Die Wissenschaft kann gar nichts

9 06 2009

gnet





„Was bedeutet es, wenn Sie sagen: Ich glaube an Gott“?

9 06 2009

Horst Köhler, Bundespräsident:

„Dies bedeutet für mich, dass es eine Instanz gibt, die über dem Menschen steht. Etwas Höheres, das mit dem menschlichen Verstand nicht zu erfassen und nicht zu erklären ist. Das ich aber brauche, um eine Ordnung in dieser Welt erkennen zu können. Dieser Glaube gibt mir die Zuversicht, dass diese Welt am Ende einen guten Verlauf nimmt. Ich persönlich habe Situationen erlebt und durchmachen müssen, in denen ich objektiv an Grenzen gestoßen bin, als wir beispielsweise mit der Erblindung unserer Tochter konfrontiert waren oder auch bei schwierigsten Verhandlungen im Beruf. In solchen Situationen habe ich mich an meinen Konfirmationsspruch aus Psalm 68 erinnert: „Gott lädt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.“ Dieser Konfirmationsspruch hat mir in meinem Leben immer wieder geholfen. Immer dann, wenn ich an Grenzen stieß, wenn ich mit etwas konfrontiert wurde, was ich nicht erfassen, nicht beurteilen oder steuern konnte.“

(aus: Horst Köhler, Offen will ich sein – und notfalls unbequem“, Hoffmann & Campe Hamburg, 2004)

Harald Schmidt, Entertainer:

„Ich glaube definitiv an die Auferstehung… Mir hat mal ein Urologe erzählt, auf dem Sterbebett werden alle katholisch. Diese Erfahrung habe ich auch selbst gemacht, denn ich war während des Zivildienstes in einer Pfarrei beschäftigt. Da wurde der Pfarrer von sogenannten Atheisten schreiend ins Krankenhaus geholt, wenn der Tumor im Endstadium war. Ich glaube, ob man Atheist ist, kann man erst auf den letzten Metern sagen.“

(Der Fernsehunterhalter Harald Schmidt in einem Interview in der Schweizer „Weltwoche“)

Zé Roberto, Profi Fußballer beim FC Bayern:

Wir lebten in äußerst ärmlichen Verhältnissen am Rande der Favelas von Sao Paulo. Unser Haus war so, wie in Deutschland die Geräteschuppen für Gartengeräte sind. Wir teilten uns mit sieben Personen eine solche Hütte. Wenn es regnete, spielte es keine Rolle, ob wir im Haus oder draußen waren. Nass wurden wir in jedem Fall.

Mein Vater war Alkoholiker und stritt sich jeden Tag mit meiner Mutter. Und eines Tages war er einfach nicht mehr da. Er hatte uns einfach verlassen. Meine Mutter war auf sich allein gestellt und versuchte, die Familie so gut es ging durchzubringen. In dieser Zeit begegnete ihr Gott und diese Begegnung hat ihr Leben so verändert, dass ich wissen wollte, woher das kam. Ich begann die Bibel zu lesen und merkte, dass ich eine Beziehung zu Gott brauchte. Seitdem bekam mein Leben eine andere Richtung. Ich habe erkannt, dass viele Dinge, die mir bisher in meinem Leben begegnet sind, von Gott gewollt waren. Auch aus Fehlern konnte ich lernen. Zum Beispiel habe ich mit einem Weltklasseverein in Spanien einen Vertrag gemacht, ohne das vorher mit Gott zu besprechen. Ich wollte selbst groß rauskommen und wollte berühmt werden. Bei diesem Verein habe ich fast anderthalb Jahre nur auf der Ersatzbank gesessen. Aber auch diese Erfahrung musste ich machen, um in Zukunft die Dinge vorher mit Gott zu besprechen, bevor ich Entscheidungen treffe…

Ich wollte immer Fußballprofi werden, und heute spiele ich bei einem der besten Vereine der Welt. Ich führe das darauf zurück, dass ich mit Gott ernst gemacht habe und meine Lebensgestaltung auf ihn ausrichte. Ab dem Zeitpunkt hat Gott mein Leben verändert und ich kann es dankbar aus seiner Hand nehmen.

Aus: Zé Roberto, Traumpass ins Leben, (Brendow Verlag).
Quelle:

http://gott.net/