„Freitag, der 13.“ ist kein Unglückstag

11 05 2011

Den Aberglauben, dass „Freitag, der 13.“ Unglück bringe, hat eine Versicherung statistisch widerlegt. Der bevorstehende 13. Mai fällt auf einen Freitag.

Mit besonders vielen Pleiten, Pech und Pannen muss aber niemand rechnen. Die Zurich Versicherung (Bonn) hat die Schadenmeldungen der letzten zwei Jahre ausgewertet. „Unsere Analyse zeigt, dass Freitage, die auf den 13. eines Monats fallen, im Schnitt sogar weniger Schadenmeldungen aufweisen als andere Tage“, so Rüdiger Hackhausen, Vorstandsmitglied und Schaden-Experte der Versicherung. Im Schnitt werden ihr täglich 2.150 Schäden angezeigt. Zwar liegt die Zahl an Freitagen tatsächlich um etwa zehn Prozent höher als an anderen Wochentagen, doch dies gilt laut Hackhausen nicht für Freitage, die auf den 13. eines Monats fallen. Hier verzeichnete die Versicherung durchschnittlich 2.100 Schäden. Am Freitag, dem 13. August 2010, wurden sogar weniger Fälle registriert. Auch die Zahl 13 stehe nicht automatisch für einen Unglückstag: An allen 13. eines Monats wurden in den letzten zwei Jahren jeweils rund 1.800 Schäden gemeldet, also weniger als im Jahresdurchschnitt. Hackhausen: „Die Zahlen sprechen für sich: ein ‚Freitag der 13.’ ist aus statistischer Sicht wahrlich kein Unglückstag.“ Die Zurich Gruppe Deutschland zählt mit Beitragseinnahmen von rund sieben Milliarden Euro (2010), Kapitalanlagen von mehr als 31 Milliarden Euro und über 6.000 Mitarbeitern zu den führenden Versicherungen in Deutschland. idea.de





Astrologen und Hellseher lagen mit Prognosen „voll daneben“

18 12 2008

„Voll daneben“ – mit diesen Worten kann man die Vorhersagen von Astrologen, Wahrsagern und Hellsehern für das Jahr 2008 zusammenfassen. Das zeigt eine Auswertung der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (Roßdorf bei Darmstadt).

Die Bilanz der selbst ernannten Zukunftsexperten sei „katastrophal“, heißt es in einer am 16. Dezember veröffentlichten Mitteilung der Gesellschaft. Weder gab es einen Anschlag auf US-Präsident George W. Bush – wie ihn die österreichische Hellseherin Rosalinde Haller und die kanadische Wahrsagerin Nikki Pezaro prognostiziert hatten – noch besuchten Außerirdische die Erde. Das hatte das australische Medium Blossom Goodchild für den 14. Oktober prophezeit. Mehrere angekündigte Weltuntergänge – zum Teil tagesgenau datiert – blieben ebenfalls aus. Pezaros Prognosen waren teilweise besonders skurril: So hatte sie vorhergesagt, dass in der südenglischen Grafschaft Surrey ein Riesenkaninchen entdeckt würde.

Fußball-EM: Keine „Treffer“ der Astrologen

Auch bei der Frage, wer Fußball-Europameister wird, lagen die Zukunftsdeuter durchweg falsch: Der Astrologe Wolfgang Scheer war sich sicher: „Nur ein Eingriff von außen wie ein Anschlag oder ähnliches“ könne den Erfolg der deutschen Mannschaft verhindern. Die Mannen um Bundestrainer Joachim Löw gewannen trotzdem nicht, und auch ein Anschlag blieb glücklicherweise aus. Die Astrologen Hans Jürgen Butz und Monika Geiger sowie die Wahrsagerin Sofir Sahir setzten zu Jahresbeginn auf den Weltmeister Italien. Sie irrten sich ebenso wie die Kartenlegerin Sabine Krause (sie tippte auf Tschechien), der Astrologe Georg Stockhorst (Deutschland oder Griechenland) und Lucia Francia – sie gilt als Mutter der modernen Hexen –, die die Türkei als Sieger sah. Am Ende triumphierte Spanien. Auch Heiratsprognosen zu Prominenten trafen nicht ein. So liefen weder Fürst Albert II. von Monaco (prophezeit von Elisabeth Tessier und Nikki Pezaro), der britische Thronfolger Prinz William (Sofia Sahir) noch Ex-Beatle Paul McCartney (Pezaro) in den Hafen der Ehe ein. Die Sängerin Britney Spears nahm sich auch nicht das Leben, wie Wahrsager Antonio Vazquez Alba angekündigt hatte.

„Katastrophenprognosen“ sind der Klassiker

Die Zukunftsdeuter sagten auch eine Reihe von Naturkatastrophen vorher. „Katastrophenprognosen sind der absolute Klassiker“, so der Mathematiker Martin Kunkel, der diese Prophezeiungen seit vielen Jahren auswertet. „Jedes Jahr sorgt der Monsun für Hochwasser in Indien und Bangladesh, Japan liegt bekanntlich in einer Region, in der die Erde sehr häufig bebt, und in Kalifornien gibt es alljährlich Waldbrände.“ Vorhersagen solcher Vorkommnisse seien „so sinnvoll wie die Prophezeiung einer drohenden Dunkelheit in den Abendstunden“.

http://www.idea.de/index.php?id=181&tx_ttnews%5Btt_news%5D=70998&cHash=a9b39899e8

Und das sagt die Bibel dazu:

Sacharja 10,2

Denn die Götzen reden Lüge, und die Wahrsager schauen Trug und erzählen nichtige Träume, und ihr Trösten ist nichts. Darum geht das Volk in die Irre wie eine Herde und ist verschmachtet, weil kein Hirte da ist.

Offb. 21,8

Doch die Feigen und Treulosen und diejenigen, die abscheuliche Taten tun und die Mörder und Unzüchtigen und die, die Zauberei treiben, die Götzendiener und alle Lügner – sie erwartet der See, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.

Offb. 22,11

Wer Böses tut, der tue weiterhin Böses, und wer unrein ist, der sei weiterhin unrein; aber wer gerecht ist, der übe weiterhin Gerechtigkeit, und wer heilig ist, der sei weiterhin heilig. 12 Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, einem jeden zu geben, wie seine Werke sind. 13 Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende. 14 Selig sind, die ihre Kleider waschen, dass sie teilhaben an dem Baum des Lebens und zu den Toren hineingehen in die Stadt. 15 Draußen sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, die die Lüge lieben und tun.