen Titeln überschwemmen derzeit die Regale in den USA, berichtet die Zeitung „New York Daily News“. „Alles was ‘2012′ und ‘Tag des jüngsten Gerichts’ im Titel hat, wird wie am Fließband produziert“, sagte Mystery-Forscher Benjamin Radford dem Blatt.
Online-Shops bieten Unmengen Endzeit-Ware zum Bestellen. DVDs mit Titeln wie „2012 – der Untergang der Menschheit“ oder „2013 – Erwachen der neuen Menschheit. Die Zukunft beginnt jetzt!“ finden ebenso Abnehmer wie bedruckte Apokalypse-Shirts („Game Over 12/21/2012“).
Auch Unterwäsche, Uhren, Kaffeetassen, Kalender und Münzen mit Weltuntergangs-Szenarien kann man online shoppen. Mehr als ein Dutzend Smartphone-Apps zählen den Countdown bis zum Tag X runter.
Die Untergangs-Theorie basiert auf einer Maya-Steintafel aus Tortuguero. Daraus soll hervorgehen, dass am 21. Dezember 2012 diese menschliche Zivilisation endet, wie auch immer.
Warum der Kalender an diesem Tag nach 5125 Jahren abrupt endet, kann die Wissenschaft bis heute nicht erklären.
Autor Walter-Jörg Langbein (54), der lange in Mittel- und Südamerika forschte, glaubt: „Die Maya wollten uns damit warnen. Nach ihrem Verständnis endet an diesem Tag die erste Stufe der Menschheit, etwas Neues beginnt.“
Was genau, darüber gehen die Meinungen der Endzeit-Propheten auseinander. Die Theorien reichen von einem neuen kosmischen Bewusstsein bis zur Landung Außerirdischer.
Einige sehen den Untergang der Welt sogar ganz real kommen, als Katastrophe wie in den Filmen von Roland Emmerich. Der Regisseur („Independence Day“) schwelgt in seinem Endzeitepos „2012“ in Visionen von Vulkanausbrüchen, Erdbeben und Monsterwellen.
In Zentralamerika leben heute noch sechs Millionen Maya, die so genannten „Indigenas“. Viele von ihnen bereiten sich mit religiösen Zeremonien, dem Verbrennen von Weihrauch und Gebeten auf das magische Datum vor.“ www.bild.de/news/ausland/…ergang-21863594.bild.html

Gott sagt dazu klar und deutlich:

„Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige von dem Glauben abfallen werden und verführerischen Geistern und teuflischen Lehren anhängen“ (1 Timotheus 4,1)

Zu diesen teuflischen Lehren gehört auch die 2012-Thematik. Es ist nicht schwer zu durchschauen, warum Satan ein Interesse daran hat, Menschen durch die 2012-Ideologie zu verführen. Denn ein Mensch, der seine Hoffnung auf ein neues, goldenes Zeitalter im Jahr 2012 setzt, wird nicht die Notwendigkeit erkennen, vom bisherigen Weg umzukehren und zum Glauben an Jesus Christus zu kommen. Jesus sagt ausdrücklich: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Es führt kein Weg zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14,6).
In der 2012-Ideologie kommt Jesus jedoch mit keiner Silbe vor. Stattdessen beruht das System auf dem Kalender der Maya, einem Volk, welches für seinen Götzendienst bekannt war und für das ausgerechnet der Schlangengott Kukulcan oder auch Quetzalcoatl eine hohe Bedeutung hatte. Für 2012 wird in Newage-Kreisen die Rückkehr dieser Gottheit erwartet (siehe der Punkt Mayakalender). Es ist also klar, um wen es geht: Nicht um Jesus Christus, den Sohn Gottes, sondern um die Schlange, um Satan.
Auch müssen wir uns fragen, wie allein aufgrund des Kommens einer bestimmten Zeit das Herz der Menschen besser werden soll. Gott hat durchgängig immer das Herz der Menschen, also ihre Einstellung, ihren Glauben kritisiert. Es geht Gott um eine Erneuerung der Herzen. Doch Gott gibt klar vor, wie ein Mensch ein neues Herz bekommen kann:
„Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen. In der Liebe verwurzelt und auf sie gegründet“ (Epheser 3,17)
„Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Korinther 5,17)
Der Weg führt über den Glauben an Jesus Christus. Nicht über das Jahr 2012. Es ist Gott, der allein neue Herzen schenken kann. Das tut er durch seinen Geist, der in allen wohnt, die Jesus Christus angenommen haben. Wer dies bereits getan hat, kann bestätigen, wie Gott an einem arbeitet und man tatsächlich Stück für Stück ein neuer Mensch wird, nach dem Willen Gottes.
Daher die eindringliche Bitte: Lassen Sie sich nicht anstecken vom 2012-Wahn. Dieser Weg führt ganz weit weg von Gott. Das neue Zeitalter, wie es die Newage Anhänger propagieren wird es nicht geben. Vielmehr wird diese Welt ganz vergehen. Wir wissen nicht, wann das sein wird. Aber es wird passieren und es ist eine gute Entscheidung, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten. Die beste Vorbereitung ist Jesus Christus als Herrn des eigenen Lebens anzunehmen. Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung: info@j2012.de





Glaubt den falschen Propheten nicht!

20 05 2011

Gegen Endzeitspekulationen haben sich Theologen und Weltanschauungsexperten aus Deutschland ausgesprochen. Anlass ist die Vorhersage des US-Predigers Harold Camping (Oakland/ Kalifornien), dass sich die Entrückung der Christen am 21. Mai ereignen wird. Der pensionierte Ingenieur will das Datum aus Bibelstellen abgeleitet haben. Dann würden die Christen zum Himmel fahren, während die Ungläubigen auf der Erde bleiben und sterben müssten. Den Weltuntergang sieht er für 21. Oktober voraus.

Camping rät seien Anhängern, die verbleibende Zeit mit Familienangehörigen und Freunden zu verbringen, da man nicht wisse, wann man sich wiedersehe. Für den Vorsitzenden des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT), Rolf Hille (Heilbronn), sind solche Voraussagen ein immer wiederkehrendes Ärgernis. „Man könnte geradezu vom ‚Gesetz der Erhaltung des apokalyptischen Unsinns’ reden, wenn man die Vorhersagen dieses selbsternannten Endzeitpropheten liest“, sagte er am 20. Mai auf Anfrage von idea. In der Vergangenheit habe es unzählige falsche Berechnungen der Entrückung und der Wiederkehr Christi gegeben. Kaum habe sich eine Voraussage als falsch erwiesen, breche die nächste Falschmeldung über die Christenheit herein. Demgegenüber verweist Hille auf die Aussagen Jesu über die Endzeit: „Die Sache ist klar und einfach, denn Jesus selbst hat in Matthäus 24,36 über den Zeitpunkt seiner Wiederkunft gesagt: Von dem Tag aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.“ Hille: „Allen verunsicherten Christen ist zu sagen: Glaubt ihnen nicht; es sind falsche Propheten!“

EZW: Kein biblischer Endzeitfahrplan

Ähnlich äußerte sich der Leiter der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW), Reinhard Hempelmann (Berlin). Er wies gegenüber idea Campings Prophezeiungen als spekulative Bibelauslegung zurück. Hempelmann: „Der Bibel kann kein Endzeitfahrplan entnommen werden.“ Aber solche Prophetien lägen dem neuzeitlichen Menschen offensichtlich nahe. Krisenzeiten seien häufig von „euphorischen oder düsteren Zukunftserwartungen“ begleitet. Ein apokalyptischer Weltpessimismus sei zwar nicht als breite Strömung erkennbar, werde aber in bestimmten Milieus gepflegt und gelebt.

Christen machen keine Angst

Hempelmann hob hervor, dass das zentrale Thema der Bibel nicht der Weltuntergang sei, sondern das Kommen Gottes: „Die Worte vom Ende der Zeit wollen nicht Angst machen, sondern die Verängstigten trösten.“ Die Erwartung des Reiches Gottes entlasse auch keineswegs aus irdischer Verantwortung, sondern fördere die Liebe zum Leben, die Hoffnungsfähigkeit im Leiden und die Dankbarkeit für die Gaben der Schöpfung.

Camping-Jünger: Was wird aus unseren Haustieren?

Campings Prophezeiung hat auch skurrile Folgen. So nehmen laut Presseberichten mehr als 250 seiner Nachfolger die Dienste des atheistischen Unternehmens Eternal Earth-Bound Pets (Ewige irdisch-orientierte Haustiere) in Anspruch. Es soll sich nach der Entrückung der Christen um ihre zurückbleibenden Vierbeiner kümmern. Die Firma verlangt für diese Dienstleistung 135 Dollar (95 Euro). idea.de





„Naturkatastrophe in Japan: Und Gott?

16 03 2011

„Politiker, Wirtschaftsleute, Wissenschaftler und Techniker haben uns lange vorgemacht, wir – oder sie – hätten alles im Griff. Nur ruhig! Jetzt sehen wir: Sie und wir haben nichts im Griff.“

Nur die neueste Katastrophe bekommt Aufmerksamkeit. Jetzt die Atomkatastrophe, das Erdbeben und der Tsunami in Japan. Im Schatten dessen mordet Gaddafi seine Bevölkerung. Rebellionen brodeln in arabischen Ländern. Der Konflikt zwischen Israel und Palästinensern scheint unlösbarer als je zuvor. Die Finanzkatastrophe droht. Flüchtlingsströme aus Afrika drängen nach Europa. Iran, Afghanistan, Al-Qaida, Zimbabwe, Kongo, Kaukasus, Christenverfolgungen durch Islamisten. Wir vergessen schnell. Wir hoffen, dass uns die Probleme nicht zu nahe kommen. Die Regierenden sind ratlos. Sie können sich nicht auf Lösungswege einigen.

Was haben Japan, Afrika & Islam mit Gott zu tun?

Hat das alles etwas mit Gott zu tun? Jesus wurde von seinen Schülern gefragt: „Was wird das Zeichen sein für dein Kommen und für das Ende der Welt?“ (Matthäus 24). Er nannte die Signale: Religiöse Verführung, Kriege, Revolutionen, Hungersnöte, Erbeben, Christenverfolgungen, eine extreme Zunahme der Verachtung von Recht und Gerechtigkeit. Wie aktuell! „Seht zu und erschreckt nicht … es ist noch nicht das Ende da“, sagt Jesus. Diese Schrecken seien der Anfang der Geburtswehen der neuen Welt, die Gott schaffen wird. Jesus nennt noch ein Indiz, dass wir auf der Zielgeraden der Geschichte sind: Das Evangelium wird allen Völkern verkündet. Ja, auch das geschieht heute.

Gott (!) sitzt im Regimente …

Jesus erzeugt keine Weltuntergangsdepression, sondern gibt illusionslose Zuversicht. Gott ist im Regiment. Politiker, Wirtschaftsleute, Wissenschaftler und Techniker haben uns lange vorgemacht, wir – oder sie – hätten alles im Griff. Nur ruhig! Jetzt sehen wir: Sie und wir haben nichts im Griff.

… aber wir haben Gott vergessen

Seit 65 Jahren haben wir Frieden und Wohlstand in Deutschland. „Weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur Umkehr leitet?“ (Römer 2,4). Nein. Wir sind reich und brauchen Gott nicht. Begreifen wir denn nun vielleicht, dass Not und Schrecken Gottes Ruf zur Umkehr sind? Nein, nur ja die aktuellen Ereignisse nicht ideologisieren! „Sie lassen sich nichts sagen und sehen nichts ein, sie tappen dahin im Finstern. Darum wanken die Grundfesten der Erde.“ Das ist der Kommentar der Bibel zur Gottvergessenheit unserer Gesellschaft und unserer Führungselite. Nachzulesen in Psalm 82,5. Jesus war realistisch: „Sie aßen und tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten … Und sie beachteten es nicht, bis die Sintflut kam und raffte sie alle dahin – , so wird es auch sein beim Kommen des Menschensohnes.“

Die Furcht Gottes ist der Weisheit Anfang. Wir brauchen jetzt Weisheit – bitter nötig.“

Ulrich Parzany (Pfarrer und Leiter von ProChrist und langjähriges Vorstandsmitglied der Deutschen Evangelischen Allianz)





Parzany: Auf der Zielgeraden der Geschichte

15 03 2011

Nach Ansicht des Leiters von Europas größter Evangelisationsreihe ProChrist, Ulrich Parzany (Kassel), mehren sich die Indizien, „dass wir auf der Zielgeraden der Geschichte sind“. In einem Kommentar für idea verweist er auf die Zeichen, die Jesus für das Ende der Welt genannt hat: Religiöse Verführung, Kriege, Revolutionen, Hungersnöte, Erdbeben, Christenverfolgung, eine extreme Zunahme der Verachtung von Recht und Gerechtigkeit (Matthäus 24). „Wie aktuell“, kommentiert Parzany in einem idea-Kommentar. Diese Schrecken seien „der Anfang der Geburtswehen der neuen Welt, die Gott schaffen wird“. Hinzu komme ein weiteres Zeichen, das Jesus nannte: Das Evangelium wird allen Völkern verkündigt. Auch das geschehe heute. Laut Parzany handelt es sich um „Gottes Ruf zur Umkehr“.  Pfarrer Klaus-Jürgen Diehl – von 1995 bis 2008 Leiter des Amtes für missionarische Dienste in Westfalen – beobachtet ebenfalls in der Gegenwart „ein immer deutlicheres apokalyptisches Gefälle“. Er warnt aber in einem Beitrag für idea davor, daraus einen „exakten Fahrplan für die letzte Phase der Weltgeschichte bis zur Wiederkunft Jesu zu entwickeln“. Vielmehr mahne das Neue Testament zur Nüchternheit und Wachsamkeit. Jesus habe seinen Jüngern zudem aufgetragen: „Handelt, bis ich wiederkomme!“ (Lukas 19,13). idea.de





Das Ende der Welt im Jahr 2012?

16 08 2010

Sollten wir das Ende der Welt im Jahr 2012 erwarten? Gemäss der heutigen Kultur sollten wir es. Internetseiten, Fernsehsendungen, verschiedene „Dokumentationen“ auf Historiensendern und der Film „2012“ weisen alle darauf hin, dass das Jahr 2012 das Ende der Weltgeschichte bedeutet. Aber ist es wirklich wahr? Woher kommt diese Idee? Erstaunlicherweise
kommt dieser ganze Hype über das Ende der Welt im Jahr 2012 von
einem alten Reich, das vor fast 500 Jahren besiegt wurde.
Ist 2012 das Ende der Welt?
Seit Beginn der menschlichen Zivilisation ist die Menschheit von zukünftigen Ereignissen fasziniert. Der Wunsch, die Zukunft zu kennen, kann an der Anzahl von populären Büchern und Medienprodukten über dieses Thema erkannt werden. Aber das Konzept, dass wir das Ende der Welt im Jahr 2012 erleben werden, ist ein eher neues Phänomen.
Es kommt von Spekulationen bezüglich der alten Maya-Zivilisation, welche einst im heutigen Mexico angesiedelt war.
Die Mayas haben sorgfältig ausgearbeitete Tempel auf ihrem Land gebaut und die Bewegung der Sterne und Planeten religiös mit verfolgt. Durch ihre Beobachtungen haben sie den mesoamerikanischen Kalender entwickelt, eine anspruchsvolle Methode, um die Zeit im Auge zu behalten.
Ich will hier keine detaillierte Untersuchung des mesoamerikanischen Kalenders aufstellen, sondern nur kurz zwei Teile dieses Kalendersystems erwähnen, das Tzolk’in und das Haab, die für eine Periode von 52 Zyklen synchronisiert wurden (was einer Periode von 52 Jahren entspricht). Um mehr als nur 52 Jahre zu verfolgen, haben sich die Mayas
auf den Gebrauch des langfristigen Kalenders verlassen, welcher sich in 5‘125 Jahr- Zyklen bewegt hat. Gemäss vielen, die davon überzeugt sind, dass das Jahr 2012 das Ende der Weltgeschichte bedeutet, endet in diesem langfristigen Kalender der Mayas der 5‘125 Jahr-Zyklus am 21. Dezember 2012. Was jedoch an diesem Datum genau geschehen soll, wird noch heiss diskutiert.
Einige New Age Anhänger behaupten, dass eine „Bewusstseinsverändeung“ die menschliche Rasse umwandeln wird, während andere ein goldenes Zeitalter des menschlichen Fortschritts erwarten.
Die Menschen, die denken, dass es das Ende der Welt einläutet, sagen eine ganze Reihe von Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis, Hurrikans, Sonnenstürme und magnetische Polumwandlungen voraus. Einige sagen sogar, dass die Erde mit einem Asteroiden, einem Kometen oder einem anderen Planeten kollidieren wird.
Während die Mayagelehrten und Archäologen über diese Behauptungen streiten, geht die öffentliche Faszination über das Ende der Welt im Jahr 2012 und insbesondere über das spezifische Datum vom 21. Dezember 2012 unvermindert weiter.
Die Veröffentlichung von zahlreichen Büchern wie dem Buch des New Age Autors Daniel Pinchbeck „2012: The Return of Quetzalcoati“ (2006) und dem Buch des Bestsellerautors Dan Brown „The Lost Symbol“ (2009) haben dazu geführt, dass das 2012 Phänomen weiter verbreitet wurde. Sogar Historienkanäle haben diese Theorie mit einer Serie von Sendungen populär gemacht: Decoding the Past (2005-2007), 2012: End of Days (2006), Last Days on Earth (2006), Seven Signs of the Apocalypse (2007), and
Nostradamus 2012 (2008).
Aber ist das Konzept, dass die Welt im Jahr 2012 enden wird, wahr? Gibt uns der langfristige Maya-Kalender einen kleinen Einblick in die Zukunft der Menschheit? Ich kann Ihnen mit absoluter Sicherheit sagen, dass die Welt im Jahr 2012 NICHT enden wird.
Wie kann ich so sicher sein?
Weil meine Weltanschauung nicht auf den Konzepten von Romanschreibern oder New Age Gurus beruht, sondern auf der einzigen Quelle, die ihre Glaubwürdigkeit in allen Zeitaltern bewiesen hat, und die sich permanent gegen die schärfste Kritik verteidigt, während sie eine beispiellose Erfolgsgeschichte in der Vorhersage der Zukunft demonstriert.
Welches ist diese erstaunliche Quelle? Es ist das Wort Gottes, die Bibel.
Was sagt die Bibel über das Jahr 2012? Die Erfolgsgeschichte der Bibel als Vorhersager von zukünftigen Ereignissen ist gut dokumentiert.
In den letzten 2‘600 Jahren haben sich Hunderte von Prophetien erfüllt,
während sich Hunderte weiterer Prophetien noch erfüllen werden. Ganze Bibliotheken wurden über die Bibelprophetien geschrieben, und ihr beispielloser Rekord der 100%igen Genauigkeit ist einer von vielen Gründen, warum ich an das glaube, was die Bibel über die Zukunft sagt.
Was sagt die Bibel nun über das Jahr 2012 und das Ende der Welt? Gibt die Bibel dem 21. Dezember 2012 irgendeine Bedeutung? Sagt sie eine Umwandlung der Pole oder die Zerstörung der Menschheit voraus?
Nein.
Die Bibel sagt, dass der Planet selber ewig ist.
„Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht bleiben werden, spricht der Herr, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben.“ (Jesaja 66:22).
Was jedoch nicht ewig ist, ist das gegenwärtige Zeitalter und die Welt, in der wir leben. „Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, so dass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe; denn siehe, ich
erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude.“ (Jesaja 65:17-18).
Jetzt sagen Sie vielleicht okay, das ist alles gut und recht. Aber könnte es sein, dass 2012 das Ende des Zeitalters und die herrliche Erscheinung von Jesus Christus signalisiert, wie es die Bibel voraussagt?
Nein.
Auch wenn Jesus Christus jeden Augenblick für Seine Nachfolger zurückkehren kann (ein Ereignis, das als Entrückung bekannt ist), so macht die Bibel deutlich, dass Sein herrliches Erscheinen nicht am 21. Dezember oder einem anderen Tag im Jahr 2012 stattfinden wird.
Wie kann ich mir so sicher sein? Lassen Sie uns betrachten, was die Bibel sagt.
Warum die Welt NICHT im Jahr 2012 enden wird Die Bibel sagt, dass dem herrlichen Erscheinen von Jesus Christus, welches das Ende des Zeitalters und die Aufrichtung Seines 1‘000 jährigen Friedensreiches signalisiert,
eine 7 jährige Zeitperiode, die als Drangsal bekannt ist, vorausgehen wird.
In der Mitte dieser 7 jährigen Drangsal wird der Antichrist den jüdischen Tempel entweihen, indem er den „Gräuel der Verwüstung“ aufstellt. „Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schliessen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlachtund Speisopfer aufhören lassen, und neben dem Flügel werden Gräuel der Verwüstung aufgestellt, und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüster ergiesst.“
(Daniel 9:27).
Gott macht deutlich, dass es nach dem Gräuel der Verwüstung noch mindestens 3 ½ Jahre bis zum Ende des Zeitalters sind: „Und es wurde ihm ein Maul gegeben, das grosse Worte und Lästerungen redete; und es wurde ihm Macht gegeben, 42 Monate lang zu wirken.“ (Offenbarung 13:5).
„Und er wird [freche] Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.“ (Daniel 7:25).
„Und die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort 1‘260 Tage lang ernähre.“ (Offenbarung 12:6).
Gemäss der Bibel wird also das herrliche Erscheinen von Jesus Christus und das Ende dieses Zeitalters NICHT stattfinden, bevor mindestens 3 ½ Jahre seit der Entweihung des Tempels vergangen sind. Da es weniger als 3 ½ Jahre bis zum 21. Dezember 2012 sind und der Antichrist den jüdischen Tempel noch nicht entweiht hat, können wir mit absoluter Sicherheit sagen, dass dieses populäre Datum bezüglich der Rückkehr von Jesus Christus und dem Ende des Zeitalters keine Bedeutung hat.
Und da das Ende nicht vor der Rückkehr von Jesus Christus kommt, können wir sicher sein, dass weder die Welt noch dieses Zeitalter im Jahr 2012 enden werden.

Der 2012 Countdown
Genauso wie sich das Jahr 2’000 mit viel Medienaufmerksamkeit genähert hat und nichts passiert ist, so können Sie sicher sein, dass auch der 21. Dezember kommen und gehen wird, ohne dass das Ende der Welt da wäre.
Sage ich damit, dass an diesem Tag nichts Bedeutendes passieren wird? Nein. Ich bin kein Prophet, und möglicherweise passiert an diesem Tag tatsächlich etwas Berichtenswertes. Aber dank der Bibel kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass es nicht das Ende der Welt sein wird.
Das 2012 Phänomen verstehen
Warum sind so viele Menschen trotz Mangels an Beweisen und der Gegenargumentation von Gelehrten bezüglich des Maya Kalenders bereit zu glauben, dass die Welt im Jahr 2012 enden wird? Meine Vermutung ist, dass die Menschen, die an diese Theorie glauben, tatsächlich nach etwas suchen, von dem sie eine geistliche Bedeutung ableiten können. Etwas, das es ihnen erlaubt, an eine höhere Macht oder eine höhere Intelligenz zu glauben.
Gehören Sie zu diesen Menschen? Wenn ja, dann habe ich gute Nachrichten. Eine höhere Macht und eine höhere Intelligenz existieren tatsächlich. Er ist der Gott Israels, aber Sie werden nicht näher zu Ihm gezogen, wenn sie den Maya Kalender studieren.

Sie können jedoch eine solide Beziehung mit Ihm aufbauen, indem Sie Sein Wort, die Bibel, studieren. Obwohl der 21. Dezember 2012 nicht das Ende der Welt bedeutet, so leben wir doch in der Endzeit. Die Nation Israel ist Gottes Zeugnis davon: „Und es wird geschehen an jenem Tag, da wird der Herr zum zweitenmal seine Hand ausstrecken, um den Überrest seines Volkes, der übriggeblieben ist, loszukaufen aus Assyrien und aus Ägypten, aus
Patros und Kusch und Elam und Sinear, aus Hamat und von den Inseln des Meeres.
und er wird für die Heidenvölker ein Banner aufrichten und die Verjagten Israels sammeln und die Zerstreuten Judas zusammenbringen von den vier Enden der Erde.“ (Jesaja 11:11-12).
Die heutige Nation Israel ist ein Banner, den Gott in den Nationen der Welt aufgestellt hat und der anzeigt, dass die Stunde Seiner Rückkehr nahe ist.
Genauso wie es Gott versprochen hat, hat Er einen Überrest Seines Volkes aus den Nationen gesammelt, in die sie zerstreut wurden, und sie in das Land Israel zurückgebracht.
Wir leben in der Endzeit, und wir haben Grund genug zu glauben, dass sich die
Versprechen Gottes für die Zukunft ebenfalls erfüllen werden.
Auch wenn unser Planet nicht zerstört werden wird, so ist das Ende des Zeitalters trotzdem nahe, und die Welt, wie wir sie kennen, wird zu einem Ende kommen. Jesus Christus kommt, und wenn Er kommt, wird Er die Feinde Gottes besiegen und Sein gerechtes Königreich aufrichten: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter der Erde! Ja, Amen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt,
der Allmächtige.“ (Offenbarung 1:7-8).
Sind Sie für die Rückkehr von Jesus Christus bereit? Wenn nicht, dann nehmen Sie sich Zeit, um mehr über Ihn zu lernen. Lesen Sie die Bibel und forschen Sie im Internet. Lernen Sie alles, was Sie können, und verpflichten Sie sich, Jesus Christus nachzufolgen.
Das ist der Weg, der zur Freiheit führt: „Denn wenn du mit deinem Mund Jesus als den Herrn bekennst und in deinem Herzen glaubst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“ (Römer 10:9).

endzeitzeichen.org





„2012“ geht die Welt nicht unter.

5 11 2009

Überall liest man im Internet und anderswo, dass die Welt am 21./22. Dezember 2012 untergehen soll, bzw. eine neue Epoche beginnen wird.
Es scheinen sich die Gerüchte zu verdichten, dass im Jahre 2012 die Welt nun endgültig untergehen soll.Aber das Einzige was mir dazu gewaltig auffällt ist, dass ist die Kinowerbung für den gleichnamigen Film „2012“ voll intensiviert wird. Bedenken wir:
Jesus selber wußte den Termindes Weltuntergangs nicht mal. Somit können wir als Bibelkenner also jeglichen Endzeitprophetien die irgendwelche konkreten Termine nennen, von vornherein als falsch abtun. Alles gequirlter Käse.
Das Datum des Weltuntergang lässt sich niemals und von niemand berechnen. Somit kannst du vollkommen entspannt bleiben. Die Bibel ist im Übrigen kein mathematisches Rästelbuch und Gott lügt nicht. Wenn den Tag keiner kennt, dann ist er auch nicht in der Bibel verschlüsselt und irgendwie nachzurechen. Wenn niemand den Tag kennt, dann ist damit implizit auch gesagt, dass niemand das Jahr kennt.
Hinter dieser ganzen Rumrechnerei steckt nichts, als die nackte Angst derer, die sich nicht sicher sind, wo sie beim „Weltuntergang“oder beim Gericht Gottes einst landen werden.
Lebe jeden Tag, als ob Jesus morgen käme! Aber nicht so, dass man jeden Tag die Sau rauslässt, um noch viel zu erleben, sondern so, dass man jederzeit Jesus in die Augen sehen kann mit Freude, dass er wiedergekommen ist und mit der Gewissheit, dass er einen mitnimmt (entrückt).
Turn or burn. Bekehre dich lieber heute, morgen könnte es zu spät sein.

soulsaver.de
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