Homosexualität, die neue, intolerante Religion?

11 07 2009

Ein nun 40 Jahre währender Kampf für gleiche Rechte hat Homosexuellen weitreichende rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz beschert. “Wofür kämpfen sie dann noch?”, fragt der Kulturchef der “Weltwoche”, Philipp Gut, in der aktuellen Ausgabe seiner Zeitung. Schwule reagierten mittlerweile empfindlich und selbst intolerant auf Andersdenkende, findet der Buchautor. Homosexualität sei zu einer Art Religion geworden.

Sonntag, 5. Juli 2009. Weltweit tanzen zum “Christopher Street Day” bunt oder kaum kostümierte Schwule und Lesben für die Rechte von Homosexuellen und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung. In Köln fand die größte Party dieser Art in Europa statt, in Berlin führte Bürgermeister Klaus Wowereit den Tross an. “Kaum eine andere Emanzipationsbewegung hat in so kurzer Zeit so viel erreicht”, attestiert Autor Gut. “Von Ächtung und Diskriminierung kann keine Rede mehr sein.” Homosexuelle übten heute “selbstverständlich alle erdenklichen Bürgerrechte aus”. Angesichts dessen wundert sich der Journalist über die Motivation der Paraden-Teilnehmer: “Riegelt man für diskriminierte Minderheiten ganze Innenstädte ab?”

Die aktuelle Ausgabe der “Weltwoche” hat “Homosexualität als Religion” zum Schwerpunktthema gemacht. In seinem Artikel “Handschellen in Rosarot” geht Gut der Frage nach, ob Homosexuelle nicht längst die Rolle der Opfer von Intoleranz abgegeben und dafür die Rolle des Bekämpfers fremder Meinungen angenommen hätten. Wutentbrannte Protestaufrufe und gewaltsame Demonstrationen gegen christliche Veranstaltungen, die auch nur den Verdacht erregten, irgendwie mit Meinungen in Kontakt zu stehen, die Homosexualität kritisch sehen, scheinen dies zu untermauern.

“Es ist ein irritierender Kult um die Schwulen entstanden, Homosexualität ist zu einer Art Religion geworden”, schreibt Gut. “Wer sich outet, wird zum leuchtenden Märtyrer einer bekennenden Kirche. Wer sich dem Kult widersetzt, den trifft der Bannstrahl. Wie in allen Glaubenssystemen gilt auch hier: Wer die Stirn runzelt, gehört nicht dazu. Die Schwulenparty will nicht gestört werden.”

Staatlich akzeptiert und gesellschaftlich umgarnt – Was noch?

Homosexuelle seien mittlerweile durch eingetragene Partnerschaften vom Staat anerkannt und gefördert, die Gesellschaft “buhle” geradezu um ihre Gunst. “Die Homosexualisierung der Gegenwart erreicht Rekordwerte”, so Gut. Neben dem Christopher Street Day gab es vor wenigen Wochen in Zürich mit der “Euro-Pride” ebenfalls ein homosexuelles Groß-Event. “Das Hochamt der internationalen Homogemeinde dauerte vom 2. Mai bis zum 7. Juni, länger als einen Monat”, stellt der Journalist fest. Unterstützt werden die Veranstalter mittlerweile durch öffentliche Gelder, durch Behörden und zahlreiche namhafte private Sponsoren, darunter British Airways, Campari, Coca-Cola, Nivea und Red Bull. “Sogar eher konservativ ausgerichtete Institutionen wie die Polizei oder das Militär stehen stramm, wenn der Ruf zur Schwulenförderung ertönt.”

Selbst vor Kindern und Schulen machte die “schwulen Pressure-Groups” nicht halt. Längst machten homosexuelle Aktivisten die Schule als mögliche “letzte heterosexuelle Bastion” an, die es zu erobert gelte. Das geht auch aus den Forderungen der schweizerischen “Euro-Pride”-Veranstalter hervor: Homosexualität soll lebensbegleitender Pflichtstoff werden.

“Eigentlich haben die Homosexuellen mit der rechtlichen Gleichstellung und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihre Ziele erreicht. (…) Wenn Schwule und Lesben derart “privilegiert” sind, wofür kämpfen sie dann noch?” Die Opferrolle jedenfalls, mit der Lesben und Schwule noch immer kokettieren, “passt nicht mehr”, so Gut.

Intoleranz von Schwulen nehme “religiöse Züge” an

Der Autor vermutet: “Es geht auch längst nicht mehr darum, ob Schwule und Lesben ihre Sexualität praktizieren dürfen. Was hier zum Ausdruck kommt, ist etwas anderes. Wir haben dem Phänomen religiöse Züge attestiert, der konservative amerikanische Autor Dinesh D’Souza spricht von einer ‘Ideologie’.” Und wenn Obama erwäge, zwei neue Mitglieder ins Oberste Gericht zu berufen, heißt es gleich: “Es stünden zwei Lesben im Gespräch. Halleluja!”

Gut fährt fort, Homosexualität sei “Weltanschauung und politisches Programm” geworden. “Eine Nebensächlichkeit drängt sich ins Zentrum. Homosexuelle Politiker wie Klaus Wowereit oder Corine Mauch werden nicht nach ihren Überzeugungen und Taten beurteilt, sondern nach ihren sexuellen Präferenzen.” Der Autor fragt weiter: “Wo ist der Punkt, an dem der berechtigte Protest gegen Unterdrückung, Verkennung und Diskriminierung umschlägt in peinliche Propaganda für persönliche Vorlieben? Wie sehr interessiert es uns eigentlich, wer welchen sexuellen Praktiken nachgeht und warum? (…) Exhibitionismus wird zum Massenphänomen.”

Schwule bestimmten heute, “wie über Schwule zu denken und zu sprechen ist. Und vor allem, worüber man nicht sprechen darf.” Der Punkt scheine erreicht, wo die Propagierung des eigenen Lebensstils auf Kosten der Meinungsäusserungsfreiheit ins Intolerante kippe. Als jüngstes Beispiel nennt Gut den Fall von Carrie Prejean, die den Titel der Miss California wegen kritischer Äußerungen zur Homoehe abgeben musste. “Längst haben die Schwulen den Spiess umgedreht”, so Gut. Dabei sei doch wünschenswert, dass Schwulsein einfach nur wieder eine sexuelle Veranlagung und vor allem eine Privatsache werde. “Man läuft ja auch sonst nicht dauernd mit offenem Hosenladen herum.”

Bei Christen besonders empfindlich?

André F. Lichtschlag, Gründer und Herausgeber der Zeitschrift “eigentümlich frei”, attestiert der deutschen Gesellschaft ebenfalls eine breite Akzeptanz von Homosexualität. “Dirk Bach, Hape Kerkeling, Patrick Lindner, Thomas Hermanns, Hella von Sinnen, Anne Will, Ramona Leiß, Dunja Hayali – auch im deutschen Fernsehen ist Homosexualität heute alles andere als eine Karrierebremse. Aus der deutschen Politik – Ole van Beust (CDU), Klaus Wowereit (SPD), Guido Westerwelle (FDP), Volker Beck (Grüne) – grüßt die ganz große schwule Koalition längst nicht mehr von den Hinterbänken.” Homosexuelle seien dabei tendenziell “vor Kritik geschützt” und geradezu “sakrosankt”.

Das Christival in Bremen etwa habe gezeigt, dass die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Gegner gar nicht mehr wichtig sei, wenn sich die Protestwelle erst einmal in Bewegung gesetzt habe. Bereits im Vorfeld hatten Gegner, unterstützt durch den Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen, Volker Beck, versucht, die christliche Jugendveranstaltung zu verhindern. Die Proteste hielten an, obwohl das umstrittene Seminar unter 230, “Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung”, frühzeitig zurückgezogen worden war. Rund 80 Demonstranten randalierten gewaltsam während eines Gottesdienstes.

Ebenso erstaunte viele Beobachter die Beharrlichkeit schwuler Protestler beim 6. Internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge im Mai im hessischen Marburg. Obwohl keiner der Dozenten während des Kongresses mit dem Titel “Identität – der rote Faden in meinem Leben” das Thema Homosexualität anzusprechen beabsichtigte, riefen zahlreiche Homosexuellenverbände zum Stopp der Veranstaltung auf. Zwei Seminarleiter standen im Verdacht, Homosexuelle “umpolen” zu wollen. Dementi, Klarstellungen, Dialogangebote fruchteten nicht. Ein Großaufgebot der Polizei musste Teilnehmer und Dozenten schützen, die knapp tausend Teilnehmer waren gezwungen, mehrfach die Veranstaltungsräume zu wechseln, ihnen wurde empfohlen, zu ihrer eigenen Sicherheit ihre Namensschilder bei Verlassen des Kongresses abzunehmen. In der Stadt tauchten antichristliche Schmierereien auf: ein ans Kreuz genageltes Schwein etwa.

“Die Beispiele aus Bremen, Marburg und Berlin machen deutlich, dass es eng wird für die Meinungsfreiheit in Deutschland. Unkorrekte Unternehmer, Kongresse, Festivals und ganze Glaubensgemeinschaften sollen mit allen Mitteln an ihrem Auftreten gehindert oder ganz verboten werden”, schreibt Lichtschlag. “Stets vorneweg marschiert als personifizierte Intoleranz der Grüne Bundestagsabgeordnete Volker Beck, der – erste Ironie der Geschichte – in anderen Ländern gerne Toleranz gegenüber der eigenen Anschauung einklagt. Das Ziel seiner oft militanten Freunde hierzulande ist die Unterdrückung jedweder Kritik an den eigenen sakrosankten Glaubenssätzen.”

http://www.pro-medienmagazin.de/themen/gesellschaft/gesellschaft-single/datum/06/07/2009/homosexualitaet-die-neue-intolerante-religion/





G8 Gelaber

11 07 2009

Der G8 Gipfel: Nichts als heiße Luft und leere Versprechungen.  Audio-Emissionen nehmen zu, Industrieemissionen sollen abnehmen. Wichtige Themen wurden gar nicht erst angesprochen, die Ursachen der Krise ignoriert.

Die Welt soll sich bis zum Jahr 2050 nicht mehr als zwei Grad Celsius erwärmen. Das ist das große Signal des diesjährigen G8-Gipfels. Damit setzten die Staats- und Regierungschefs den Rahmen für ein neues weltweites Klimaschutzabkommen am Ende des Jahres.

Dies zu erreichen dürfte allerdings schwierig werden, angesichts der heißen Luft, welche die G8 Teilnehmer bereits jetzt emittierten.

Während die Audio-Emissionen auf dem Gipfel ihren Höhepunkt erreichten, sollen die Industrie-Emissionen um 80% abnehmen.

Damit die Gipfelteilnehmer mit ihren ehrgeizigen Zielen (und den resultierenden Konsequenzen) nicht mehr konfrontiert werden müssen, hat man die Ziele praktischerweise aufs Jahr 2050 verlegt. Und weil’s noch so weit weg ist, kann man sich jetzt schon als Held der Umwelt feiern zu lassen.

Die G8 spielen Gott. Das 2 Grad Ziel wird als historische Errungenschaft gefeiert. Dabei weiß jeder ernstzunehmende Wissenschaftler, dass ein solches „Klima-Ziel“ nichts anderes als Scharlatanerie ist.  Die mächtigsten Staatsführer der Welt, infiziert von der Erderwärmungsindustrie. Obama & Co. als Speerspitze der Klima-Lüge. Dollarschleusen auf für die größte Geld-Fehlallokation der Erdgeschichte. Die Klima-Lobby reibt sich schon die Hände.

Wie auf jedem Gipfel, so wurde auch in LAquila die Finanzkrise „besprochen“. Doch anstatt Ursachen und möglichen Folgen auf den Grund zu gehen, gab es nur butterweiche Statements.

Schon die Benennung der Ursache ist nichts anderes als eine Nebelkerze für die weltweiten Untertanen. So urteilt Angela Merkel, die gegenwärtige Krise sei in den entwickelten Industrieländern entstanden. “Und deshalb ist es auch die vornehmliche Aufgabe dieser Länder die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ein Wiederholen einer solchen Krise zu verhindern”.

Dabei müsste es sich doch auch bis in das deutsche Finanzministerium herumgesprochen haben, dass die Krise nicht „in den Industrieländern“ entstanden ist, sondern nur von einem „Industrieland“, nämlich den USA, verursacht worden ist.

Der einzig spannende Beitrag kam von den Chinesen, welche praktisch eine neue Weltleitwährung forderten. Doch das Thema wurde schnell ignoriert. Motto: Nur nicht die wahren Ursachen der Krise diskutieren. Dabei sind die wahren Gründe schnell ausgemacht: Die USA haben in den letzten zwei Jahrzehnten die ganze Welt angepumpt. Die Welt hat dafür Schuldscheine erhalten, die aktuell nichts mehr wert sind. Und jetzt stellt sich die Frage, was denn wohl in Zukunft mit dem Dollar passiert, wenn die Schuldzettel jetzt schon wertlos sind.

Merkel fasste zusammen: “Es waren wichtige Tage, sehr intensive Tage mit dem gesamten Spektrum der globalen Probleme.” Vieles davon wird in den nächsten Konferenzen weiterverfolgt werden. “Aber ich glaube man kann sagen, die Welt wächst ein Stück zusammen, auch in der Art wie die politischen Akteure zusammenarbeiten.”

Wir dürfen gespannt sein, wie die politischen Akteure demnächst enger zusammenarbeiten. Deutet Merkel in ihrem Statement etwa an, dass die „politischen Akteure“ darauf hinarbeiten, dass wir auch in Zukunft die Zeche für die Fehler der USA zahlen?

mmnews.de





Brasilien: Ermahnung wegen Gebet auf dem Spielfeld

8 07 2009

Der Weltfußballverband (FIFA) hat die brasilianische Nationalmannschaft ermahnt, weil sie nach ihrem Sieg beim Konföderationen Pokal in Südafrika auf dem Spielfeld gebetet hatte. Ein Sprecher des Verbandes in Zürich bestätigte am 8. Juli gegenüber idea entsprechende Medienberichte, wonach die Elf um Mannschaftskapitän Lucio an das geltende Regelwerk erinnert wurde.

Dieses verbietet das Zurschaustellen von „politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften“ auf Kleidungsstücken. Die brasilianischen Kicker hatten am 28. Juni nach dem 3:2 Finalerfolg gegen die USA Gott auf dem Spielfeld gedankt. Dabei zeigte Lucio auch sein T-Shirt mit dem Aufdruck „I Love Jesus“ (Ich liebe Jesus). Die FIFA räumte ein, dass sich die Regeln auf das Verhalten und die Ausrüstung der Sportler während des Spiels beziehen. „Dennoch hat die FIFA den brasilianischen Fußballverband an das entsprechende Prozedere erinnert“, so der Sprecher. Er konnte jedoch nicht bestätigen, dass es künftig ein grundsätzliches Gebetsverbot auf dem Platz geben soll. Die italienische Zeitung „Il Giornale“ kritisierte den Fußballverband für sein Verhalten: Denn während dieser die brasilianischen Kicker ermahnt habe, sei eine entsprechende Erinnerung bei den ägyptischen Spielern ausgeblieben. Diese hatten nach dem 1:0-Sieg gegen Weltmeister Italien ebenfalls gebetet – allerdings waren es in diesem Fall Muslime, die ihren Dank zum Ausdruck brachten. Der Konföderationen-Pokal gilt traditionell als Testlauf für die darauf folgende Fußball-Weltmeisterschaft. Die nächste findet vom 11. Juni bis 11. Juli 2010 in Südafrika statt.

idea.de





Zwei Wege…

8 07 2009

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Zwei Wege
Jesus spricht:  “Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso der Weg dorthin! Viele Menschen gehen ihn. 14 Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng, und der Weg dorthin ist schmal. Deshalb finden ihn nur wenige.”

Eine Warnung vor falschen Propheten
15 “Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie tarnen sich als sanfte Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. 16 Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt man sie an dem, was sie tun. Weintrauben kann man nicht von Dornbüschen und Feigen nicht von Disteln ernten. 17 Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte. 18 Ein guter Baum wird keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt. 20 Ebenso werdet ihr die falschen Propheten an ihren Taten erkennen.”  [Matth. 7 ]





Gute Worte zum Tod und zu Jackos Trauerfeier

7 07 2009

Die TV-Übertragungen der Mondlandung (1969), die Beisetzung von Prinzessin Diana (1997) und die Trauerfeier für Papst Johannes Paul II. (2005) werden schon jetzt in einem Atemzug genannt mit der Gedenkfeier, die heute ab 19 Uhr (deutscher Zeit) in Los Angeles weltweit übertragen wird.
Rein rechnerisch wird mindestens jeder 6. Erdenbewohner live zusehen – mehr als eine Milliarde Menschen.(bild.de)

Das kam für mich zumindest unerwartet. Riesige Überschriften und Kommentare von unzähligen Prominenten, die um Jacko trauern. Der Tenor ist reltiv ähnlich: höchst talentiert, musikalisch wegbereitend, erfolgreich, hoch sensibel.
Ich bin mit der Musik von Michael Jackson groß geworden. Zu jeder Zeit, in der ich Musik gemacht habe, hat auch Jacko irgendetwas veröffentlicht. Ich geben zu, dass ich ihm musikalisch nie nahe stand. Mir haben einige Sachen gefallen, vor allem das Handwerkliche in der Musik und im Arrangement. Das muss man neidlos zugestehen, auch wenn einem die Musik selbst vielleicht nicht so sehr zugesagt hat.
Was mich immer berühert hat war, die Veränderung an ihm zu sehen. Ich denke man muss kein großer Psychologe sein um zu erkennen, welch innere Schmerzen dieser Mensch gehabt haben muss, die ihn dazu getrieben haben, aus sich selbst etwas zu machen, was mit seinen Wurzeln nichts mehr zu tun haben sollte.
Und jetzt? Ich bin irgendwie tief erschüttert. Nicht wegen dem, was die Welt verloren hat, sondern wegen dem, was Michael Jackson vielleicht nie gefunden hat: Frieden. Ich will damit nichts über seinen Glauben, oder Nicht-Glauben sagen, dazu weiß ich viel zu wenig. Ich hatte in den letzten Jahren, immer wenn ich Bilder von ihm sah, einfach nur Mitleid. Erfolg, Geld, Ruhm, Anerkennung => alles vergänglich. Kein Bestand. Hilflosigkeit, Verzweiflung, vielleicht Rufe nach Hilfe, die keiner Verstanden hat.
Vater im Himmel, ich bitte Dich, dass Du den Tod von Michael Jackson zu einem Signal machst, für all die, die ihr Leben auf irgendetwas anderes bauen, als auf Dich. Schenke Erkenntnis, dass wir die Schätze im Himmel sammeln und nicht auf Erden. Lass die Menschen die Wertschätzung erkennen, die sie durch Dich haben. Dass sie geliebt sind, so wie sie sind. Dass sie nichts leisten müssen, um von dir anerkannt und geliebt zu werden, sondern dass sie nur das zulassen müssen, wonach sie eigentlich suchen: durch Jesus Christus die Verbindung mit Dir, dem liebenden Vater, wiederzuerlangen und den Frieden Christi in sich aufzunehmen.
Im Namen Jesu, Amen.

Soulsaver.de





Israel: Keine Rückendeckung für Angriff auf Iran

7 07 2009

Barack Obama hat klargestellt, dass die USA Israel für einen Angriff auf den Iran keine Rückendeckung geben. Der US-Präsident setzt stattdessen weiter auf die Diplomatie.

US-Präsident Barack Obama hat mit deutlichen Worten Mutmaßungen über Rückendeckung der USA für einen israelischen Angriff auf den Iran zurückgewiesen. Er bevorzuge in der Iran-Frage den diplomatischen Weg, sagte Obama dem US-Fernsehsender CNN. Obama reagierte damit auf Aussagen von Vizepräsident Joe Biden, der zuvor gesagt hatte, Israel könne in dieser Frage selbst entscheiden, was richtig sei.

Die USA hätten Israel “absolut kein” grünes Licht für einen derartigen Angriff gegeben, sagte Obama in Moskau. “Wir können anderen Ländern nicht ihre Sicherheitsinteressen diktieren”, fügte er hinzu. Es sei durchaus im Interesse der USA, das Problem der nuklearen Kapazitäten des Iran zu lösen. Er setze in dieser Frage jedoch auf “diplomatische Kanäle” sagte Obama am Rande seines Staatsbesuchs in Moskau. Washington behalte sich jedoch das Recht “jeglicher Aktionen” vor, um die USA zu schützen.

Auch Saudi-Arabien dementiert

Biden hatte am Sonntag dem US-Fernsehsender ABC gesagt, Israel könne bezüglich des Atomkonflikts mit dem Iran für selbst entscheiden, was in seinem Interesse sei. Die USA könnten einem souveränen Land nicht vorschreiben, was es zu tun habe. Am Montag hatte bereits das US-Außenministerium erklärt, Biden habe damit nicht gemeint, dass die USA einem möglichen Angriff auf den Iran zustimmen.

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Saudi-Arabien wies einen Bericht der britischen “Sunday Times” zurück, wonach das Land Israel im Fall eines Angriffs auf den Iran gestattet habe, über saudiarabisches Territorium zu fliegen. Das Königreich dementiere diese “falschen Informationen” der Zeitung vollständig, erklärte ein Regierungssprecher am Dienstag. Riad sei “überrascht” und verurteile die Veröffentlichung dieser Informationen, heißt es in der von der saudiarabischen Nachrichtenagentur SPA verbreiteten Erklärung.

Keine Überflugerlaubnis

Die “Sunday Times” hatte berichtet, Saudi-Arabien habe “stillschweigend zugestimmt”, dass die israelische Luftwaffe im Fall eines Angriffs auf den Iran den saudiarabischen Luftraum nutzen könne. Daraufhin hatte ein Sprecher des saudiarabischen Außenministeriums bereits am Montag gesagt: “Natürlich stimmt das nicht. Wir haben keinerlei Beziehungen zu den Israelis.”

Der Iran steht im Verdacht, unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung der Atomenergie eine Atombombe zu entwickeln. Mit einer Kombination aus diplomatischen Mitteln und der Androhung verschärfter Sanktionen wollen die USA und ihre Verbündeten Teheran von der Herstellung atomwaffenfähigen Materials abbringen. Israel, das Teherans Atomprogramm mit großer Sorge sieht, drohte wiederholt mit einem Angriff auf die iranischen Atomanlagen.

N24.de





JesusHouse wird 2011 aus Stuttgart übertragen

3 07 2009

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Die nächste Jugendevangelisation JesusHouse wird vom 30. März bis 3. April 2011 aus Stuttgart übertragen. Das hat die Mitgliederversammlung des Trägervereins ProChrist am 1. Juli in Kassel einstimmig entschieden.

Hauptredner wird Matthias Clausen sein, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut zur Erforschung von Evangelisation und Gemeindeentwicklung in Greifswald tätig ist. Durch das Programm führen wird der Fernseh- und Rundfunkmoderator Tim Niedernolte (Berlin). Für Musik sorgt die Gruppe GraceTown (ehemals JesusHouseBand). Wie bereits die Veranstaltungsreihe ProChrist im Frühjahr soll auch die Jugendevangelisation von ERF Medien (Evangeliums-Rundfunk) in dessen Fernsehkanal live ausgestrahlt werden. Im Vorfeld von JesusHouse sind von September bis November 2010 lokale Veranstaltungen geplant, bei denen Gemeinden einen Jugendevangelisten zu sich einladen können. Die Evangelisationen sollen an 300 bis 450 Orten stattfinden. Dafür stehen bis zu 150 Verkündiger zur Verfügung Zuletzt wurde JesusHouse im April 2007 von Hamburg aus per Satellit an 740 Orte in ganz Europa via Satellit übertragen.

ProChrist: Parzany bleibt Hauptredner
Die Mitgliederversammlung beschloss ferner einstimmig, dass der Evangelist Ulrich Parzany (Kassel) Hauptredner von ProChrist bleibt. Die nächste Großevangelisation soll voraussichtlich im Jahr 2012 oder 2013 stattfinden. Ein Austragungsort steht noch nicht fest. Wie ProChrist-Geschäftsführer Michael Klitzke weiter sagte, standen bei der Entscheidung für den Hauptredner keine Alternativen zur Debatte. Bei der nächsten Auflage der Großevangelisation wird Parzany 72 Jahre alt sein. Auf die Frage, ob man sich ProChrist grundsätzlich auch mit einem anderen Redner vorstellen könne, sagte Klitzke: „Wenn Gott möchte, dass diese Veranstaltung auch nach Parzany weitergeht, wird er uns sicher zeigen mit wem.“ Zuletzt fand ProChrist vom 29. März bis 5. April statt. Neben den rund 52.000 Besuchern, die zum zentralen Veranstaltungsort Chemnitz kamen, sahen rund 1,1 Millionen Personen die Satellitenübertragungen an rund 1.300 Orten in 18 Ländern. (idea.de)





Prügelnde Jugendliche in der Münchener Innenstadt

3 07 2009

Völlig wahl- und grundlos haben mehrere Jugendliche aus der Schweiz in München Passanten verprügelt. Fünf Menschen wurden von ihnen innerhalb von zehn Minuten verletzt, einer von ihnen sogar lebensgefährlich. Die Polizei schnappte die 15- bis 17-Jährigen. Ihr Motiv: “Spaß beim Leute wegklatschen.”(welt.de)
Erhebliche Ursachen für Gewaltbereitschaft liegen in der Sozialisation:
Vernachlässigung, fehlende Nähe und emotionale Kälte, Verlust des Schutzraumes Familie, Mangel an Wertschätzung, Liebesentzug, Einsatz von körperlicher oder seelischer Gewalt in der Erziehung, mangelnde Förderung im Bildungswesen, soziale Ausgrenzung.Darstellungen brutaler, gewalttätiger Handlungen und ihrer Folgen bemächtigen sich täglich unserer Sinne. Medienpsychologen und Pädagogen haben insbesondere das Medium Fernsehen immer wieder auf Gewaltdarstellungen untersucht. Demnach sind bisweilen wöchentlich über 4000 Morde auf deutschen Bildschirmen zu sehen.„Würde man pro Woche alle Gewaltszenen der sechs größten deutschen Fernsehprogramme aneinander schneiden, käme ein 25 Stunden langes Schlägerepos zustande“. Häufig werden gezeigte Aggressionen nicht einmal mehr in einen Begründungszusammenhang gestellt. Gewaltszenen dienen als stilistisches Mittel, um die Attraktivität des Programms zu erhöhen und sich im Wettbewerb der Fernsehanstalten zu behaupten. Damit ist hier noch nicht gesagt, dass Gewaltdarstellungen in jedem Fall Gewaltbereitschaft zur Folge haben.In den Nachrichtenmedien stehen nicht selten Bilder und Schlagzeilen von gewalttätiger Auseinandersetzung, von Terror, Kriegshandlungen und ihren Folgen im Vordergrund.Nicht zu unterschätzen sind in diesem Zusammenhang die Gewalt der Sprache, die gewalttätige, verletzende, den anderen herabsetzende Ausdrucksweise und ihre Wirkung. Röm 12,17-21
” Wenn euch jemand Unrecht tut, dann zahlt es niemals mit gleicher Münze heim. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 18 Soweit es möglich ist und auf euch ankommt, lebt mit allen in Frieden. 19 Nehmt keine Rache, holt euch nicht selbst euer Recht, sondern überlasst das Gericht Gott. Er sagt ja in den Heiligen Schriften: Ich bin der Rächer, ich habe mir das Gericht vorbehalten, ich selbst werde vergelten.” 20 Handelt vielmehr nach dem Wort: Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Dann wird es ihm bald leid tun, dein Feind zu sein.” 21 Laß dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute.”

soulsaver.de





Jemen-Mord: Blanker Hass aus Berlin

27 06 2009

Die „Welt am Sonntag“ fragt in ihrer Schlagzeile vorwurfsvoll klingend: „Waren die gläubigen Christinnen wirklich nur im Sozialdienst tätig – oder auch als Missionare?“ Die beiden Christinnen wussten, dass sie im Jemen nicht missionieren dürfen. Sie haben dort auf jeden Fall nicht – wie es Muslime in Deutschland ganz selbstverständlich tun – lautstark für ihren Glauben geworben. Ob sie es im Stillen getan haben, ist bisher nicht bekannt. Aber wenn man sie gefragt hätte, warum sie selbstlos armen Muslimen in einem gefährlichen Land helfen, hätten sie dann etwa ihren Glauben verschweigen sollen? „Bild“ behauptet in einer Schlagzeile, die Geiseln seien ermordet worden, „weil der Familienvater im Jemen die Bibel verbreitete“. Im Artikel selbst steht dann nur, er habe einen Moslem ermutigt, die Bibel zu lesen. (Was für ein Unterschied!) Wenn er es tatsächlich getan hätte: Wäre dies etwa ein Grund, Christen einfach umzubringen? Die „Berliner Zeitung“ – bis Ende 1989 ein SED-Blatt – greift mit der Organisation, die die Schülerinnen aussandte, gleich frontal die Chris­ten an: „Auch zu viel Christenliebe macht blind … Die evangelikalen Weltbeglücker einer Missions- und Agitationsstation (als Hilfseinrichtung getarnt) haben die Entsendung organisiert. Sie dürfen nicht freigesprochen werden. Ihr wahres Ziel ist es, anderen Menschen ihren Gott aus- und den eigenen als besseren einzureden; zu diesem Zweck haben sie die Frauen verheizt, fehlt bloß noch, dass sie sie zu Märtyrern erklären. Was für eine bigotte Frechheit, wenn diese Seelenfänger jetzt telegene Trauertränen herausdrücken.“ Was für ein Hass spricht aus diesen Zeilen! So ähnlich wurde wohl nur in nationalsozialistischen Zeitungen über die Juden und in kommunistischen über Christen geschrieben. Die „Berliner Zeitung“ aber ist die auflagenstärkste Tageszeitung der deutschen Hauptstadt.
Wir wären heute noch Heiden
Hier fallen einem nur noch die Worte Jesu ein: „Und ihr werdet gehasst werden um meines Namens willen …“. Das Christentum ist ohne Mission nicht denkbar. Dass sie klug, sensibel, freundlich und respektvoll zu geschehen hat, versteht sich inzwischen von selbst. Der christliche Glaube jedenfalls wurde außerhalb des Mittelmeerraums nur deshalb bekannt, weil Christen bereit waren, den Missionsbefehl ihres Herrn zu befolgen – und zwar oft unter Lebensgefahr. Von daher verwundert die Reaktion des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten- und Brüdergemeinden): Da Sicherheitsexperten im Blick auf den Tod der jungen Baptistinnen einen Zusammenhang mit religiösen Motiven befürchteten, müsse man über christliche Einsätze in Krisengebieten diskutieren. – Natürlich sollen Christen klug handeln und sich nicht in gefährliche Abenteuer stürzen. Andererseits: Hätten die Apostel und ihre Nachfolger so argumentiert, wären wir wohl bis heute noch Heiden.

idea – christliche Nachrichtenagentur





King of Pop ist nicht mehr da

27 06 2009

Pop-Star Michael Jackson ist nach einem Herzstillstand gestorben. Das berichteten der US-Fernsehsender CBS und die Zeitung «Los Angeles Times». Der Nachrichtensender CNN berichtete zunächst, Jackson sei ins Koma gefallen. Der Sänger habe den Herzstillstand in seinem Haus erlitten. Er habe nicht mehr geatmet, als die Sanitäter dort angekommen seien. Mittlerweile wird sogar gemunkelt, er habe unter Medikamentensucht gelitten. Die wahre Todesuhrsache wird wohl erst in einigen Wochen bekannt werden.

Jackson bereite sich in den letzten Wochen in Kalifornien auf eine geplante Konzertreihe vor.War er auch auf den Auftritt vor seinem Schöpfer und Richter vorbereitet? Wohl kaum.Leider wieder mal ein Genie, das als Mensch völlig gescheitert ist.Jemand sagte über ihn:”Noch nie ist jemand so hoch geflogen und so tief gefallen”.
Jackson war sicher einer der erfolgreichsten Sänger der Geschichte.Eine Art Mozart unserer Tage. Er hat 13 Grammy Awards erhalten und schätzungsweise 750 Millionen Platten verkauft. Zu seinen größten Hits gehörten “Thriller” und “Billie Jean”. Weitere wichtige Platten waren “Bad” (1987) “Dangerous” (1991) und “Invincible” (2001).
Dieselbe Maschinerie, die an seiner totalen Selbstzerstörung mitgewirkt hat,wird auch seine Leiche zerfleddern und alles Geld rausquetschen das möglich ist.
Wichtig für uns bleibt das Wort Gottes zu beachten:
“Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden”(Mose)


Twitterwahnsinn

Millionen kleiner unbedeutender User, die wahrscheinlich Zuhause auch noch die
größten Pantoffelhelden und Nichtse sind, sitzen versteckt im dunklen Keller vor ihrem PCs
und hämmern ihren angestauten Frust und ihre kaputten Gefühle auf die Tastatur, um für eine
Nanosekunde ihre eigene Bedeutunglosigkeit auf Erden zu vegessen….die moralische Verwahrlosung und Vereinsammung in Deutschland nimmt hilflose Zustände an.In Wirlichkeit war Michael Jackson nur eine deiner vielen und wechselnden Unterhaltungspuppen. Hast du für ihn jemals gebetet? Nur im Gebet werden Menschen wichtig und real.

soulsaver.de