unsere Zeit ist geprägt von zunehmender gleichgültigkeit, individualität und Lebensweisheiten. Jeden Tag treffen wir unglaublich viele Entscheidungen, zum Beispiel wie wir uns kleiden, was wir essen, was wir beruflich tun wollen, welche Hobbys wir pflegen wollen, mit welchen Menschen wir Freundschaften schließen wollen, oder wie wir das Wochenende verbringen, oder welchen Klingelton ich auf mein Handy lade, oder welchen Hintergrund meine Myspace-Seite haben soll ?
Noch nie gab es so große viele (unwichtige) Entscheidungen zu treffen, wie heutzutage in unserer Cyberspace-wütigen Gesellschaft, in der die Wahrheit sehr individuell und gleichgültig geworden ist.
Fernsehen, das WWW, Radio, Zeitschriften, Werbung in der Stadt, Tipps von Freunden, Trends, stille Sehnsüchte leiten uns, und beeinflussen uns zu einem großen Teil, wie wir uns entscheiden, und was wir gut finden und was nicht, was wir haben wollen, oder wer wir sein wollen, und damit was wir für wahr halten oder was nicht.
Dabei geht es oft auch um sehr grundlegende Dinge, die wir oft in all der Daten- und Ideenflut, die uns überfällt, übersehen. Also, was ist mein Lebensziel, wie sollen andere Menschen über mich denken, was soll vielleicht mal auf meinem Grabstein stehen? für was will ich Leben ?
Will ich einfach nur zufrieden und glücklich sein, und mit 70 Jahren meinen Enkeln beim Spielen zuschauen, und dabei in nem schönen Haus sitzen ?
Jeder Mensch braucht ein Ziel im Leben. Ohne Ziel bist du wie ein Flugzeug, dass über offenem Meer fliegt, und nicht weiß, wo es hinsoll. Irgendwann ist der Saft alle, die Dunkelheit bricht an, und es gibt ne üble Bauchlandung im Wasser !
Wenn du aber weist, auf dem Meer muss irgendwo eine Insel sein, auf der man sicher landen kann, dann wirst du alles, ALLES daran setzen, diese Insel zu finden, damit alles gut wird. Logisch oder ?
Vielleicht sagst du jetzt:
„Ok, diese grundlegenden Fragen kläre ich schon irgendwann mal, wenn ich 65 bin und in Rente gehe, dann hab ich zeit dafür. Aber wieso jetzt schon Panik schieben ? Jetz mach ich erstmal ne gute Ausbildung, verdiene Geld, mach Party und genieße das Leben, und dann schaun wir weiter !“
Oder du sagst:
„Es gibt keine eindeutige Wahrheit, jeder Lebensweg ist so gut (wie ich selbst), also nicht schlecht, ich kann mein Leben selbst bestimmen, habe absolute Entscheidungsfreiheit, und mein Leben voll im Griff. Wieso soll ich herausfinden was die Wahrheit ist ? ich will meine Ziele aus eigener Kraft erreichen und ich pack das schon !“
Oder du sagst:
„Vielleicht gibt es eine Wahrheit, aber mir ist das eigentlich egal. Ich lebe wie ich will, und ich muss mein Leben vor niemandem Rechtfertigen“
Dann muss ich dir leider sagen: was ist wenn dir jemand unrecht tut, und dir zum Beispiel deinen Geldbeutel klaut ? du willst auch unbedingt, damit der der dir unrecht getan hat, bestraft wird. Vielleicht würdest du sogar einen Anwalt einschalten, um Beweise zu sammeln, und damit seine Schuld vor dem Richter zu beweisen.
Aber was ist mit deiner Schuld, wenn du vor dem Thron Gottes stehst, und Rechenschaft über all deinen Mist abgeben musst ? Über dein Lügen, und wie du andere Leute verletzt hast, über sie gelästert hast, und die Versicherung betrogen hast ? Dann will auch Gott das Gerechtigkeit herrscht, und der ist Unbestechlich. Aber es gibt ja Jesus, der dir deine Schuld gern vergibt, wenn du dich zu ihm bekennst, und ihm Nachfolgst.
ich möchte dir ein paar Zitate geben:
»Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.«
„Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben; denn auf dem ist das Siegel Gottes des Vaters.“
„mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot. 35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“
Jesus spricht: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
Jesus: „Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.“
Warum ich dir das schreibe ?
ich glaube das es ein Wahrheit gibt, nämlich dass du nicht geschaffen wurdest um dich nur um dich selbst und deine Ziele zu drehen,
Sondern damit du Gottes Kind wirst, um eines Tages bei dem zu sein, der dir das gibt, was deine durstende Seele in Wahrheit braucht: das Wasser des ewigen Lebens, dass er die gerne umsonst gibt ! das ist das wahre , das bleibt, das dir niemand und nichts anderes auf dieser Welt geben kann. Alle anderen schönen Dinge im Hier und Jetzt sind dagegen wie firlefanz ! wie Klopapier !
Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; 14 wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.15 Spricht die Frau zu ihm: Herr, gib mir solches Wasser, damit mich nicht dürstet und ich nicht herkommen muss, um zu schöpfen! (Johannes 4, 13)
das klingt abgefahren, und ziemlich großmäulig, das gebe ich zu, aber so viele Leute haben das schon erfahren, die ihr Leben bewusst Gott gegeben haben, und auf ihre egoistischen Ziele verzichtet haben. Das fordert eine Entscheidung. Aber das öffnet uns für völlig neue Horizonte, und gibt uns eine neue ewige Dimension, die alles andere aufwiegt.
Die christliche Band „BAFF“ schrieb in dem Lied „Fremd“:
Noch einmal mehr schlag ich hier in der Welt mein Zelt auf. Ein Ort verfällt, auf einem andern Schild steht mein Name drauf. Im Lauf der Zeit verläuft so manches wie im Sand, Land wird erobert, erobert mich charmant. Was ich fand, war kein neues
Heimatland. Statt in der Mitte land ich immer nur am Rand – scheint bekannt, doch ist es nicht verwandt! Der Rücken meines Daseins steht nach wie vor zur Wand. Ich kann mein Haupt nicht legen, gegen jeden Trend wächst meine Wurzel nicht so tief,
nicht so fest, dass sie sich nicht irgendwann aus dem Boden ziehen lässt. Verpflanzt, eingestanzt an den Ort wo sichs leben lässt, eben dort, wo du schon lange bist.
Ich bin hier fremd, wo bin ich hier?
Wo soll ich hin außer zu dir?
Hier kann ich nicht zu Hause sein,
ich will zu dir, bei dir bin ich daheim!
Um mich herum lässt keiner sich störn, alle tun in allem so, als ob sie immer hier wärn. Zu gern würd ich bleiben, doch ich muss nach haus, sich auszubreiten nützt nichts – beizeiten steht der Seitenwechsel aus. Ich bin nicht weltfremd, aber sprungbereit, denn die Zeit hier ist ein Scheißdreck gegen das, was ich nenn
Ewigkeit. So Gott will und ich lebe bin ich morgen noch da, ich hab voll Bock drauf, doch mir ist allzu sehr klar: Als Gastarbeiter muss ich wieder weiter, ein Tourist der nicht vergisst, dass er hier im Ausland und nur dort zu Hause ist.
in diesem Sinne, jage der Wahrheit nach ! Sie scheint wie das Sonnenlich trotz aller Meinungen, Theorien und Lehren durch die Finsternis, wie das Licht durch dieses löchrige Blatt !

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sacky
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