„JesusKanal“ auf YouTube Atheisten reagieren wütend auf Gebetsvideo

12 01 2013

Auf wütende Reaktionen von Atheisten stößt ein Video zum Thema Gebet. Es wurde am 4. Januar vom „JesusKanal“ in das Portal YouTube gestellt. In dem Film ruft Steffen Petersen dazu auf, an einem „Gebetsexperiment“ von „ProChrist“ (Kassel) teilzunehmen und persönlich zu testen: „Funktioniert Gebet?“ Die Evangelisationsbewegung lädt auf der Internetseite http://www.connect7.de Personen ein, „die nicht alles glauben“, sich mit dem Beten auseinanderzusetzen. Außerdem kann man über die Gebetsaktion „Dein Wunsch an Gott“ für sich beten lassen. Wie Petersen – Betreiber des JesusKanals – in dem Video weiter sagt, hat das Gebetsexperiment auf atheistischen Foren „für ungewöhnlich große Wellen“ gesorgt. Sie wüssten nämlich: „Wenn dieses Experiment funktioniert, dann können sie einpacken.“

Atheisten: „Alles Schwachsinn“

Wie Petersen der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar) mitteilte, hat er innerhalb von vier Tagen rund 120 meist polemische Reaktionen von Atheisten auf das Video erhalten. So heißt es in einer Stellungnahme: „Lieber Steffen, das ist alles kompletter Schwachsinn, was Sie da von sich geben.“ Atheisten hätten vor dem Experiment keine Angst: „Wir sind uns im Gegenteil ganz sicher, es gibt keinen Gott.“ Petersen zufolge haben Atheisten die Aktion auch damit verspottet, dass sie ihm als Gebet bezeichnete Wünsche geschickt hätten wie etwa: „Gott, bitte mach, dass die Christen nicht mehr an Dich glauben“ und „Gott, erschaffe einen Stein, der so schwer ist, dass Du ihn nicht heben kannst“. Allerdings habe er auch Anfragen von Menschen erhalten, die Gottes Hilfe wünschen, so Petersen. „Für diese Menschen bete ich und ich bin sehr gespannt, was sie erleben werden.“ Der JesusKanal stellt jeweils freitags Videos bei YouTube ein, die sich an Atheisten, Muslime und Zweifler richten. Er verzeichnet nach eigenen Angaben jeden Monat 15.000 Zuschauer. Außerdem gehen monatlich rund 1.000 Kommentare dazu ein. Ein ehrenamtliches Team beantwortet die Anfragen. Weitere Informationen erhält man unter http://www.jesuskanal.com