Amerika verliert seinen Glanz

17 10 2012

Die Vereinigten Staaten von Amerika – früher vielfach leuchtendes Vorbild für Christen in Deutschland – haben ihren Glanz verloren. Der Fernsehjournalist Markus Spieker (Berlin), der in Los Angeles promoviert hat und zu den Bewunderern des amerikanischen Lebens gehörte, beklagt den Niedergang der politischen Kultur, der Moral und Frömmigkeit. In einer Titelgeschichte des evangelischen Wochenmagazins ideaSpektrum (Wetzlar) zeigt sich der 42-Jährige auch enttäuscht vom Präsidentschaftswahlkampf: „Irgendwie beschämend, dass die Noch-Weltmacht Nummer Eins keine besseren Rivalen anzubieten hat als Barack Obama und Mitt Romney. Auf der einen Seite der glücklose Amtsinhaber, der die Gleichgeschlechtlichen-Ehe einführen will und außerdem christliche Universitäten dazu zwingt, an ihre Studenten Verhütungsmittel zu verteilen. Auf der anderen Seite der steinreiche Mormone, der so viel Empathie versprüht wie der Ex-Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann.“ Wirtschaftlich und finanziell seien die USA kein Vorbild mehr. Die Arbeitslosigkeit liege bei zehn Prozent, die Staatsverschuldung bei 16 Billionen Dollar (12,2 Billionen Euro), und die Kluft zwischen Armen und Reichen wachse.

Frömmigkeit lässt nach

Auch die Frömmigkeit der 314 Millionen US-Amerikaner bekomme Risse. Zwar bezeichneten sich noch 90 Prozent als religiös, die Hälfte halte die Bibel für Gottes Wort, und ein Drittel gehe regelmäßig zum Gottesdienst. Doch werde der Anteil jener Christen, die ihr Leben nach biblischen Geboten ausrichten, auf höchstens zehn Prozent geschätzt. In der breiten Mehrheit setze sich die Überzeugung durch, dass religiöse und moralische Überzeugungen relativ seien. Viele Evangelikale zögen sich in Nischen zurück und unterrichteten beispielsweise ihre Kinder zu Hause, statt sie auf Schulen zu schicken.

Gottes eigenes Land?

Spieker bekennt, dass er stark beeindruckt vom geistlichen Leben in den USA gewesen sei. Seit 20 Jahren fliege er fast jedes Jahr über den „großen Teich“, um sich „spirituelle Vitaminspritzen“ verabreichen zu lassen. Dass inzwischen die Wirkung nachlasse, liege an der hausgemachten Schwäche der Kirchen. So habe er in vielen evangelikalen Gottesdiensten patriotische Appelle gehört, aber kaum Verweise auf das „Sündenregister“ der US-Geschichte, etwa den Völkermord an den Indianern, die Sklaverei oder den Vietnamkrieg. Tief im Herzen dächten die meisten Christen wie der Mormone Mitt Romney: „Sie verhalten sich, als glaubten sie ebenfalls, Jesus wäre nach seiner Auferstehung nach Nordamerika ausgewandert, um dort höchstpersönlich „God’s Own Country“ – Gottes eigenes Land – zu errichten.“

Evangelikale Großgemeinden verfehlen ihr Ziel

Die großen und auch in Europa bekannten evangelikalen Großgemeinden wie Saddleback (Lake Forest bei Los Angeles) oder Willow Creek (South Barrington bei Chicago) verfehlten ihr oft formuliertes Ziel, die Kultur des Landes zu verändern. Kultureller Wandel in den USA werde, so Spieker, in den Redaktionen der New York Times, der Washington Post und den Fakultäten von Harvard und Yale gestaltet: „Aber da sitzen noch weniger bekennende Christen als in den vergleichbaren deutschen Führungsetagen.“ Allerdings wäre laut Spieker die religiöse Szene in Deutschland ohne den US-Einfluss noch „ärmer, grauer, kraftloser“. Zwar verflüchtige sich vieles von der amerikanischen Glaubensleidenschaft, aber es bleibe „immer noch viel mehr übrig als von den Initiativen der deutschen Landeskirchen, die so gut wie gar keine originäre Energie erzeugen“.  idea.de





Billy Graham: „Denk ich an Amerika, schmerzt mein Herz“

28 07 2012

Zwei führende Repräsentanten der amerikanischen Christenheit beklagen den moralischen und geistlichen Niedergang in den USA. Mit großem Schmerz sehe der Evangelist Billy Graham den fortschreitenden Verfall in seinem Heimatland. Auch der US-Direktor des christlichen Hilfswerks Open Doors, Carl Moeller, sieht die Kirchen und Christen seines Landes in einem „diabetischen Koma“.

Große Sorge über den moralischen und geistlichen Zustand der USA hegen zwei führende Repräsentanten der amerikanischen Christenheit. Er bekomme Herzschmerzen, wenn er an Amerika denke, schreibt der Evangelist Billy Graham (Montreat/Bundesstaat Nord Carolina) in einem im Internet veröffentlichten Brief. Und der US-Direktor des christlichen Hilfswerks Open Doors, Carl Moeller (Santa Ana/Kalifornien), sieht die Kirchen und Christen seines Landes in einem „diabetischen Koma“.

Genuss, Hochmut, Schamlosigkeit

Der 93-jährige Graham gehört weltweit zu den bekanntesten Verkündigern. Er hat vor schätzungsweise 210 Millionen Menschen in 185 Ländern gepredigt, auch mehrfach in Deutschland. Mit großem Schmerz sehe er den fortschreitenden moralischen Verfall in seinem Heimatland, schreibt er. Seine 2007 verstorbene Ehefrau Ruth habe einmal bei der Durchsicht eines Buchmanuskripts angesichts der dort geschilderten Missstände wie dem Götzendienst an Geld und Sex ausgerufen: „Wenn Gott Amerika jetzt nicht straft, muss er Sodom und Gomorra um Entschuldigung bitten.“ Nach alttestamentlichen Berichten wurden die beiden alttestamentlichen Städte wegen ihrer Verkommenheit vernichtet. Graham fragt sich, was seine Frau wohl heute sagen würde. Seit ihrer damaligen Äußerung seien in den USA Millionen Babys abgetrieben worden, ohne dass ihr Schicksal das Volk besonders berühre. Graham weiter: „Genusssucht, Hochmut und Schamlosigkeit sind Wahrzeichen des amerikanischen Lebensstils geworden.“

Gute Nachricht: Gott reagiert auf Buße

Die wunderbare Nachricht sei jedoch, dass Gott gnädig sei und auf Buße reagiere. Graham kündigt an, dass sein ältester Sohn Franklin (60) die evangelistische Kampagne „Meine Hoffnung“ der Billy-Graham-Gesellschaft in ganz Nordamerika starten werde. Sie ist bereits in 50 Ländern erprobt worden. Bei den Versammlungen würden die Teilnehmer zur Umkehr aufgerufen.

Open-Doors-Chef: US-Christenheit im „Koma“

In ähnlicher Weise wie der hoch betagte Evangelist beurteilt der US-Leiter des Hilfswerks für verfolgte Christen, Open Doors, den Zustand der Christenheit in den Vereinigten Staaten. Sie stopfe sich mit den süßen Früchten des Wohlstands und treibe Götzendienst mit dem Materialismus. Die Folge sei geistlich gesehen ein „diabetisches Koma“. Das Leben der verfolgten Christen im Nahen Osten sei nicht so sehr bedroht wie das der Christen in den USA: „Wir können uns nicht einmal aufraffen, um eine Stunde lang für die Anliegen zu beten, die Gott bewegen.“ Moeller zitiert den Aufruf aus Offenbarung 3,2: „Sei wachsam und stärke die anderen, die sonst sterben werden.“ Doch die verheerenden Umwälzungen im Nahen Osten und die verbreitete Christenverfolgung hätten die Christen in der westlichen Welt bisher nicht aufgerüttelt.

Verfolgung kommt nach Amerika

Für Moeller ist der „Abfall“ vieler Christen vom Glauben ein Zeichen für die Wiederkunft Christi. Viele, die sich Christen nennen, hätten nicht den Schneid, ihren Glauben so auszuleben, wie es die Verfolgten tun. Moeller ist überzeugt, dass die Verfolgung nach Amerika kommen wird, „weil wir Gott keine andere Wahl lassen“. Viele christliche Gemeinden seien geistlich bewusstlos, und das öffne dem „Feind“ Tor und Tür: „Er wird unsere Familien, unser Leben, unsere Kultur und unsere Freiheit zerstören.“ Erst dann würden die Christen aufwachen. Moeller: „Ich will nicht länger eine unterhaltsame Kirche haben. Ich will eine Kirche, die Menschen für den geistlichen Kampf ausrüstet, der um uns wütet.“

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Führender Regierungs-Insider: Bin Laden starb 2001 – die Anschläge vom 11. September waren eine »False-Flag-Operation«

7 05 2011

Einer der führenden Kenner der amerikanischen Regierung, Dr. Steve R. Pieczenik, der unter drei Präsidenten zahlreiche einflussreiche Funktionen innehatte und heute mit dem Verteidigungsministerium zusammenarbeitet, ließ diese Woche in der Alex-Jones-Show eine Bombe platzen, als er erklärte, Osama bin Laden sei bereits 2001 gestorben, und er sei bereit, unter Eid vor einem Geschworenengericht auszusagen, dass ihm ein führender General persönlich berichtet habe, es habe sich bei den Anschlägen vom 11. September um eine sogenannte »False Flag Insider Operation« gehandelt (»False Flag Operation« bezeichnet ein Unternehmen, bei dem zur Verschleierung der Identität und der Absichten der tatsächlichen Urheber der Eindruck vermittelt wird, eine ganz andere Partei habe die Tat begangen).

Ganzen Artikel lesen:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/paul-joseph-watson/fuehrender-regierungs-insider-bin-laden-starb-2-1-die-anschlaege-vom-11-september-waren-eine-f.html





Supermacht mit Superschulden

15 02 2010

Das haben sich die USA selbst eingebrockt: Mit Hingabe haben sie Geld verprasst, das sie sich in Peking geliehen haben. Jetzt wettert Obama gegen die chinesische Geldpolitik, dabei sollte er lieber das Geschick der neuen Weltmacht anerkennen. Und seiner Nation endlich das Sparen beibringen.

weiterlesen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,676983,00.html





Obama: Der Islam ist eine großartige Religion

6 09 2009

Washington – US-Präsident Barack Obama hat den Islam als eine „großartige Religion“ gepriesen. Besonders würdigte er die Verpflichtung zu Gerechtigkeit und Fortschritt. Aus Anlass des Fastenmonats Ramadan lud Obama am 1. September führende Muslime aus Politik, Gesellschaft und Diplomatie ins Weiße Haus ein.

An dem Abendessen nahm neben zwei muslimischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus, Keith Ellison und Andre Carson (beide Demokraten), auch der israelische Botschafter in den USA, Michael Oren, teil. Wie der Präsident sagte, bereicherten Muslime die US-Kultur. Sie seien völlig mit der Gesellschaft verwoben. Der Protestant Obama – er gehört der theologisch liberalen Vereinten Kirche Christi an – versucht, die Spannungen zwischen den USA und den Muslimen weltweit zu vermindern. Unter anderem besuchte er die Türkei und Ägypten. In einer Rede in Kairo betonte er: „Amerika ist nicht und wird niemals im Krieg mit dem Islam sein.“ Er ist nicht der erste US-Präsident, der Muslime während des Ramadan ins Weiße Haus einlädt; auch sein Vorgänger George W. Bush hatte das in seiner achtjährigen Amtszeit praktiziert. Muslime bilden eine kleine Minderheit unter den rund 300 Millionen Einwohnern der USA. Ihr Bevölkerungsanteil wird auf etwa ein halbes Prozent, also etwa 1,5 Millionen, geschätzt. Nach Umfragen sind etwa 52 Prozent der Bevölkerung protestantisch, 24,5 Prozent katholisch und drei Prozent orthodox. Etwa 1,4 Prozent sind Juden. 14,2 Prozent gaben keine religiöse Überzeugung an; davon sind 5,4 Prozent Atheisten bzw. Agnostiker. Die übrigen gehören kleineren Religionsgruppierungen an, unter anderem Buddhisten und Hindus.

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TV-Tipp: Für Jesus nach Amerika – TV-Team von VOX dabei

17 12 2008

Am 23. Dezember wird um 20:15 auf VOX die auswanderer-Serie „Goodby Deutschland“ gezeigt.

Darin wird über das Missionars-Ehepaar Hornfischer berichtet, die nach Amerika ausgewandert sind. Bereits vor einem Jahr waren sie in dieser Serie zu sehen.

Nun hat sie das TV-Team nochmals besucht.

Martin Hornfischer ist der Sohn unseres Ehemaligen Predigers (der LKG Marktredwitz) Fritz Hornfischer

more info:

http://www.pro-medienmagazin.de/themen/fernsehen/fernsehen-single/datum/17/12/2008/fuer-jesus-nach-amerika-tv-team-von-vox-dabei/